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120 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Hessen · Schwalm-Eder-Kreis

Photovoltaik in Spangenberg

Nah am Bundesdurchschnitt

749 Anlagen mit 10,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Spangenberg, Landkreis Schwalm-Eder-Kreis in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 10,9 MW, verteilt auf 749 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 5.967 Einwohner sind das 1,82 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Spangenberg liegt damit 20 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 27 Regionen in diesem Umfeld belegt Spangenberg damit Platz 20 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,3 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 33 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,82

kW
▲ +20 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

33,0

%

247 Speicher bei 749 Anlagen

Installiert

10,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+3 %

Solaranlagen

749

Einwohner

5.967

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Spangenberg?

Segmentierter PV-Zubau in Spangenberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Spangenberg: +59 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+59 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +59 %
  • Heimsegment▼ -51 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Spangenberg: 344 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 6 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 4 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04488September 2025: 5 kW, Vorjahr 65 kWOktober 2025: 12 kW, Vorjahr 52 kWNovember 2025: 66 kW, Vorjahr 88 kWDezember 2025: 48 kW, Vorjahr 71 kWJanuar 2026: 14 kW, Vorjahr 82 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 44 kWMärz 2026: 56 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 29 kW, Vorjahr 49 kWMai 2026: 13 kW, Vorjahr 18 kWJuni 2026: 24 kW, Vorjahr 19 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 83 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 19 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0135270September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 35 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 270 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
01835September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 35 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
36 53 kW +59 %
Heimsegment
2–30 kWp
27 292 kW -51 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 63 344 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Spangenberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Spangenberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Spangenberg 48 Speicher mit zusammen 346 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,2 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-19 %
Anlagen
36
Kapazität
175 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-14 %
Anlagen
12
Kapazität
171 kWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
48
Kapazität
346 kWh
Ø/Anlage
7,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Spangenberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Spangenberg 1,82 kW
Ø Schwalm-Eder-Kreis 2,14 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Spangenberg liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Spangenberg auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 33 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 247 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Spangenberg setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

1,82 kW pro Kopf – damit bewegt sich Spangenberg nahe am Bundesmittel. 749 Anlagen mit 10,9 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Platz 20 von 27 im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis: Spangenberg übertrifft den Landesdurchschnitt um 91 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Bundesweit betrachtet steht Spangenberg überdurchschnittlich da. Die 1,82 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis

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Welche Postleitzahl gehört zu Spangenberg?

34286

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Spangenberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Spangenberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 749 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,9 MW. Das entspricht 1,82 kW pro Einwohner.
247 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Spangenberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-spangenberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Spangenberg installiert?

In Spangenberg sind 10,9 MW PV-Leistung in 749 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 20 von 27 im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.967 Einwohner entspricht der Bestand 1,82 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Spangenberg im Vergleich da?

Mit 1,82 kW pro Einwohner liegt Spangenberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis belegt Spangenberg Platz 20 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Spangenberg?

In Spangenberg sind 247 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 33,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Spangenberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Spangenberg 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 63 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Spangenberg?

Spangenberg liegt im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Spangenberg?

In Spangenberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 27 neuen Anlagen und 292 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 36 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Spangenberg?

In Spangenberg wurden in den letzten 12 Monaten 36 Balkonkraftwerke registriert (53 kW). Das sind +59 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Spangenberg?

In Spangenberg wurden in den letzten 12 Monaten 63 neue Solaranlagen mit insgesamt 344 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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