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96 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rhein-Neckar-Kreis

Photovoltaik in St. Leon-Rot

Nah am Bundesdurchschnitt

1.800 Anlagen mit 20,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

St. Leon-Rot, Landkreis Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 20,5 MW, verteilt auf 1.800 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 13.979 Einwohnern entspricht das 1,47 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, St. Leon-Rot liegt damit 4 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 54 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,9 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 51 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,47

kW
▼ -4 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,5

%

909 Speicher bei 1.800 Anlagen

Installiert

20,5 MW

Zubau 12 Mon.

1,9 MW

+9 %

Solaranlagen

1.800

Einwohner

13.979

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in St. Leon-Rot?

Segmentierter PV-Zubau in St. Leon-Rot — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gewerbe-Anlagen sind der Gewinner in St. Leon-Rot: +24 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+24 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +21 %
  • Heimsegment▼ -18 %
  • Gewerbe▲ +24 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in St. Leon-Rot: 1.903 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224September 2025: 9 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 19 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 24 kW, Vorjahr 17 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 12 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0123246September 2025: 104 kW, Vorjahr 211 kWOktober 2025: 70 kW, Vorjahr 172 kWNovember 2025: 55 kW, Vorjahr 246 kWDezember 2025: 153 kW, Vorjahr 122 kWJanuar 2026: 99 kW, Vorjahr 195 kWFebruar 2026: 101 kW, Vorjahr 64 kWMärz 2026: 203 kW, Vorjahr 199 kWApril 2026: 126 kW, Vorjahr 75 kWMai 2026: 144 kW, Vorjahr 61 kWJuni 2026: 122 kW, Vorjahr 114 kWJuli 2026: 173 kW, Vorjahr 209 kWAugust 2026: 86 kW, Vorjahr 89 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0100200September 2025: 0 kWOktober 2025: 73 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 200 kW, Vorjahr 68 kWJanuar 2026: 78 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 41 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 136 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 39 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
91 115 kW +21 %
Heimsegment
2–30 kWp
112 1,4 MW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
4 351 kW +24 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 208 1,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in St. Leon-Rot zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in St. Leon-Rot, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in St. Leon-Rot 155 Speicher mit zusammen 1,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +4 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
91
Kapazität
540 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
63
Kapazität
864 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
62 kWh
Ø/Anlage
62 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
155
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht St. Leon-Rot im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

St. Leon-Rot 1,47 kW
Ø Rhein-Neckar-Kreis 1,16 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

St. Leon-Rot liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an St. Leon-Rot auf?

Auffällig hoch: 51 % aller Solaranlagen in St. Leon-Rot laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1.800 Solaranlagen erzeugen in St. Leon-Rot eine Gesamtleistung von 20,5 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

St. Leon-Rot bewegt sich mit Platz 17 von 54 nah am Landesschnitt des Landkreises Rhein-Neckar-Kreis. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,47 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

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Welche Postleitzahl gehört zu St. Leon-Rot?

68789

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in St. Leon-Rot — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In St. Leon-Rot gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.800 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 20,5 MW. Das entspricht 1,47 kW pro Einwohner.
909 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau St. Leon-Rot [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-st-leon-rot/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in St. Leon-Rot installiert?

In St. Leon-Rot sind 20,5 MW PV-Leistung in 1.800 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.979 Einwohner entspricht der Bestand 1,47 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht St. Leon-Rot im Vergleich da?

Mit 1,47 kW pro Einwohner liegt St. Leon-Rot unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis belegt St. Leon-Rot Platz 17 von 54. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in St. Leon-Rot?

In St. Leon-Rot sind 909 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in St. Leon-Rot?

In den letzten 12 Monaten wurden in St. Leon-Rot 1,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 208 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört St. Leon-Rot?

St. Leon-Rot liegt im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis gibt es insgesamt 54 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in St. Leon-Rot?

In St. Leon-Rot entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 112 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in St. Leon-Rot?

In St. Leon-Rot wurden in den letzten 12 Monaten 91 Balkonkraftwerke registriert (115 kW). Das sind +21 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in St. Leon-Rot?

In St. Leon-Rot wurden in den letzten 12 Monaten 208 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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