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Überdurchschnittlich
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Gemeinde in Baden-Württemberg · Schwäbisch Hall

Photovoltaik in Schwäbisch Hall

Solaranlagen
4.190 Anlagen
Installierte Leistung
99,4 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,33 kW pro Kopf

50 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 4.190 Anlagen mit 99,4 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Schwäbisch Hall?

Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 99,4 MW, verteilt auf 4.190 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 42.598 Einwohnern entspricht das 2,33 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Schwäbisch Hall liegt damit 50 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 25 von 30 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 17,0 MW neue Leistung hinzu – rund 17 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 34 % und eine mittlere Anlagengröße von 24 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,33

kW
▲ +50 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

34,5

%

1.445 Speicher bei 4.190 Anlagen

Installiert

99,4 MW

Zubau 12 Mon.

17,0 MW

+17 %

Solaranlagen

4.190

Einwohner

42.598

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schwäbisch Hall?

Segmentierter PV-Zubau in Schwäbisch Hall — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Schwäbisch Hall verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 46 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+46 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +46 %
  • Heimsegment▼ -15 %
  • Gewerbe▼ -18 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schwäbisch Hall: 16.979 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02243November 2025: 12 kW, Vorjahr 9 kWDezember 2025: 9 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 12 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 17 kWMärz 2026: 29 kW, Vorjahr 23 kWApril 2026: 19 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 22 kW, Vorjahr 13 kWJuni 2026: 34 kW, Vorjahr 22 kWJuli 2026: 38 kW, Vorjahr 31 kWAugust 2026: 25 kW, Vorjahr 25 kWSeptember 2026: 43 kW, Vorjahr 18 kWOktober 2026: 22 kW, Vorjahr 8 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0254508November 2025: 266 kW, Vorjahr 508 kWDezember 2025: 231 kW, Vorjahr 375 kWJanuar 2026: 308 kW, Vorjahr 248 kWFebruar 2026: 118 kW, Vorjahr 146 kWMärz 2026: 171 kW, Vorjahr 248 kWApril 2026: 271 kW, Vorjahr 303 kWMai 2026: 209 kW, Vorjahr 450 kWJuni 2026: 364 kW, Vorjahr 363 kWJuli 2026: 474 kW, Vorjahr 397 kWAugust 2026: 359 kW, Vorjahr 266 kWSeptember 2026: 302 kW, Vorjahr 285 kWOktober 2026: 231 kW, Vorjahr 288 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
05121kNovember 2025: 40 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 865 kWJanuar 2026: 939 kW, Vorjahr 598 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 300 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 43 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 131 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 39 kWJuli 2026: 1.023 kW, Vorjahr 564 kWAugust 2026: 348 kW, Vorjahr 643 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 250 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
05k11kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 5.798 kWApril 2026: 10.760 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 589 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
203 274 kW +46 %
Heimsegment
2–30 kWp
260 3,3 MW -15 %
Gewerbe
>30 kWp
11 2,6 MW -18 %
Freifläche
Freifläche
2 10,8 MW —
Gesamt 480 17 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schwäbisch Hall zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schwäbisch Hall, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schwäbisch Hall 359 Speicher mit zusammen 13,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 36,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +26 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+26 %
Anlagen
237
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-6 %
Anlagen
113
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+18 %
Anlagen
5
Kapazität
381 kWh
Ø/Anlage
76,2 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Anlagen
1
Kapazität
10 MWh
Ø/Anlage
10.000 kWh
Gesamt
Anlagen
359
Kapazität
13,3 MWh
Ø/Anlage
36,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Schwäbisch Hall im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schwäbisch Hall 2,33 kW
Ø Schwäbisch Hall 3,42 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Schwäbisch Hall liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Schwäbisch Hall auf?

Auffällig hoch: 34 % aller Solaranlagen in Schwäbisch Hall laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

4.190 Solaranlagen, 99,4 MW Gesamtleistung: Schwäbisch Hall schneidet beim PV-Ausbau besser ab als der Großteil der deutschen Kommunen. Die Region in Baden-Württemberg nutzt ihr Solarpotenzial aktiv.

Einordnung

Schwäbisch Hall führt das Feld im Landkreis Schwäbisch Hall deutlich an: Platz 25 von 30, 60 % über dem Landesschnitt. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Schwäbisch Hall nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Schwäbisch Hall

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Schwäbisch Hall: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

23,7 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

34 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

480 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Schwäbisch Hall ist eine Mittelstadt; den Bestand prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. 74 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,8 kWp. Mit 793 Steckersolargeräten (203 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Schwäbisch Hall angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 34 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Schwäbisch Hall verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau ist das auffälligste Signal aus Schwäbisch Hall: 399 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (480 Anlagen, 17,0 MW) liegen beim 1,9-Fachen des Bundesdurchschnitts und klar über dem Tempo Baden-Württembergs. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 24 % beschleunigt.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahlen gehören zu Schwäbisch Hall?

7452374547

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schwäbisch Hall — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schwäbisch Hall gibt es laut solarzubau.de aktuell 4.190 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 99,4 MW. Das entspricht 2,33 kW pro Einwohner.
1.445 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 34,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schwäbisch Hall [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schwaebisch-hall/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schwäbisch Hall installiert?

In Schwäbisch Hall sind 99,4 MW PV-Leistung in 4.190 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 25 von 30 im Landkreis Schwäbisch Hall. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 42.598 Einwohner entspricht der Bestand 2,33 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schwäbisch Hall im Vergleich da?

Mit 2,33 kW pro Einwohner liegt Schwäbisch Hall über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schwäbisch Hall belegt Schwäbisch Hall Platz 25 von 30. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schwäbisch Hall?

In Schwäbisch Hall sind 1.445 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 34,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Schwäbisch Hall liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schwäbisch Hall?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schwäbisch Hall 17,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 480 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 399 Watt in zwölf Monaten, das 1,9-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 17 Prozent – rund 17 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Schwäbisch Hall üblich?

Eine typische Dachanlage in Schwäbisch Hall hat 10,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 3.080 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 74 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Schwäbisch Hall stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 29 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 793 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schwäbisch Hall?

Schwäbisch Hall liegt im Landkreis Schwäbisch Hall im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Schwäbisch Hall gibt es insgesamt 30 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schwäbisch Hall?

In Schwäbisch Hall entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 2 neuen Anlagen und 10,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 260 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schwäbisch Hall?

In Schwäbisch Hall wurden in den letzten 12 Monaten 203 Balkonkraftwerke registriert (274 kW). Das sind +46 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Schwäbisch Hall?

In Schwäbisch Hall wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (10,8 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schwäbisch Hall?

In Schwäbisch Hall wurden in den letzten 12 Monaten 480 neue Solaranlagen mit insgesamt 17 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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