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52 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Märkischer Kreis

Photovoltaik in Schalksmühle

48 % unter Bundesdurchschnitt

810 Anlagen mit 8,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Schalksmühle, Landkreis Märkischer Kreis (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 810 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 8,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 10.463 Einwohnern entspricht das 0,79 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Schalksmühle liegt damit 48 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 6 von 15 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,0 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 49 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 10 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,79

kW
▼ -48 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,6

%

394 Speicher bei 810 Anlagen

Installiert

8,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+12 %

Solaranlagen

810

Einwohner

10.463

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schalksmühle?

Segmentierter PV-Zubau in Schalksmühle — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Schalksmühle wird vom Gewerbe-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-18 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -18 %
  • Heimsegment▼ -39 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schalksmühle: 998 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01020September 2025: 10 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 9 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 17 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 13 kW, Vorjahr 16 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 16 kW, Vorjahr 20 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 19 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
061121September 2025: 12 kW, Vorjahr 21 kWOktober 2025: 88 kW, Vorjahr 41 kWNovember 2025: 11 kW, Vorjahr 120 kWDezember 2025: 27 kW, Vorjahr 78 kWJanuar 2026: 33 kW, Vorjahr 18 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 35 kWMärz 2026: 55 kW, Vorjahr 28 kWApril 2026: 14 kW, Vorjahr 26 kWMai 2026: 39 kW, Vorjahr 84 kWJuni 2026: 60 kW, Vorjahr 121 kWJuli 2026: 81 kW, Vorjahr 96 kWAugust 2026: 17 kW, Vorjahr 62 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0324648September 2025: 121 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 200 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 40 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 648 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 97 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
01223September 2025: 0 kW, Vorjahr 23 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
62 96 kW -18 %
Heimsegment
2–30 kWp
35 443 kW -39 %
Gewerbe
>30 kWp
4 459 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 101 998 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schalksmühle zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schalksmühle, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schalksmühle 80 Speicher mit zusammen 658 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,2 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-16 %
Anlagen
53
Kapazität
242 kWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-19 %
Anlagen
25
Kapazität
327 kWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
89 kWh
Ø/Anlage
44,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
80
Kapazität
658 kWh
Ø/Anlage
8,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Schalksmühle im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schalksmühle 0,79 kW
Ø Märkischer Kreis 0,65 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Schalksmühle hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Schalksmühle auf?

394 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Schalksmühle – eine Quote von 49 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Schalksmühle stehen bislang 810 Solaranlagen mit insgesamt 8,3 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Schalksmühle bewegt sich mit Platz 6 von 15 nah am Landesschnitt des Landkreises Märkischer Kreis. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Märkischer Kreis

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Welche Postleitzahlen gehören zu Schalksmühle?

5851558579

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schalksmühle — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schalksmühle gibt es laut solarzubau.de aktuell 810 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,3 MW. Das entspricht 0,79 kW pro Einwohner.
394 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schalksmühle [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schalksmuehle/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schalksmühle installiert?

In Schalksmühle sind 8,3 MW PV-Leistung in 810 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 15 im Landkreis Märkischer Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.463 Einwohner entspricht der Bestand 0,79 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schalksmühle im Vergleich da?

Mit 0,79 kW pro Einwohner liegt Schalksmühle unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Märkischer Kreis belegt Schalksmühle Platz 6 von 15. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schalksmühle?

In Schalksmühle sind 394 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schalksmühle?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schalksmühle 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 101 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schalksmühle?

Schalksmühle liegt im Landkreis Märkischer Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Märkischer Kreis gibt es insgesamt 15 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schalksmühle?

In Schalksmühle entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 4 neuen Anlagen und 459 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 35 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schalksmühle?

In Schalksmühle wurden in den letzten 12 Monaten 62 Balkonkraftwerke registriert (96 kW). Das sind -18 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schalksmühle?

In Schalksmühle wurden in den letzten 12 Monaten 101 neue Solaranlagen mit insgesamt 998 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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