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108 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Mainz-Bingen

Photovoltaik in Sprendlingen

Solaranlagen
408 Anlagen
Installierte Leistung
6,7 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,69 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

408 Anlagen mit 6,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Sprendlingen?

Sprendlingen, Landkreis Mainz-Bingen (Rheinland-Pfalz) zählt mit Stand 2026-10-27 408 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 6,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 3.959 Einwohnern entspricht das 1,69 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Sprendlingen liegt damit 8 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 20 von 62 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 49 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,69

kW
▲ +8 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,8

%

199 Speicher bei 408 Anlagen

Installiert

6,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+7 %

Solaranlagen

408

Einwohner

3.959

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Sprendlingen?

Segmentierter PV-Zubau in Sprendlingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Sprendlingen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-23 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -31 %
  • Heimsegment▼ -23 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Sprendlingen: 477 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
047November 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 3 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWSeptember 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
04998November 2025: 31 kW, Vorjahr 98 kWDezember 2025: 86 kW, Vorjahr 37 kWJanuar 2026: 19 kW, Vorjahr 53 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 24 kWMärz 2026: 8 kWApril 2026: 93 kW, Vorjahr 50 kWMai 2026: 15 kW, Vorjahr 52 kWJuni 2026: 55 kW, Vorjahr 96 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 22 kWAugust 2026: 41 kW, Vorjahr 42 kWSeptember 2026: 26 kW, Vorjahr 63 kWOktober 2026: 40 kW, Vorjahr 26 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
19 27 kW -31 %
Heimsegment
2–30 kWp
40 431 kW -23 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 61 477 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Sprendlingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Sprendlingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Sprendlingen 54 Speicher mit zusammen 511 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +14 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+14 %
Anlagen
34
Kapazität
214 kWh
Ø/Anlage
6,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+5 %
Anlagen
18
Kapazität
251 kWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
30 kWh
Ø/Anlage
30 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
54
Kapazität
511 kWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Sprendlingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Sprendlingen 1,69 kW
Ø Mainz-Bingen 1,31 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Sprendlingen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Sprendlingen auf?

199 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Sprendlingen – eine Quote von 49 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Sprendlingen sind 408 PV-Anlagen mit zusammen 6,7 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Sprendlingen bewegt sich mit Platz 20 von 62 nah am Landesschnitt des Landkreises Mainz-Bingen. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Sprendlingen nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Mainz-Bingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Sprendlingen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

16,4 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

49 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

61 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Landgemeinde bringt Sprendlingen vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 68 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 10,8 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 44 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Die Speicherquote von 49 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Sprendlingen verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Sprendlingen läuft gebremst: 61 neue Anlagen mit 0,5 MW in zwölf Monaten sind 121 Watt je Einwohner, rund 42 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Rheinland-Pfalz'. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 24 % zurückgegangen.

In Rheinland-Pfalz gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen Neubauten und neuen Parkplätzen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahl gehört zu Sprendlingen?

55576

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Sprendlingen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Sprendlingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 408 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,7 MW. Das entspricht 1,69 kW pro Einwohner.
199 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Sprendlingen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-sprendlingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Sprendlingen installiert?

In Sprendlingen sind 6,7 MW PV-Leistung in 408 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 20 von 62 im Landkreis Mainz-Bingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.959 Einwohner entspricht der Bestand 1,69 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Sprendlingen im Vergleich da?

Mit 1,69 kW pro Einwohner liegt Sprendlingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mainz-Bingen belegt Sprendlingen Platz 20 von 62. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Sprendlingen?

In Sprendlingen sind 199 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Sprendlingen liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Sprendlingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Sprendlingen 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 61 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 121 Watt in zwölf Monaten, rund 42 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Rheinland-Pfalz insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Sprendlingen üblich?

Eine typische Dachanlage in Sprendlingen hat 10,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 276 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 68 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Sprendlingen stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 44 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 112 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Sprendlingen?

Sprendlingen liegt im Landkreis Mainz-Bingen im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Mainz-Bingen gibt es insgesamt 62 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Sprendlingen?

In Sprendlingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 40 neuen Anlagen und 431 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 19 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Sprendlingen?

In Sprendlingen wurden in den letzten 12 Monaten 19 Balkonkraftwerke registriert (27 kW). Das sind -31 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Sprendlingen?

In Sprendlingen wurden in den letzten 12 Monaten 61 neue Solaranlagen mit insgesamt 477 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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