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138 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Reutlingen

Photovoltaik in St. Johann

Solaranlagen
916 Anlagen
Installierte Leistung
11,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,15 kW pro Kopf

38 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 916 Anlagen mit 11,2 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in St. Johann?

St. Johann, Landkreis Reutlingen in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 11,2 MW, verteilt auf 916 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 5.202 Einwohnern entspricht das 2,15 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, St. Johann liegt damit 38 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 12 von 26 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,0 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 39 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,15

kW
▲ +38 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,8

%

355 Speicher bei 916 Anlagen

Installiert

11,2 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+9 %

Solaranlagen

916

Einwohner

5.202

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in St. Johann?

Segmentierter PV-Zubau in St. Johann — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

St. Johann setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+13 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +13 %
  • Heimsegment▼ -10 %
  • Gewerbe▼ -60 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in St. Johann: 1.031 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0918November 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 13 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 18 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
089177November 2025: 50 kW, Vorjahr 177 kWDezember 2025: 56 kW, Vorjahr 23 kWJanuar 2026: 47 kW, Vorjahr 15 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 43 kWMärz 2026: 42 kW, Vorjahr 47 kWApril 2026: 33 kW, Vorjahr 63 kWMai 2026: 126 kW, Vorjahr 57 kWJuni 2026: 92 kW, Vorjahr 51 kWJuli 2026: 65 kW, Vorjahr 44 kWAugust 2026: 89 kW, Vorjahr 130 kWSeptember 2026: 60 kW, Vorjahr 104 kWOktober 2026: 67 kW, Vorjahr 51 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0127253November 2025: 0 kWDezember 2025: 142 kW, Vorjahr 253 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 64 kWJuni 2026: 100 kW, Vorjahr 118 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 68 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
46 63 kW +13 %
Heimsegment
2–30 kWp
64 727 kW -10 %
Gewerbe
>30 kWp
3 242 kW -60 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 113 1 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in St. Johann zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in St. Johann, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in St. Johann 101 Speicher mit zusammen 963 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +53 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+41 %
Anlagen
53
Kapazität
298 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+53 %
Anlagen
46
Kapazität
611 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
48 kWh
Ø/Anlage
48 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
101
Kapazität
963 kWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht St. Johann im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

St. Johann 2,15 kW
Ø Reutlingen 1,48 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

St. Johann liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an St. Johann auf?

355 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in St. Johann – eine Quote von 39 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

916 Solaranlagen, 11,2 MW Gesamtleistung: St. Johann schneidet beim PV-Ausbau besser ab als der Großteil der deutschen Kommunen. Die Region in Baden-Württemberg nutzt ihr Solarpotenzial aktiv.

Einordnung

St. Johann positioniert sich im Landkreis Reutlingen auf Platz 12 von 26 – ein Wert über dem Landesmittel. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – St. Johann nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Reutlingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in St. Johann: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

12,2 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

39 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

113 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt St. Johann vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 78 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 10,6 kWp. Mit 163 Steckersolargeräten (46 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in St. Johann angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 39 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in St. Johann verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in St. Johann läuft gebremst: 113 neue Anlagen mit 1,0 MW in zwölf Monaten sind 198 Watt je Einwohner, rund 5 % unter dem Bundeswert und etwa im Landestempo Baden-Württembergs. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 29 % zurückgegangen.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu St. Johann?

72813

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in St. Johann — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In St. Johann gibt es laut solarzubau.de aktuell 916 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,2 MW. Das entspricht 2,15 kW pro Einwohner.
355 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau St. Johann [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-st-johann/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in St. Johann installiert?

In St. Johann sind 11,2 MW PV-Leistung in 916 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 12 von 26 im Landkreis Reutlingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.202 Einwohner entspricht der Bestand 2,15 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht St. Johann im Vergleich da?

Mit 2,15 kW pro Einwohner liegt St. Johann über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Reutlingen belegt St. Johann Platz 12 von 26. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in St. Johann?

In St. Johann sind 355 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,8 % bezogen auf die Solaranlagen. St. Johann liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in St. Johann?

In den letzten 12 Monaten wurden in St. Johann 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 113 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 198 Watt in zwölf Monaten, rund 5 % weniger als der Bundesdurchschnitt und etwa das Landestempo Baden-Württembergs. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in St. Johann üblich?

Eine typische Dachanlage in St. Johann hat 10,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 715 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 78 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie St. Johann stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 31 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 163 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört St. Johann?

St. Johann liegt im Landkreis Reutlingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Reutlingen gibt es insgesamt 26 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in St. Johann?

In St. Johann entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 64 neuen Anlagen und 727 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in St. Johann?

In St. Johann wurden in den letzten 12 Monaten 46 Balkonkraftwerke registriert (63 kW). Das sind +13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in St. Johann?

In St. Johann wurden in den letzten 12 Monaten 113 neue Solaranlagen mit insgesamt 1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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