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56 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Darmstadt-Dieburg

Photovoltaik in Roßdorf

44 % unter Bundesdurchschnitt

1.048 Anlagen mit 11,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Roßdorf, Landkreis Darmstadt-Dieburg in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.048 Solaranlagen und 11,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 13.096 Einwohnern entspricht das 0,85 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Roßdorf liegt damit 44 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 13 von 23 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,3 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 42 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,85

kW
▼ -44 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,4

%

444 Speicher bei 1.048 Anlagen

Installiert

11,1 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+11 %

Solaranlagen

1.048

Einwohner

13.096

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Roßdorf?

Segmentierter PV-Zubau in Roßdorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Roßdorf verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 30 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+30 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +30 %
  • Heimsegment▼ -39 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Roßdorf: 1.266 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714September 2025: 6 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 8 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 14 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 13 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 10 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 10 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0103206September 2025: 67 kW, Vorjahr 122 kWOktober 2025: 102 kW, Vorjahr 55 kWNovember 2025: 46 kW, Vorjahr 128 kWDezember 2025: 32 kW, Vorjahr 32 kWJanuar 2026: 52 kW, Vorjahr 143 kWFebruar 2026: 54 kW, Vorjahr 20 kWMärz 2026: 107 kW, Vorjahr 72 kWApril 2026: 64 kW, Vorjahr 66 kWMai 2026: 40 kW, Vorjahr 99 kWJuni 2026: 38 kW, Vorjahr 92 kWJuli 2026: 29 kW, Vorjahr 206 kWAugust 2026: 39 kW, Vorjahr 72 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0215429September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 135 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 429 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 99 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 293 kW, Vorjahr 39 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
56 69 kW +30 %
Heimsegment
2–30 kWp
60 671 kW -39 %
Gewerbe
>30 kWp
4 527 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 120 1,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Roßdorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Roßdorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Roßdorf 89 Speicher mit zusammen 844 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-13 %
Anlagen
64
Kapazität
344 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-38 %
Anlagen
24
Kapazität
330 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
169 kWh
Ø/Anlage
169 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
89
Kapazität
844 kWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Roßdorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Roßdorf 0,85 kW
Ø Darmstadt-Dieburg 0,82 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Roßdorf hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Roßdorf auf?

Auffällig hoch: 42 % aller Solaranlagen in Roßdorf laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

11,1 MW Solarleistung aus 1.048 Anlagen – Roßdorf hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Hessen gegeben.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Darmstadt-Dieburg steht Roßdorf auf Platz 13 von 23. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,85 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Roßdorf?

64380

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Roßdorf — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Roßdorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.048 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,1 MW. Das entspricht 0,85 kW pro Einwohner.
444 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Roßdorf [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-rossdorf-he/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Roßdorf installiert?

In Roßdorf sind 11,1 MW PV-Leistung in 1.048 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 13 von 23 im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.096 Einwohner entspricht der Bestand 0,85 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Roßdorf im Vergleich da?

Mit 0,85 kW pro Einwohner liegt Roßdorf unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Darmstadt-Dieburg belegt Roßdorf Platz 13 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Roßdorf?

In Roßdorf sind 444 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Roßdorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Roßdorf 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 120 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Roßdorf?

Roßdorf liegt im Landkreis Darmstadt-Dieburg im Bundesland Hessen. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Roßdorf?

In Roßdorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 60 neuen Anlagen und 671 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Roßdorf?

In Roßdorf wurden in den letzten 12 Monaten 56 Balkonkraftwerke registriert (69 kW). Das sind +30 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Roßdorf?

In Roßdorf wurden in den letzten 12 Monaten 120 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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