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156 % vom Ø
Überdurchschnittlich
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Niedersachsen · Diepholz

Photovoltaik in Marl

Solaranlagen
90 Anlagen
Installierte Leistung
1,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,43 kW pro Kopf

56 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 90 Anlagen mit 1,8 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Marl?

Marl, Landkreis Diepholz (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-10-27 90 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 1,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 724 Einwohner sind das 2,43 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Marl liegt damit 56 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 44 Regionen in diesem Umfeld belegt Marl damit Platz 29 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,2 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 57 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 20 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,43

kW
▲ +56 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

56,7

%

51 Speicher bei 90 Anlagen

Installiert

1,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+13 %

Solaranlagen

90

Einwohner

724

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Marl?

Segmentierter PV-Zubau in Marl — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Marl wird vom Heimsegment-Segment getragen.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
3 5 kW —
Heimsegment
2–30 kWp
11 121 kW —
Gewerbe
>30 kWp
1 100 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 15 226 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Marl zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Marl, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Marl wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Marl im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Marl 2,43 kW
Ø Diepholz 2,28 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Marl hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Marl auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 57 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 51 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Marl setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

1,6-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Marl aus. Insgesamt 90 Anlagen mit 1,8 MW machen das möglich.

Einordnung

Platz 29 von 44 im Landkreis Diepholz: Marl übertrifft den Landesdurchschnitt um 63 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. 2,43 kW pro Kopf heben Marl auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Diepholz

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Marl: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

19,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

57 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

15 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstgemeinde wie Marl prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude die Dachlandschaft: 80 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 12,1 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 50 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Mit einer Speicherquote von 57 % liegt Marl weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

Beim aktuellen Zubau liegt Marl über dem Bundesdurchschnitt: 15 neue Anlagen mit 0,2 MW in zwölf Monaten, 312 Watt je Einwohner, klar über dem Tempo Niedersachsens. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 81 % beschleunigt.

In Niedersachsen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, seit 2025 auch für Wohngebäude und Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Marl?

49448

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Marl — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Marl gibt es laut solarzubau.de aktuell 90 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,8 MW. Das entspricht 2,43 kW pro Einwohner.
51 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 56,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Marl [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-marl-ni/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Marl installiert?

In Marl sind 1,8 MW PV-Leistung in 90 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 29 von 44 im Landkreis Diepholz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 724 Einwohner entspricht der Bestand 2,43 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Marl im Vergleich da?

Mit 2,43 kW pro Einwohner liegt Marl über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Diepholz belegt Marl Platz 29 von 44. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Marl?

In Marl sind 51 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 56,7 % bezogen auf die Solaranlagen. In Marl ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 17 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Marl?

In den letzten 12 Monaten wurden in Marl 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 15 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 312 Watt in zwölf Monaten, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt und mehr als Niedersachsen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Marl üblich?

Eine typische Dachanlage in Marl hat 12,1 kWp; das ist der Durchschnitt der 72 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 80 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstgemeinde wie Marl stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 50 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 9 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Marl?

Marl liegt im Landkreis Diepholz im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Diepholz gibt es insgesamt 44 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Marl?

In Marl entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 11 neuen Anlagen und 121 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Marl?

In Marl wurden in den letzten 12 Monaten 3 Balkonkraftwerke registriert (5 kW). Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Marl?

In Marl wurden in den letzten 12 Monaten 15 neue Solaranlagen mit insgesamt 226 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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