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122 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Warendorf

Photovoltaik in Sendenhorst

22 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.678 Anlagen mit 26,4 MW Gesamtleistung

Sendenhorst, Landkreis Warendorf in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.678 Solaranlagen und 26,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 14.167 Einwohnern entspricht das 1,86 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Sendenhorst liegt damit 22 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 9 von 13 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,2 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 42 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,86

kW
▲ +22 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,3

%

709 Speicher bei 1.678 Anlagen

Installiert

26,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+5 %

Solaranlagen

1.678

Einwohner

14.167

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Sendenhorst?

Segmentierter PV-Zubau in Sendenhorst — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Sendenhorst trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+10 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +10 %
  • Heimsegment▼ -37 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Sendenhorst: 1.199 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01223September 2025: 12 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 11 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 23 kW, Vorjahr 15 kWMai 2026: 17 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
086171September 2025: 70 kW, Vorjahr 97 kWOktober 2025: 102 kW, Vorjahr 139 kWNovember 2025: 81 kW, Vorjahr 60 kWDezember 2025: 61 kW, Vorjahr 114 kWJanuar 2026: 61 kW, Vorjahr 96 kWFebruar 2026: 35 kW, Vorjahr 119 kWMärz 2026: 47 kW, Vorjahr 53 kWApril 2026: 61 kW, Vorjahr 71 kWMai 2026: 112 kW, Vorjahr 101 kWJuni 2026: 48 kW, Vorjahr 171 kWJuli 2026: 45 kW, Vorjahr 108 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 27 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
085170September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 170 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 70 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 70 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 124 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 50 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
74 101 kW +10 %
Heimsegment
2–30 kWp
63 733 kW -37 %
Gewerbe
>30 kWp
4 365 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 141 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Sendenhorst zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Sendenhorst, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Sendenhorst 100 Speicher mit zusammen 939 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +1 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-27 %
Anlagen
61
Kapazität
303 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+1 %
Anlagen
35
Kapazität
456 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
175 kWh
Ø/Anlage
58,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
100
Kapazität
939 kWh
Ø/Anlage
9,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Sendenhorst im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Sendenhorst 1,86 kW
Ø Warendorf 1,97 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Sendenhorst liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Sendenhorst auf?

Auffällig hoch: 42 % aller Solaranlagen in Sendenhorst laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mit 1,86 kW pro Einwohner liegt Sendenhorst spürbar über dem Bundesdurchschnitt. 1.678 Anlagen und 26,4 MW Leistung untermauern diesen Vorsprung.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Warendorf belegt Sendenhorst Platz 9 von 13 – ganze 115 % über dem Landesdurchschnitt. Mit 1,86 kW pro Kopf liegt Sendenhorst über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Warendorf

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Welche Postleitzahl gehört zu Sendenhorst?

48324

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Sendenhorst — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Sendenhorst gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.678 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 26,4 MW. Das entspricht 1,86 kW pro Einwohner.
709 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Sendenhorst [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-sendenhorst/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Sendenhorst installiert?

In Sendenhorst sind 26,4 MW PV-Leistung in 1.678 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 13 im Landkreis Warendorf. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.167 Einwohner entspricht der Bestand 1,86 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Sendenhorst im Vergleich da?

Mit 1,86 kW pro Einwohner liegt Sendenhorst über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Warendorf belegt Sendenhorst Platz 9 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Sendenhorst?

In Sendenhorst sind 709 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Sendenhorst?

In den letzten 12 Monaten wurden in Sendenhorst 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 141 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Sendenhorst?

Sendenhorst liegt im Landkreis Warendorf im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Warendorf gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Sendenhorst?

In Sendenhorst entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 63 neuen Anlagen und 733 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Sendenhorst?

In Sendenhorst wurden in den letzten 12 Monaten 74 Balkonkraftwerke registriert (101 kW). Das sind +10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Sendenhorst?

In Sendenhorst wurden in den letzten 12 Monaten 141 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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