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180 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Borken

Photovoltaik in Stadtlohn

80 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 3.173 Anlagen mit 57,3 MW Gesamtleistung

Stadtlohn, Landkreis Borken in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 57,3 MW, verteilt auf 3.173 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 20.946 Einwohnern entspricht das 2,73 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Stadtlohn liegt damit 80 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 13 von 17 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,4 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 34 % und eine mittlere Anlagengröße von 18 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,73

kW
▲ +80 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

34,2

%

1.086 Speicher bei 3.173 Anlagen

Installiert

57,3 MW

Zubau 12 Mon.

3,4 MW

+6 %

Solaranlagen

3.173

Einwohner

20.946

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Stadtlohn?

Segmentierter PV-Zubau in Stadtlohn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gewerbe-Anlagen sind der Gewinner in Stadtlohn: +79 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+79 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -1 %
  • Heimsegment▼ -25 %
  • Gewerbe▲ +79 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Stadtlohn: 3.410 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121September 2025: 5 kW, Vorjahr 12 kWOktober 2025: 10 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 10 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 15 kWApril 2026: 19 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 16 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 19 kW, Vorjahr 18 kWJuli 2026: 21 kW, Vorjahr 16 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 17 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0135269September 2025: 106 kW, Vorjahr 269 kWOktober 2025: 149 kW, Vorjahr 231 kWNovember 2025: 87 kW, Vorjahr 167 kWDezember 2025: 137 kW, Vorjahr 159 kWJanuar 2026: 96 kW, Vorjahr 101 kWFebruar 2026: 71 kW, Vorjahr 61 kWMärz 2026: 152 kW, Vorjahr 118 kWApril 2026: 175 kW, Vorjahr 96 kWMai 2026: 76 kW, Vorjahr 235 kWJuni 2026: 123 kW, Vorjahr 145 kWJuli 2026: 129 kW, Vorjahr 157 kWAugust 2026: 73 kW, Vorjahr 87 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0499998September 2025: 0 kWOktober 2025: 394 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 133 kWJanuar 2026: 149 kW, Vorjahr 807 kWFebruar 2026: 130 kW, Vorjahr 51 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 170 kWJuni 2026: 998 kWJuli 2026: 50 kW, Vorjahr 62 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
90 131 kW -1 %
Heimsegment
2–30 kWp
125 1,4 MW -25 %
Gewerbe
>30 kWp
8 1,9 MW +79 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 226 3,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Stadtlohn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Stadtlohn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Stadtlohn 177 Speicher mit zusammen 4,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 25,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +30 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+10 %
Anlagen
101
Kapazität
561 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+30 %
Anlagen
72
Kapazität
915 kWh
Ø/Anlage
12,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
61 kWh
Ø/Anlage
30,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
3 MWh
Ø/Anlage
3.010 kWh
Gesamt
Anlagen
177
Kapazität
4,6 MWh
Ø/Anlage
25,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Stadtlohn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Stadtlohn 2,73 kW
Ø Borken 2,62 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Stadtlohn erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Stadtlohn auf?

Auffällig hoch: 34 % aller Solaranlagen in Stadtlohn laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Stadtlohn zählt zu den solarstärkeren Regionen in Nordrhein-Westfalen: 3.173 Anlagen, 57,3 MW Leistung und 2,73 kW pro Kopf sprechen eine klare Sprache.

Einordnung

Stadtlohn führt das Feld im Landkreis Borken deutlich an: Platz 13 von 17, 216 % über dem Landesschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Stadtlohn mit 2,73 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Borken

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Stadtlohn?

48703

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Stadtlohn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Stadtlohn gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.173 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 57,3 MW. Das entspricht 2,73 kW pro Einwohner.
1.086 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 34,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Stadtlohn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-stadtlohn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Stadtlohn installiert?

In Stadtlohn sind 57,3 MW PV-Leistung in 3.173 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 13 von 17 im Landkreis Borken. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 20.946 Einwohner entspricht der Bestand 2,73 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Stadtlohn im Vergleich da?

Mit 2,73 kW pro Einwohner liegt Stadtlohn über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Borken belegt Stadtlohn Platz 13 von 17. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Stadtlohn?

In Stadtlohn sind 1.086 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 34,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Stadtlohn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Stadtlohn 3,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 226 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Stadtlohn?

Stadtlohn liegt im Landkreis Borken im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Borken gibt es insgesamt 17 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Stadtlohn?

In Stadtlohn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 8 neuen Anlagen und 1,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 125 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Stadtlohn?

In Stadtlohn wurden in den letzten 12 Monaten 90 Balkonkraftwerke registriert (131 kW). Das sind -1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Stadtlohn?

In Stadtlohn wurden in den letzten 12 Monaten 226 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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