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Überdurchschnittlich
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Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Cochem-Zell

Photovoltaik in Roes

Solaranlagen
81 Anlagen
Installierte Leistung
1,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,44 kW pro Kopf

57 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 81 Anlagen mit 1,2 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Roes?

Roes, Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 1,2 MW, verteilt auf 81 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 483 Einwohnern entspricht das 2,44 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Roes liegt damit 57 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 32 von 65 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,2 MW neue Leistung hinzu – rund 16 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 37 % und eine mittlere Anlagengröße von 15 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,44

kW
▲ +57 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,0

%

30 Speicher bei 81 Anlagen

Installiert

1,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+16 %

Solaranlagen

81

Einwohner

483

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Roes?

Segmentierter PV-Zubau in Roes — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Roes dominiert das Heimsegment-Segment den Zubau.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
7 11 kW —
Heimsegment
2–30 kWp
10 176 kW —
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 17 187 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Roes zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Roes, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Roes wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Roes im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Roes 2,44 kW
Ø Cochem-Zell 8,33 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Roes hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Roes auf?

30 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Roes – eine Quote von 37 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

1,6-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Roes aus. Insgesamt 81 Anlagen mit 1,2 MW machen das möglich.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Cochem-Zell belegt Roes Platz 32 von 65 – ganze 50 % über dem Landesdurchschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Roes mit 2,44 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Cochem-Zell

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Roes: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

14,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

37 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

17 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstgemeinde wie Roes prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude die Dachlandschaft: 72 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 11,7 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 41 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Die Speicherquote von 37 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Roes verbreitet, aber kein Automatismus.

Roes baut derzeit schneller aus als der Bund: 17 neue Anlagen mit 0,2 MW in zwölf Monaten entsprechen 386 Watt je Einwohner, das 1,8-Fache des Bundeswerts und klar über dem Tempo Rheinland-Pfalz'. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 192 % beschleunigt.

In Rheinland-Pfalz gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen Neubauten und neuen Parkplätzen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Roes?

56754

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Roes — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Roes gibt es laut solarzubau.de aktuell 81 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,2 MW. Das entspricht 2,44 kW pro Einwohner.
30 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Roes [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-roes/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Roes installiert?

In Roes sind 1,2 MW PV-Leistung in 81 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 32 von 65 im Landkreis Cochem-Zell. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 483 Einwohner entspricht der Bestand 2,44 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Roes im Vergleich da?

Mit 2,44 kW pro Einwohner liegt Roes über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Cochem-Zell belegt Roes Platz 32 von 65. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Roes?

In Roes sind 30 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Roes liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Roes?

In den letzten 12 Monaten wurden in Roes 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 17 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 386 Watt in zwölf Monaten, das 1,8-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Rheinland-Pfalz insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 16 Prozent – rund 16 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Roes üblich?

Eine typische Dachanlage in Roes hat 11,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 58 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 72 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstgemeinde wie Roes stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 41 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 17 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Roes?

Roes liegt im Landkreis Cochem-Zell im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Cochem-Zell gibt es insgesamt 65 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Roes?

In Roes entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 10 neuen Anlagen und 176 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 7 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Roes?

In Roes wurden in den letzten 12 Monaten 7 Balkonkraftwerke registriert (11 kW). Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Roes?

In Roes wurden in den letzten 12 Monaten 17 neue Solaranlagen mit insgesamt 187 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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