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116 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Sachsen-Anhalt · Saalekreis

Photovoltaik in Salzatal

Solaranlagen
1.164 Anlagen
Installierte Leistung
20,3 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,80 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

1.164 Anlagen mit 20,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Salzatal?

Salzatal, Landkreis Saalekreis in Sachsen-Anhalt kommt mit Stand 2026-10-27 auf 1.164 Solaranlagen und 20,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 11.267 Einwohner sind das 1,80 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Salzatal liegt damit 16 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 20 Regionen in diesem Umfeld belegt Salzatal damit Platz 16 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,3 MW, das entspricht etwa 6 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 48 % und eine mittlere Anlagengröße von 17 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,80

kW
▲ +16 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,1

%

560 Speicher bei 1.164 Anlagen

Installiert

20,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+6 %

Solaranlagen

1.164

Einwohner

11.267

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Salzatal?

Segmentierter PV-Zubau in Salzatal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Salzatal trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+17 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -8 %
  • Heimsegment▲ +17 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Salzatal: 1.282 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0918November 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 16 kW, Vorjahr 16 kWApril 2026: 12 kW, Vorjahr 18 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 12 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 15 kW, Vorjahr 14 kWSeptember 2026: 15 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
064128November 2025: 75 kW, Vorjahr 47 kWDezember 2025: 40 kW, Vorjahr 88 kWJanuar 2026: 58 kW, Vorjahr 91 kWFebruar 2026: 55 kW, Vorjahr 36 kWMärz 2026: 60 kW, Vorjahr 69 kWApril 2026: 91 kW, Vorjahr 61 kWMai 2026: 49 kW, Vorjahr 42 kWJuni 2026: 128 kW, Vorjahr 73 kWJuli 2026: 82 kW, Vorjahr 45 kWAugust 2026: 65 kW, Vorjahr 35 kWSeptember 2026: 85 kW, Vorjahr 81 kWOktober 2026: 55 kW, Vorjahr 50 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0235469November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 70 kWJanuar 2026: 115 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 469 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
0101201November 2025: 0 kWDezember 2025: 201 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
80 110 kW -8 %
Heimsegment
2–30 kWp
80 844 kW +17 %
Gewerbe
>30 kWp
1 115 kW —
Freifläche
Freifläche
1 201 kW —
Gesamt 164 1,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Salzatal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Salzatal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Salzatal 126 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +46 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+42 %
Anlagen
73
Kapazität
417 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+46 %
Anlagen
49
Kapazität
705 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
61 kWh
Ø/Anlage
30,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
126
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
9,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Salzatal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Salzatal 1,80 kW
Ø Saalekreis 4,05 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Salzatal liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Salzatal auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 48 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 560 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Salzatal setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

1.164 Solaranlagen erzeugen in Salzatal eine Gesamtleistung von 20,3 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Salzatal rangiert auf Platz 16 von 20 im Landkreis Saalekreis – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet steht Salzatal überdurchschnittlich da. Die 1,80 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Saalekreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Salzatal: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

17,4 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

48 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

164 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstadt wie Salzatal prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand die Dachlandschaft: 65 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 9,0 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 47 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. 48 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

114 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Salzatal baut langsamer aus als der Bund (46 % darunter) und liegt unter dem Tempo Sachsen-Anhalts; 164 Anlagen mit 1,3 MW kamen hinzu. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 8 % weitgehend stabil.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Salzatal?

06198

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Salzatal — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Salzatal gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.164 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 20,3 MW. Das entspricht 1,80 kW pro Einwohner.
560 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Salzatal [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-salzatal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Salzatal installiert?

In Salzatal sind 20,3 MW PV-Leistung in 1.164 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 16 von 20 im Landkreis Saalekreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.267 Einwohner entspricht der Bestand 1,80 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Salzatal im Vergleich da?

Mit 1,80 kW pro Einwohner liegt Salzatal über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Saalekreis belegt Salzatal Platz 16 von 20. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Salzatal?

In Salzatal sind 560 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Salzatal liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Salzatal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Salzatal 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 164 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 114 Watt in zwölf Monaten, rund 46 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Sachsen-Anhalt insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Salzatal üblich?

Eine typische Dachanlage in Salzatal hat 9,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 760 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 65 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Salzatal stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 47 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 356 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Salzatal?

Salzatal liegt im Landkreis Saalekreis im Bundesland Sachsen-Anhalt. Im Landkreis Saalekreis gibt es insgesamt 20 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Salzatal?

In Salzatal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 80 neuen Anlagen und 844 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Freifläche-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Salzatal?

In Salzatal wurden in den letzten 12 Monaten 80 Balkonkraftwerke registriert (110 kW). Das sind -8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Salzatal?

In Salzatal wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (201 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Salzatal?

In Salzatal wurden in den letzten 12 Monaten 164 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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