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57 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Schweinfurt

Photovoltaik in Schweinfurt

Solaranlagen
2.659 Anlagen
Installierte Leistung
48,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,89 kW pro Kopf

43 % unter Bundesdurchschnitt

2.659 Anlagen mit 48,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Schweinfurt?

Schweinfurt, kreisfreie Stadt (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 2.659 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 48,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 54.481 Einwohner sind das 0,89 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Schweinfurt liegt damit 43 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,5 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 47 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 18 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,89

kW
▼ -43 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,3

%

1.259 Speicher bei 2.659 Anlagen

Installiert

48,2 MW

Zubau 12 Mon.

3,5 MW

+7 %

Solaranlagen

2.659

Einwohner

54.481

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schweinfurt?

Segmentierter PV-Zubau in Schweinfurt — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Schweinfurt setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-6 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -6 %
  • Heimsegment▼ -27 %
  • Gewerbe▼ -24 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schweinfurt: 3.506 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01734November 2025: 14 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 10 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 15 kWMärz 2026: 22 kW, Vorjahr 30 kWApril 2026: 34 kW, Vorjahr 28 kWMai 2026: 32 kW, Vorjahr 23 kWJuni 2026: 22 kW, Vorjahr 26 kWJuli 2026: 34 kW, Vorjahr 31 kWAugust 2026: 25 kW, Vorjahr 26 kWSeptember 2026: 19 kW, Vorjahr 27 kWOktober 2026: 11 kW, Vorjahr 15 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0318635November 2025: 83 kW, Vorjahr 293 kWDezember 2025: 197 kW, Vorjahr 226 kWJanuar 2026: 185 kW, Vorjahr 237 kWFebruar 2026: 42 kW, Vorjahr 88 kWMärz 2026: 204 kW, Vorjahr 43 kWApril 2026: 143 kW, Vorjahr 635 kWMai 2026: 150 kW, Vorjahr 210 kWJuni 2026: 102 kW, Vorjahr 102 kWJuli 2026: 248 kW, Vorjahr 204 kWAugust 2026: 120 kW, Vorjahr 179 kWSeptember 2026: 240 kW, Vorjahr 190 kWOktober 2026: 125 kW, Vorjahr 103 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0300599November 2025: 332 kW, Vorjahr 194 kWDezember 2025: 100 kW, Vorjahr 431 kWJanuar 2026: 94 kWFebruar 2026: 100 kW, Vorjahr 599 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 39 kW, Vorjahr 34 kWMai 2026: 97 kW, Vorjahr 100 kWJuni 2026: 63 kW, Vorjahr 49 kWJuli 2026: 100 kW, Vorjahr 136 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 512 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 354 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
177 231 kW -6 %
Heimsegment
2–30 kWp
145 1,8 MW -27 %
Gewerbe
>30 kWp
10 1,4 MW -24 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 333 3,5 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schweinfurt zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schweinfurt, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schweinfurt 244 Speicher mit zusammen 2,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +8 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+8 %
Anlagen
174
Kapazität
858 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+6 %
Anlagen
67
Kapazität
941 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-41 %
Anlagen
3
Kapazität
300 kWh
Ø/Anlage
100 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
244
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Schweinfurt im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schweinfurt 0,89 kW
Ø Schweinfurt 0,89 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Schweinfurt hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Schweinfurt auf?

Mit einer Speicherquote von 47 % gehört Schweinfurt zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.259 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 0,89 kW pro Kopf liegt Schweinfurt noch unter dem Bundesschnitt. 2.659 Anlagen und 48,2 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Schweinfurt liegt im Bundesland Bayern. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

Schweinfurt vergleichen

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Solaranlage planen in Schweinfurt: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

18,1 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

47 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

333 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Schweinfurt ist eine Mittelstadt; den Bestand prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. 62 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,9 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 47 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. 47 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 64 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (333 Anlagen, 3,5 MW) gehört Schweinfurt zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 25 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Schweinfurt?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schweinfurt — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schweinfurt gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.659 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 48,2 MW. Das entspricht 0,89 kW pro Einwohner.
1.259 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schweinfurt [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schweinfurt/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schweinfurt installiert?

In Schweinfurt sind 48,2 MW PV-Leistung in 2.659 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 54.481 Einwohner entspricht der Bestand 0,89 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schweinfurt im Vergleich da?

Mit 0,89 kW pro Einwohner liegt Schweinfurt unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schweinfurt?

In Schweinfurt sind 1.259 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Schweinfurt liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schweinfurt?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schweinfurt 3,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 333 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 64 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Schweinfurt üblich?

Eine typische Dachanlage in Schweinfurt hat 10,9 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.638 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 62 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Schweinfurt stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 47 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 860 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Ist Schweinfurt eine kreisfreie Stadt?

Schweinfurt ist eine kreisfreie Stadt in Bayern. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Bayern und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schweinfurt?

In Schweinfurt entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 145 neuen Anlagen und 1,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 10 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schweinfurt?

In Schweinfurt wurden in den letzten 12 Monaten 177 Balkonkraftwerke registriert (231 kW). Das sind -6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schweinfurt?

In Schweinfurt wurden in den letzten 12 Monaten 333 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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