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102 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Brandenburg · Ostprignitz-Ruppin

Photovoltaik in Rheinsberg

Nah am Bundesdurchschnitt

697 Anlagen mit 11,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rheinsberg, Landkreis Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg) zählt mit Stand 2026-08-28 697 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 11,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 7.699 Einwohnern entspricht das 1,55 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Rheinsberg liegt damit 2 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 21 von 22 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,2 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 42 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,55

kW
▲ +2 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,2

%

294 Speicher bei 697 Anlagen

Installiert

11,9 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+10 %

Solaranlagen

697

Einwohner

7.699

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rheinsberg?

Segmentierter PV-Zubau in Rheinsberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Rheinsberg setzt weiter auf Gewerbe — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-8 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -8 %
  • Heimsegment▼ -13 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Rheinsberg: 1.221 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121September 2025: 10 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 15 kWApril 2026: 12 kW, Vorjahr 15 kWMai 2026: 21 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 9 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 16 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04692September 2025: 0 kW, Vorjahr 30 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 43 kWNovember 2025: 62 kW, Vorjahr 59 kWDezember 2025: 92 kW, Vorjahr 64 kWJanuar 2026: 87 kW, Vorjahr 31 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 26 kWMärz 2026: 50 kW, Vorjahr 65 kWApril 2026: 73 kW, Vorjahr 31 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 44 kWJuni 2026: 21 kW, Vorjahr 40 kWJuli 2026: 70 kW, Vorjahr 69 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 29 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0319637September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 572 kW, Vorjahr 637 kWJanuar 2026: 100 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 373 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
63 89 kW -8 %
Heimsegment
2–30 kWp
37 459 kW -13 %
Gewerbe
>30 kWp
2 672 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 102 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rheinsberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rheinsberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Rheinsberg 61 Speicher mit zusammen 492 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,1 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-25 %
Anlagen
40
Kapazität
185 kWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-13 %
Anlagen
21
Kapazität
307 kWh
Ø/Anlage
14,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
61
Kapazität
492 kWh
Ø/Anlage
8,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Rheinsberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Rheinsberg 1,55 kW
Ø Ostprignitz-Ruppin 7,09 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Rheinsberg liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Rheinsberg auf?

294 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Rheinsberg – eine Quote von 42 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Rheinsberg sind 697 PV-Anlagen mit zusammen 11,9 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Platz 21 von 22 im Landkreis Ostprignitz-Ruppin: Rheinsberg liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Mit 1,55 kW pro Kopf liegt Rheinsberg über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Rheinsberg?

16818168311683516837

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Rheinsberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Rheinsberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 697 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,9 MW. Das entspricht 1,55 kW pro Einwohner.
294 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rheinsberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-rheinsberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Rheinsberg installiert?

In Rheinsberg sind 11,9 MW PV-Leistung in 697 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 21 von 22 im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.699 Einwohner entspricht der Bestand 1,55 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Rheinsberg im Vergleich da?

Mit 1,55 kW pro Einwohner liegt Rheinsberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ostprignitz-Ruppin belegt Rheinsberg Platz 21 von 22. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Rheinsberg?

In Rheinsberg sind 294 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Rheinsberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Rheinsberg 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 102 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Rheinsberg?

Rheinsberg liegt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Bundesland Brandenburg. Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gibt es insgesamt 22 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Rheinsberg?

In Rheinsberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 2 neuen Anlagen und 672 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 37 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Rheinsberg?

In Rheinsberg wurden in den letzten 12 Monaten 63 Balkonkraftwerke registriert (89 kW). Das sind -8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Rheinsberg?

In Rheinsberg wurden in den letzten 12 Monaten 102 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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