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101 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Wunsiedel i. Fichtelgebirge

Photovoltaik in Röslau

Solaranlagen
251 Anlagen
Installierte Leistung
3,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,58 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

251 Anlagen mit 3,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Röslau?

Röslau, Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 3,1 MW, verteilt auf 251 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 1.991 Einwohnern entspricht das 1,58 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Röslau liegt damit 1 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 13 von 17 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,6 MW neue Leistung hinzu – rund 19 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 35 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,58

kW
▲ +1 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,5

%

89 Speicher bei 251 Anlagen

Installiert

3,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+19 %

Solaranlagen

251

Einwohner

1.991

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Röslau?

Segmentierter PV-Zubau in Röslau — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Röslau wird vom Gewerbe-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
5 8 kW -62 %
Heimsegment
2–30 kWp
13 143 kW -26 %
Gewerbe
>30 kWp
1 434 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 20 590 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Röslau zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Röslau, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Röslau wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Röslau im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Röslau 1,58 kW
Ø Wunsiedel i. Fichtelgebirge 3,47 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Röslau liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Röslau auf?

Auffällig hoch: 35 % aller Solaranlagen in Röslau laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Röslau sind 251 PV-Anlagen mit zusammen 3,1 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Wunsiedel i. Fichtelgebirge steht Röslau auf Platz 13 von 17. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Röslau nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Röslau: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

12,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

35 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

20 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Landgemeinde wie Röslau prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude die Dachlandschaft: 75 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 10,4 kWp. Mit 56 Steckersolargeräten (5 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Röslau angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 35 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Röslau verbreitet, aber kein Automatismus.

20 Anlagen und 0,6 MW kamen in Röslau binnen zwölf Monaten hinzu. Je Einwohner sind das 296 Watt, etwas mehr als im Bundesschnitt und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 173 % beschleunigt.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Röslau?

95195

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Röslau — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Röslau gibt es laut solarzubau.de aktuell 251 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,1 MW. Das entspricht 1,58 kW pro Einwohner.
89 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Röslau [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-roeslau/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Röslau installiert?

In Röslau sind 3,1 MW PV-Leistung in 251 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 13 von 17 im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.991 Einwohner entspricht der Bestand 1,58 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Röslau im Vergleich da?

Mit 1,58 kW pro Einwohner liegt Röslau über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge belegt Röslau Platz 13 von 17. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Röslau?

In Röslau sind 89 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Röslau liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Röslau?

In den letzten 12 Monaten wurden in Röslau 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 20 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 296 Watt in zwölf Monaten, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 19 Prozent – rund 19 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Röslau üblich?

Eine typische Dachanlage in Röslau hat 10,4 kWp; das ist der Durchschnitt der 188 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 75 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Röslau stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 36 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 56 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Röslau?

Röslau liegt im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge im Bundesland Bayern. Im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge gibt es insgesamt 17 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Röslau?

In Röslau entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 1 neuen Anlagen und 434 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 13 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Röslau?

In Röslau wurden in den letzten 12 Monaten 5 Balkonkraftwerke registriert (8 kW). Das sind -62 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Röslau?

In Röslau wurden in den letzten 12 Monaten 20 neue Solaranlagen mit insgesamt 590 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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