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119 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Tuttlingen

Photovoltaik in Spaichingen

Nah am Bundesdurchschnitt

1.286 Anlagen mit 24,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Spaichingen, Landkreis Tuttlingen in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.286 Solaranlagen und 24,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 13.714 Einwohnern entspricht das 1,80 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Spaichingen liegt damit 19 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 24 von 34 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,1 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 40 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 19 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,80

kW
▲ +19 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

39,6

%

509 Speicher bei 1.286 Anlagen

Installiert

24,7 MW

Zubau 12 Mon.

2,1 MW

+8 %

Solaranlagen

1.286

Einwohner

13.714

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Spaichingen?

Segmentierter PV-Zubau in Spaichingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Spaichingen wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+48 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+48 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +48 %
  • Heimsegment▲ +2 %
  • Gewerbe▼ -17 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Spaichingen: 2.087 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224September 2025: 8 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 12 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 14 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 13 kWMai 2026: 16 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 20 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 24 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 13 kW, Vorjahr 15 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0106212September 2025: 79 kW, Vorjahr 49 kWOktober 2025: 53 kW, Vorjahr 90 kWNovember 2025: 78 kW, Vorjahr 74 kWDezember 2025: 94 kW, Vorjahr 150 kWJanuar 2026: 90 kW, Vorjahr 97 kWFebruar 2026: 21 kW, Vorjahr 65 kWMärz 2026: 94 kW, Vorjahr 72 kWApril 2026: 212 kW, Vorjahr 112 kWMai 2026: 86 kW, Vorjahr 88 kWJuni 2026: 146 kW, Vorjahr 35 kWJuli 2026: 108 kW, Vorjahr 109 kWAugust 2026: 43 kW, Vorjahr 144 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0176351September 2025: 99 kW, Vorjahr 330 kWOktober 2025: 89 kW, Vorjahr 52 kWNovember 2025: 95 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 351 kW, Vorjahr 49 kWMai 2026: 99 kW, Vorjahr 237 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 107 kW, Vorjahr 104 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 136 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
97 144 kW +48 %
Heimsegment
2–30 kWp
88 1,1 MW +2 %
Gewerbe
>30 kWp
8 840 kW -17 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 193 2,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Spaichingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Spaichingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Spaichingen 135 Speicher mit zusammen 2,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 15,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +59 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+59 %
Anlagen
98
Kapazität
539 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-15 %
Anlagen
34
Kapazität
510 kWh
Ø/Anlage
15 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
334,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
135
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
15,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Spaichingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Spaichingen 1,80 kW
Ø Tuttlingen 1,86 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Spaichingen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Spaichingen auf?

509 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Spaichingen – eine Quote von 40 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

24,7 MW aus 1.286 Anlagen: Spaichingen liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Baden-Württemberg ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Spaichingen belegt Platz 24 von 34 im Landkreis Tuttlingen – leicht oberhalb des Landesmittels. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Spaichingen nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Tuttlingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Spaichingen?

78549

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Spaichingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Spaichingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.286 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 24,7 MW. Das entspricht 1,80 kW pro Einwohner.
509 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Spaichingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-spaichingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Spaichingen installiert?

In Spaichingen sind 24,7 MW PV-Leistung in 1.286 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 24 von 34 im Landkreis Tuttlingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.714 Einwohner entspricht der Bestand 1,80 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Spaichingen im Vergleich da?

Mit 1,80 kW pro Einwohner liegt Spaichingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Tuttlingen belegt Spaichingen Platz 24 von 34. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Spaichingen?

In Spaichingen sind 509 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 39,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Spaichingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Spaichingen 2,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 193 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Spaichingen?

Spaichingen liegt im Landkreis Tuttlingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Tuttlingen gibt es insgesamt 34 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Spaichingen?

In Spaichingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 88 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 8 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Spaichingen?

In Spaichingen wurden in den letzten 12 Monaten 97 Balkonkraftwerke registriert (144 kW). Das sind +48 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Spaichingen?

In Spaichingen wurden in den letzten 12 Monaten 193 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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