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93 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Hessen · Main-Kinzig-Kreis

Photovoltaik in Sinntal

Nah am Bundesdurchschnitt

1.036 Anlagen mit 12,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Sinntal, Landkreis Main-Kinzig-Kreis in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.036 Solaranlagen und 12,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 8.680 Einwohnern entspricht das 1,42 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Sinntal liegt damit 7 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 10 von 28 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,1 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 46 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,42

kW
▼ -7 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,2

%

479 Speicher bei 1.036 Anlagen

Installiert

12,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,1 MW

+9 %

Solaranlagen

1.036

Einwohner

8.680

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Sinntal?

Segmentierter PV-Zubau in Sinntal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Sinntal verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 29 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+29 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +29 %
  • Heimsegment▼ -9 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Sinntal: 1.149 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0816September 2025: 5 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 8 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 16 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0109217September 2025: 72 kW, Vorjahr 72 kWOktober 2025: 124 kW, Vorjahr 86 kWNovember 2025: 99 kW, Vorjahr 84 kWDezember 2025: 72 kW, Vorjahr 63 kWJanuar 2026: 22 kW, Vorjahr 68 kWFebruar 2026: 30 kW, Vorjahr 44 kWMärz 2026: 18 kW, Vorjahr 84 kWApril 2026: 39 kW, Vorjahr 158 kWMai 2026: 62 kW, Vorjahr 99 kWJuni 2026: 114 kW, Vorjahr 163 kWJuli 2026: 217 kW, Vorjahr 58 kWAugust 2026: 90 kW, Vorjahr 71 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05171kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 1.033 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 119 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 246 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 330 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
45 73 kW +29 %
Heimsegment
2–30 kWp
71 957 kW -9 %
Gewerbe
>30 kWp
1 119 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 117 1,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Sinntal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Sinntal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Sinntal 88 Speicher mit zusammen 1,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 12,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +46 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+46 %
Anlagen
54
Kapazität
348 kWh
Ø/Anlage
6,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-33 %
Anlagen
32
Kapazität
467 kWh
Ø/Anlage
14,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
280 kWh
Ø/Anlage
140 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
88
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
12,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Sinntal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Sinntal 1,42 kW
Ø Main-Kinzig-Kreis 1,45 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Sinntal liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Sinntal auf?

479 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Sinntal – eine Quote von 46 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

1,42 kW pro Kopf – damit bewegt sich Sinntal nahe am Bundesmittel. 1.036 Anlagen mit 12,3 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Sinntal belegt Platz 10 von 28 im Landkreis Main-Kinzig-Kreis – leicht oberhalb des Landesmittels. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Main-Kinzig-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Sinntal?

36391

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Sinntal — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Sinntal gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.036 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,3 MW. Das entspricht 1,42 kW pro Einwohner.
479 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Sinntal [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-sinntal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Sinntal installiert?

In Sinntal sind 12,3 MW PV-Leistung in 1.036 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 28 im Landkreis Main-Kinzig-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.680 Einwohner entspricht der Bestand 1,42 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Sinntal im Vergleich da?

Mit 1,42 kW pro Einwohner liegt Sinntal unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Main-Kinzig-Kreis belegt Sinntal Platz 10 von 28. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Sinntal?

In Sinntal sind 479 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Sinntal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Sinntal 1,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 117 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Sinntal?

Sinntal liegt im Landkreis Main-Kinzig-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Main-Kinzig-Kreis gibt es insgesamt 28 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Sinntal?

In Sinntal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 71 neuen Anlagen und 957 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Sinntal?

In Sinntal wurden in den letzten 12 Monaten 45 Balkonkraftwerke registriert (73 kW). Das sind +29 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Sinntal?

In Sinntal wurden in den letzten 12 Monaten 117 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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