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240 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Sachsen · Bautzen

Photovoltaik in Spreetal

Solaranlagen
256 Anlagen
Installierte Leistung
6,4 MW installiert
Leistung pro Einwohner
3,74 kW pro Kopf

2,4× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Spreetal?

Spreetal, Landkreis Bautzen in Sachsen kommt mit Stand 2026-10-27 auf 256 Solaranlagen und 6,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 1.702 Einwohner sind das 3,74 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Spreetal liegt damit 140 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 57 Regionen in diesem Umfeld belegt Spreetal damit Platz 10 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,1 MW, das entspricht etwa 2 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 39 % und eine mittlere Anlagengröße von 25 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,74

kW
▲ +140 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,7

%

99 Speicher bei 256 Anlagen

Installiert

6,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+2 %

Solaranlagen

256

Einwohner

1.702

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Spreetal?

Segmentierter PV-Zubau in Spreetal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Spreetal trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
23 37 kW +13 %
Heimsegment
2–30 kWp
10 83 kW -32 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
1 2 kW —
Gesamt 35 125 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Spreetal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Spreetal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Spreetal wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Spreetal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Spreetal 3,74 kW
Ø Bautzen 2,49 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Spreetal hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Spreetal auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 39 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 99 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Spreetal setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Spreetal kommen auf jeden Einwohner 3,74 kW Solarleistung. 256 Anlagen mit insgesamt 6,4 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Platz 10 von 57 im Landkreis Bautzen: Spreetal übertrifft den Landesdurchschnitt um 153 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. 3,74 kW pro Kopf heben Spreetal auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Bautzen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Spreetal: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

24,8 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

39 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

35 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Landgemeinde wie Spreetal prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude die Dachlandschaft: 50 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 7,9 kWp. 75 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. 39 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (35 Anlagen, 0,1 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 1.702 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 57 % zurückgegangen.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Spreetal?

02979

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Spreetal — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Spreetal gibt es laut solarzubau.de aktuell 256 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,4 MW. Das entspricht 3,74 kW pro Einwohner.
99 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Spreetal [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-spreetal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Spreetal installiert?

In Spreetal sind 6,4 MW PV-Leistung in 256 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 57 im Landkreis Bautzen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.702 Einwohner entspricht der Bestand 3,74 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Spreetal im Vergleich da?

Mit 3,74 kW pro Einwohner liegt Spreetal über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bautzen belegt Spreetal Platz 10 von 57. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Spreetal?

In Spreetal sind 99 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Spreetal liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Spreetal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Spreetal 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 35 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 73 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Sachsen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 2 Prozent – rund 2 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Spreetal üblich?

Eine typische Dachanlage in Spreetal hat 7,9 kWp; das ist der Durchschnitt der 127 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 50 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Spreetal stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 75 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 122 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Spreetal?

Spreetal liegt im Landkreis Bautzen im Bundesland Sachsen. Im Landkreis Bautzen gibt es insgesamt 57 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Spreetal?

In Spreetal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 10 neuen Anlagen und 83 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 23 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Spreetal?

In Spreetal wurden in den letzten 12 Monaten 23 Balkonkraftwerke registriert (37 kW). Das sind +13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Spreetal?

In Spreetal wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (2 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Spreetal?

In Spreetal wurden in den letzten 12 Monaten 35 neue Solaranlagen mit insgesamt 125 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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