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78 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Breisgau-Hochschwarzwald

Photovoltaik in Schallstadt

Solaranlagen
812 Anlagen
Installierte Leistung
8,4 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,21 kW pro Kopf

22 % unter Bundesdurchschnitt

812 Anlagen mit 8,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Schallstadt?

Schallstadt, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 8,4 MW, verteilt auf 812 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 6.937 Einwohnern entspricht das 1,21 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Schallstadt liegt damit 22 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 30 von 50 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 48 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 10 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,21

kW
▼ -22 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,0

%

390 Speicher bei 812 Anlagen

Installiert

8,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+10 %

Solaranlagen

812

Einwohner

6.937

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schallstadt?

Segmentierter PV-Zubau in Schallstadt — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Schallstadt verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 47 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+47 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +47 %
  • Heimsegment▲ +12 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schallstadt: 867 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059November 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 9 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 2 kWSeptember 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
057113November 2025: 82 kW, Vorjahr 68 kWDezember 2025: 111 kW, Vorjahr 54 kWJanuar 2026: 60 kW, Vorjahr 34 kWFebruar 2026: 65 kW, Vorjahr 82 kWMärz 2026: 76 kW, Vorjahr 23 kWApril 2026: 72 kW, Vorjahr 73 kWMai 2026: 52 kW, Vorjahr 44 kWJuni 2026: 57 kW, Vorjahr 62 kWJuli 2026: 76 kW, Vorjahr 113 kWAugust 2026: 63 kW, Vorjahr 99 kWSeptember 2026: 42 kW, Vorjahr 31 kWOktober 2026: 53 kW, Vorjahr 40 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
069138November 2025: 0 kW, Vorjahr 34 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 138 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 64 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
30 44 kW +47 %
Heimsegment
2–30 kWp
62 809 kW +12 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 93 867 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schallstadt zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schallstadt, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schallstadt 76 Speicher mit zusammen 799 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +36 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-22 %
Anlagen
40
Kapazität
219 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+36 %
Anlagen
32
Kapazität
460 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
3
Kapazität
110 kWh
Ø/Anlage
36,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
76
Kapazität
799 kWh
Ø/Anlage
10,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Schallstadt im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schallstadt 1,21 kW
Ø Breisgau-Hochschwarzwald 1,48 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Schallstadt hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Schallstadt auf?

390 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Schallstadt – eine Quote von 48 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

8,4 MW Solarleistung aus 812 Anlagen – Schallstadt hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Baden-Württemberg gegeben.

Einordnung

Platz 30 von 50 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald: Schallstadt liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Schallstadt vergleichen

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Solaranlage planen in Schallstadt: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

10,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

48 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

93 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstadt wie Schallstadt prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand die Dachlandschaft: 79 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 9,8 kWp. Mit 143 Steckersolargeräten (30 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Schallstadt angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 48 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Schallstadt verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Schallstadt läuft gebremst: 93 neue Anlagen mit 0,9 MW in zwölf Monaten sind 125 Watt je Einwohner, rund 40 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Baden-Württembergs. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 14 % weitgehend stabil.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahlen gehören zu Schallstadt?

7911279227

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schallstadt — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schallstadt gibt es laut solarzubau.de aktuell 812 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,4 MW. Das entspricht 1,21 kW pro Einwohner.
390 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schallstadt [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schallstadt/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schallstadt installiert?

In Schallstadt sind 8,4 MW PV-Leistung in 812 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 30 von 50 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.937 Einwohner entspricht der Bestand 1,21 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schallstadt im Vergleich da?

Mit 1,21 kW pro Einwohner liegt Schallstadt unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald belegt Schallstadt Platz 30 von 50. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schallstadt?

In Schallstadt sind 390 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Schallstadt liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schallstadt?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schallstadt 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 93 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 125 Watt in zwölf Monaten, rund 40 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Schallstadt üblich?

Eine typische Dachanlage in Schallstadt hat 9,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 645 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 79 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Schallstadt stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 143 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schallstadt?

Schallstadt liegt im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gibt es insgesamt 50 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schallstadt?

In Schallstadt entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 62 neuen Anlagen und 809 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 30 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schallstadt?

In Schallstadt wurden in den letzten 12 Monaten 30 Balkonkraftwerke registriert (44 kW). Das sind +47 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schallstadt?

In Schallstadt wurden in den letzten 12 Monaten 93 neue Solaranlagen mit insgesamt 867 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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