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Überdurchschnittlich
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Gemeinde in Niedersachsen · Lüneburg

Photovoltaik in Rehlingen

47 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 66 Anlagen mit 1,6 MW Gesamtleistung

Rehlingen, Landkreis Lüneburg (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 66 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 1,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 695 Einwohner sind das 2,23 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Rehlingen liegt damit 47 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 43 Regionen in diesem Umfeld belegt Rehlingen damit Platz 6 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,3 MW, das entspricht etwa 20 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 36 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 24 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,24

kW
▲ +47 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

36,4

%

24 Speicher bei 66 Anlagen

Installiert

1,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+20 %

Solaranlagen

66

Einwohner

695

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rehlingen?

Segmentierter PV-Zubau in Rehlingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Rehlingen trägt das Gewerbe-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
4 7 kW -1 %
Heimsegment
2–30 kWp
8 83 kW -5 %
Gewerbe
>30 kWp
1 217 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 13 306 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rehlingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rehlingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Rehlingen wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Rehlingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Rehlingen 2,24 kW
Ø Lüneburg 1,02 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Rehlingen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Rehlingen auf?

Mit einer Speicherquote von 36 % gehört Rehlingen zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 24 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

66 Solaranlagen, 1,6 MW Gesamtleistung: Rehlingen schneidet beim PV-Ausbau besser ab als der Großteil der deutschen Kommunen. Die Region in Niedersachsen nutzt ihr Solarpotenzial aktiv.

Einordnung

Platz 6 von 43 im Landkreis Lüneburg: Rehlingen übertrifft den Landesdurchschnitt um 56 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Bundesweit betrachtet steht Rehlingen überdurchschnittlich da. Die 2,23 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

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Welche Postleitzahl gehört zu Rehlingen?

21385

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Rehlingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Rehlingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 66 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,6 MW. Das entspricht 2,24 kW pro Einwohner.
24 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 36,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rehlingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-rehlingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Rehlingen installiert?

In Rehlingen sind 1,6 MW PV-Leistung in 66 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 43 im Landkreis Lüneburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 695 Einwohner entspricht der Bestand 2,23 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Rehlingen im Vergleich da?

Mit 2,24 kW pro Einwohner liegt Rehlingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Lüneburg belegt Rehlingen Platz 6 von 43. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Rehlingen?

In Rehlingen sind 24 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 36,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Rehlingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Rehlingen 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 13 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 20 Prozent – rund 20 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Rehlingen?

Rehlingen liegt im Landkreis Lüneburg im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Lüneburg gibt es insgesamt 43 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Rehlingen?

In Rehlingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 1 neuen Anlagen und 217 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 8 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Rehlingen?

In Rehlingen wurden in den letzten 12 Monaten 4 Balkonkraftwerke registriert (7 kW). Das sind -1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Rehlingen?

In Rehlingen wurden in den letzten 12 Monaten 13 neue Solaranlagen mit insgesamt 306 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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