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273 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Baden-Württemberg · Biberach

Photovoltaik in Schemmerhofen

Solaranlagen
1.700 Anlagen
Installierte Leistung
37,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
4,27 kW pro Kopf

2,7× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Schemmerhofen?

Schemmerhofen, Landkreis Biberach in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 37,6 MW, verteilt auf 1.700 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 8.807 Einwohner sind das 4,27 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Schemmerhofen liegt damit 173 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 45 Regionen in diesem Umfeld belegt Schemmerhofen damit Platz 17 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 6,1 MW, das entspricht etwa 16 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 35 % und eine mittlere Anlagengröße von 22 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,27

kW
▲ +173 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,1

%

597 Speicher bei 1.700 Anlagen

Installiert

37,6 MW

Zubau 12 Mon.

6,1 MW

+16 %

Solaranlagen

1.700

Einwohner

8.807

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schemmerhofen?

Segmentierter PV-Zubau in Schemmerhofen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Schemmerhofen: +57 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+57 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +57 %
  • Heimsegment▲ +12 %
  • Gewerbe▼ -72 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schemmerhofen: 6.052 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224November 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 11 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 24 kW, Vorjahr 14 kWJuni 2026: 13 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 5 kWSeptember 2026: 17 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2026: 1 kW, Vorjahr 9 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0124248November 2025: 169 kW, Vorjahr 231 kWDezember 2025: 62 kW, Vorjahr 172 kWJanuar 2026: 141 kW, Vorjahr 248 kWFebruar 2026: 76 kW, Vorjahr 156 kWMärz 2026: 160 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 73 kW, Vorjahr 81 kWMai 2026: 91 kW, Vorjahr 19 kWJuni 2026: 183 kW, Vorjahr 92 kWJuli 2026: 199 kW, Vorjahr 65 kWAugust 2026: 91 kW, Vorjahr 50 kWSeptember 2026: 149 kW, Vorjahr 161 kWOktober 2026: 107 kW, Vorjahr 54 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0136271November 2025: 0 kW, Vorjahr 271 kWDezember 2025: 33 kWJanuar 2026: 38 kW, Vorjahr 61 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 70 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 112 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 36 kWJuli 2026: 99 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWSeptember 2026: 32 kW, Vorjahr 60 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
02k3kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 3.248 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 1.000 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
67 104 kW +57 %
Heimsegment
2–30 kWp
111 1,5 MW +12 %
Gewerbe
>30 kWp
4 202 kW -72 %
Freifläche
Freifläche
2 4,2 MW —
Gesamt 184 6,1 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schemmerhofen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schemmerhofen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schemmerhofen 139 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +61 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+61 %
Anlagen
79
Kapazität
486 kWh
Ø/Anlage
6,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+57 %
Anlagen
59
Kapazität
816 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
30 kWh
Ø/Anlage
30 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
139
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
9,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Schemmerhofen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schemmerhofen 4,27 kW
Ø Biberach 3,67 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Schemmerhofen hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Schemmerhofen auf?

4,27 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Schemmerhofen zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Kaum eine Region in Baden-Württemberg kommt an Schemmerhofen heran: 4,27 kW pro Kopf, verteilt auf 1.700 Anlagen mit zusammen 37,6 MW Leistung.

Einordnung

Platz 17 von 45 im Landkreis Biberach: Schemmerhofen übertrifft den Landesdurchschnitt um 192 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. 4,27 kW pro Kopf heben Schemmerhofen auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Biberach

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Schemmerhofen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

22,1 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

35 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

184 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Schemmerhofen ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 82 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 11,8 kWp. 203 Balkonkraftwerke sind registriert, 67 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 35 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Schemmerhofen baut derzeit schneller aus als der Bund: 184 neue Anlagen mit 6,1 MW in zwölf Monaten entsprechen 687 Watt je Einwohner, das 3,3-Fache des Bundeswerts und klar über dem Tempo Baden-Württembergs. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 186 % beschleunigt.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahlen gehören zu Schemmerhofen?

8843388471

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schemmerhofen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schemmerhofen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.700 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 37,6 MW. Das entspricht 4,27 kW pro Einwohner.
597 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schemmerhofen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schemmerhofen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schemmerhofen installiert?

In Schemmerhofen sind 37,6 MW PV-Leistung in 1.700 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 45 im Landkreis Biberach. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.807 Einwohner entspricht der Bestand 4,27 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schemmerhofen im Vergleich da?

Mit 4,27 kW pro Einwohner liegt Schemmerhofen über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Biberach belegt Schemmerhofen Platz 17 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schemmerhofen?

In Schemmerhofen sind 597 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Schemmerhofen liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schemmerhofen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schemmerhofen 6,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 184 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 687 Watt in zwölf Monaten, das 3,3-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 16 Prozent – rund 16 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Schemmerhofen üblich?

Eine typische Dachanlage in Schemmerhofen hat 11,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.391 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 82 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Schemmerhofen stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 35 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 203 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schemmerhofen?

Schemmerhofen liegt im Landkreis Biberach im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Biberach gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schemmerhofen?

In Schemmerhofen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 2 neuen Anlagen und 4,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 111 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schemmerhofen?

In Schemmerhofen wurden in den letzten 12 Monaten 67 Balkonkraftwerke registriert (104 kW). Das sind +57 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Schemmerhofen?

In Schemmerhofen wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (4,2 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schemmerhofen?

In Schemmerhofen wurden in den letzten 12 Monaten 184 neue Solaranlagen mit insgesamt 6,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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