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361 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Borken

Photovoltaik in Südlohn

3,6× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Südlohn, Landkreis Borken in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.569 Solaranlagen und 54,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 9.861 Einwohner sind das 5,49 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Südlohn liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (3,6-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 17 Regionen in diesem Umfeld belegt Südlohn damit Platz 1 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 21,0 MW, das entspricht etwa 39 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 35 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

5,49

kW
▲ +261 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,6

%

637 Speicher bei 1.569 Anlagen

Installiert

54,1 MW

Zubau 12 Mon.

21,0 MW

+39 %

Solaranlagen

1.569

Einwohner

9.861

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Südlohn?

Segmentierter PV-Zubau in Südlohn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Südlohn verschiebt sich: Gewerbe legt um 861 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+861 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +29 %
  • Heimsegment▼ -24 %
  • Gewerbe▲ +861 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Südlohn: 21.038 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0918September 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 3 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 11 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 18 kW, Vorjahr 13 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 14 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 8 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
082164September 2025: 29 kW, Vorjahr 122 kWOktober 2025: 34 kW, Vorjahr 59 kWNovember 2025: 81 kW, Vorjahr 95 kWDezember 2025: 76 kW, Vorjahr 29 kWJanuar 2026: 159 kW, Vorjahr 164 kWFebruar 2026: 42 kW, Vorjahr 111 kWMärz 2026: 131 kW, Vorjahr 95 kWApril 2026: 48 kW, Vorjahr 103 kWMai 2026: 51 kW, Vorjahr 119 kWJuni 2026: 51 kW, Vorjahr 93 kWJuli 2026: 114 kW, Vorjahr 97 kWAugust 2026: 61 kW, Vorjahr 62 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
010k20kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 1.671 kWNovember 2025: 20.036 kW, Vorjahr 50 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 369 kWFebruar 2026: 39 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
57 85 kW +29 %
Heimsegment
2–30 kWp
67 878 kW -24 %
Gewerbe
>30 kWp
3 20,1 MW +861 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 127 21 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Südlohn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Südlohn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Südlohn 104 Speicher mit zusammen 3,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 37,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +7 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+7 %
Anlagen
56
Kapazität
272 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-1 %
Anlagen
44
Kapazität
624 kWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
114 kWh
Ø/Anlage
57 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
2
Kapazität
2,9 MWh
Ø/Anlage
1.426,5 kWh
Gesamt
Anlagen
104
Kapazität
3,9 MWh
Ø/Anlage
37,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Südlohn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Südlohn 5,49 kW
Ø Borken 2,62 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Südlohn erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Südlohn auf?

5,49 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Südlohn zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

5,49 kW Solarleistung pro Einwohner – dieser Wert stellt Südlohn an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. 1.569 Anlagen und 54,1 MW Gesamtleistung stehen hinter dieser Bilanz.

Einordnung

Mit Platz 1 von 17 und 535 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Südlohn zu den Vorreitern im Landkreis Borken. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 5,49 kW pro Einwohner setzen Südlohn deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Borken

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Südlohn?

46354

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Südlohn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Südlohn gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.569 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 54,1 MW. Das entspricht 5,49 kW pro Einwohner.
637 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Südlohn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-suedlohn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Südlohn installiert?

In Südlohn sind 54,1 MW PV-Leistung in 1.569 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 1 von 17 im Landkreis Borken. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.861 Einwohner entspricht der Bestand 5,49 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Südlohn im Vergleich da?

Mit 5,49 kW pro Einwohner liegt Südlohn über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Borken belegt Südlohn Platz 1 von 17. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Südlohn?

In Südlohn sind 637 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Südlohn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Südlohn 21,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 127 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 39 Prozent – rund 39 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Südlohn?

Südlohn liegt im Landkreis Borken im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Borken gibt es insgesamt 17 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Südlohn?

In Südlohn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 3 neuen Anlagen und 20,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 67 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Südlohn?

In Südlohn wurden in den letzten 12 Monaten 57 Balkonkraftwerke registriert (85 kW). Das sind +29 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Südlohn?

In Südlohn wurden in den letzten 12 Monaten 127 neue Solaranlagen mit insgesamt 21 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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