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240 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Regen

Photovoltaik in Regen

Solaranlagen
1.773 Anlagen
Installierte Leistung
41,3 MW installiert
Leistung pro Einwohner
3,75 kW pro Kopf

2,4× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Regen?

Regen in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 41,3 MW, verteilt auf 1.773 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 11.018 Einwohnern entspricht das 3,75 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Regen liegt damit 140 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 10 von 24 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,3 MW neue Leistung hinzu – rund 3 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 25 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 23 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,75

kW
▲ +140 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

25,4

%

450 Speicher bei 1.773 Anlagen

Installiert

41,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+3 %

Solaranlagen

1.773

Einwohner

11.018

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Regen?

Segmentierter PV-Zubau in Regen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Regen: +41 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+41 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +41 %
  • Heimsegment▼ -2 %
  • Gewerbe▼ -83 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Regen: 1.348 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714November 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 8 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWSeptember 2026: 10 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2026: 6 kW, Vorjahr 2 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0120239November 2025: 106 kW, Vorjahr 139 kWDezember 2025: 60 kW, Vorjahr 239 kWJanuar 2026: 43 kW, Vorjahr 139 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 35 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 30 kWApril 2026: 99 kW, Vorjahr 162 kWMai 2026: 143 kW, Vorjahr 99 kWJuni 2026: 135 kW, Vorjahr 68 kWJuli 2026: 153 kW, Vorjahr 78 kWAugust 2026: 79 kW, Vorjahr 101 kWSeptember 2026: 169 kW, Vorjahr 46 kWOktober 2026: 160 kW, Vorjahr 49 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
089177November 2025: 0 kW, Vorjahr 40 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 49 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 48 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 177 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 133 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWAugust 2026: 39 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
03k6kNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 6.188 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 3.198 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
65 85 kW +41 %
Heimsegment
2–30 kWp
90 1,2 MW -2 %
Gewerbe
>30 kWp
2 86 kW -83 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 158 1,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Regen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Regen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Regen 122 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +72 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+17 %
Anlagen
68
Kapazität
385 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+72 %
Anlagen
48
Kapazität
690 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
3
Kapazität
111 kWh
Ø/Anlage
37 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
122
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
10 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Regen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Regen 3,75 kW
Ø Regen 3,86 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Regen hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Regen auf?

1.773 Anlagen stehen mittlerweile in Regen – davon 1,3 MW erst aus den letzten zwölf Monaten.

Überblick

Regen gehört zu den Spitzenreitern beim Solarausbau in Deutschland. Pro Einwohner sind hier 3,75 kW Photovoltaik-Leistung installiert – mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Mittel. 1.773 Anlagen kommen zusammen auf 41,3 MW und machen die Region zu einem Zugpferd der Energiewende in Bayern.

Einordnung

Regen positioniert sich im Landkreis Regen auf Platz 10 von 24 – ein Wert über dem Landesmittel. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Regen mit 3,75 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Regen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Regen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

23,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

25 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

158 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Regen ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 81 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 11,8 kWp. Mit 238 Steckersolargeräten (65 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Regen angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Nur 25 % der Anlagen in Regen haben einen Speicher, deutlich weniger als im Bund (rund 40 %). Das liegt meist an einem älteren Bestand aus der Volleinspeisungszeit, nicht an den Dächern.

Der Zubau in Regen läuft gebremst: 158 neue Anlagen mit 1,3 MW in zwölf Monaten sind 122 Watt je Einwohner, rund 42 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 88 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Regen?

94209

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Regen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Regen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.773 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 41,3 MW. Das entspricht 3,75 kW pro Einwohner.
450 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 25,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Regen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-regen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Regen installiert?

In Regen sind 41,3 MW PV-Leistung in 1.773 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 24 im Landkreis Regen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.018 Einwohner entspricht der Bestand 3,75 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Regen im Vergleich da?

Mit 3,75 kW pro Einwohner liegt Regen über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Regen belegt Regen Platz 10 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Regen?

In Regen sind 450 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 25,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Regen liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Regen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Regen 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 158 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 122 Watt in zwölf Monaten, rund 42 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Regen üblich?

Eine typische Dachanlage in Regen hat 11,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.434 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 81 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Regen stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 32 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 238 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Regen?

Regen liegt im Landkreis Regen im Bundesland Bayern. Im Landkreis Regen gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Regen?

In Regen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 90 neuen Anlagen und 1,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Regen?

In Regen wurden in den letzten 12 Monaten 65 Balkonkraftwerke registriert (85 kW). Das sind +41 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Regen?

In Regen wurden in den letzten 12 Monaten 158 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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