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57 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Schweinfurt

Photovoltaik in Schweinfurt

43 % unter Bundesdurchschnitt

2.590 Anlagen mit 47,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Schweinfurt, kreisfreie Stadt (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 2.590 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 47,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 54.481 Einwohner sind das 0,86 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Schweinfurt liegt damit 43 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,0 MW, das entspricht etwa 6 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 46 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 18 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,86

kW
▼ -43 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,4

%

1.203 Speicher bei 2.590 Anlagen

Installiert

47,1 MW

Zubau 12 Mon.

3,0 MW

+6 %

Solaranlagen

2.590

Einwohner

54.481

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schweinfurt?

Segmentierter PV-Zubau in Schweinfurt — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Schweinfurt setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +5 %
  • Heimsegment▼ -48 %
  • Gewerbe▼ -29 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schweinfurt: 2.959 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01734September 2025: 27 kW, Vorjahr 18 kWOktober 2025: 15 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 14 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 10 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 15 kWMärz 2026: 22 kW, Vorjahr 30 kWApril 2026: 33 kW, Vorjahr 28 kWMai 2026: 32 kW, Vorjahr 23 kWJuni 2026: 22 kW, Vorjahr 26 kWJuli 2026: 34 kW, Vorjahr 31 kWAugust 2026: 24 kW, Vorjahr 26 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0359718September 2025: 190 kW, Vorjahr 232 kWOktober 2025: 103 kW, Vorjahr 272 kWNovember 2025: 93 kW, Vorjahr 293 kWDezember 2025: 114 kW, Vorjahr 226 kWJanuar 2026: 174 kW, Vorjahr 244 kWFebruar 2026: 42 kW, Vorjahr 88 kWMärz 2026: 187 kW, Vorjahr 43 kWApril 2026: 115 kW, Vorjahr 718 kWMai 2026: 134 kW, Vorjahr 210 kWJuni 2026: 87 kW, Vorjahr 102 kWJuli 2026: 207 kW, Vorjahr 204 kWAugust 2026: 29 kW, Vorjahr 179 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0300599September 2025: 0 kW, Vorjahr 43 kWOktober 2025: 354 kW, Vorjahr 169 kWNovember 2025: 332 kW, Vorjahr 194 kWDezember 2025: 100 kW, Vorjahr 431 kWJanuar 2026: 94 kWFebruar 2026: 100 kW, Vorjahr 599 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 34 kWMai 2026: 97 kW, Vorjahr 100 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 49 kWJuli 2026: 100 kW, Vorjahr 136 kWAugust 2026: 63 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
190 241 kW +5 %
Heimsegment
2–30 kWp
120 1,5 MW -48 %
Gewerbe
>30 kWp
9 1,2 MW -29 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 320 3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schweinfurt zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schweinfurt, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schweinfurt 224 Speicher mit zusammen 1,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-7 %
Anlagen
166
Kapazität
764 kWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-30 %
Anlagen
55
Kapazität
716 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-44 %
Anlagen
3
Kapazität
302 kWh
Ø/Anlage
100,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
224
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Schweinfurt im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schweinfurt 0,86 kW
Ø Schweinfurt 0,86 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Schweinfurt hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Schweinfurt auf?

Mit einer Speicherquote von 46 % gehört Schweinfurt zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.203 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 0,86 kW pro Kopf liegt Schweinfurt noch unter dem Bundesschnitt. 2.590 Anlagen und 47,1 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Schweinfurt liegt im Bundesland Bayern. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Schweinfurt?

974219742297424

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schweinfurt — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schweinfurt gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.590 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 47,1 MW. Das entspricht 0,86 kW pro Einwohner.
1.203 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schweinfurt [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schweinfurt/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schweinfurt installiert?

In Schweinfurt sind 47,1 MW PV-Leistung in 2.590 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 54.481 Einwohner entspricht der Bestand 0,86 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schweinfurt im Vergleich da?

Mit 0,86 kW pro Einwohner liegt Schweinfurt unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schweinfurt?

In Schweinfurt sind 1.203 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schweinfurt?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schweinfurt 3,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 320 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Ist Schweinfurt eine kreisfreie Stadt?

Schweinfurt ist eine kreisfreie Stadt in Bayern. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Bayern und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schweinfurt?

In Schweinfurt entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 120 neuen Anlagen und 1,5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 9 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schweinfurt?

In Schweinfurt wurden in den letzten 12 Monaten 190 Balkonkraftwerke registriert (241 kW). Das sind +5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schweinfurt?

In Schweinfurt wurden in den letzten 12 Monaten 320 neue Solaranlagen mit insgesamt 3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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