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191 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Borken

Photovoltaik in Raesfeld

91 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.757 Anlagen mit 34,1 MW Gesamtleistung

Raesfeld, Landkreis Borken (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.757 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 34,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 11.709 Einwohner sind das 2,91 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Raesfeld liegt damit 91 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 17 Regionen in diesem Umfeld belegt Raesfeld damit Platz 12 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,5 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 47 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 19 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,91

kW
▲ +91 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,1

%

827 Speicher bei 1.757 Anlagen

Installiert

34,1 MW

Zubau 12 Mon.

2,5 MW

+7 %

Solaranlagen

1.757

Einwohner

11.709

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Raesfeld?

Segmentierter PV-Zubau in Raesfeld — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Raesfeld setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-21 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -22 %
  • Heimsegment▼ -21 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Raesfeld: 2.507 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0816September 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 14 kW, Vorjahr 16 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 16 kWJuli 2026: 9 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0136272September 2025: 182 kW, Vorjahr 191 kWOktober 2025: 185 kW, Vorjahr 167 kWNovember 2025: 232 kW, Vorjahr 271 kWDezember 2025: 89 kW, Vorjahr 227 kWJanuar 2026: 155 kW, Vorjahr 257 kWFebruar 2026: 66 kW, Vorjahr 157 kWMärz 2026: 105 kW, Vorjahr 69 kWApril 2026: 177 kW, Vorjahr 84 kWMai 2026: 184 kW, Vorjahr 137 kWJuni 2026: 165 kW, Vorjahr 205 kWJuli 2026: 197 kW, Vorjahr 272 kWAugust 2026: 74 kW, Vorjahr 262 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0176351September 2025: 0 kWOktober 2025: 66 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 172 kWJanuar 2026: 98 kW, Vorjahr 104 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 80 kWJuli 2026: 351 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
54 73 kW -22 %
Heimsegment
2–30 kWp
128 1,8 MW -21 %
Gewerbe
>30 kWp
6 596 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 189 2,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Raesfeld zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Raesfeld, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Raesfeld 156 Speicher mit zusammen 1,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 12 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-40 %
Anlagen
58
Kapazität
331 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-11 %
Anlagen
92
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
12,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
5
Kapazität
371 kWh
Ø/Anlage
74,2 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
156
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
12 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Raesfeld im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Raesfeld 2,91 kW
Ø Borken 2,62 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Raesfeld erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Raesfeld auf?

Mit einer Speicherquote von 47 % gehört Raesfeld zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 827 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

1,9-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Raesfeld aus. Insgesamt 1.757 Anlagen mit 34,1 MW machen das möglich.

Einordnung

Platz 12 von 17 im Landkreis Borken: Raesfeld übertrifft den Landesdurchschnitt um 236 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,91 kW pro Einwohner setzen Raesfeld deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Borken

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Raesfeld?

46348

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Raesfeld — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Raesfeld gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.757 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 34,1 MW. Das entspricht 2,91 kW pro Einwohner.
827 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Raesfeld [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-raesfeld/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Raesfeld installiert?

In Raesfeld sind 34,1 MW PV-Leistung in 1.757 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 12 von 17 im Landkreis Borken. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.709 Einwohner entspricht der Bestand 2,91 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Raesfeld im Vergleich da?

Mit 2,91 kW pro Einwohner liegt Raesfeld über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Borken belegt Raesfeld Platz 12 von 17. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Raesfeld?

In Raesfeld sind 827 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Raesfeld?

In den letzten 12 Monaten wurden in Raesfeld 2,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 189 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Raesfeld?

Raesfeld liegt im Landkreis Borken im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Borken gibt es insgesamt 17 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Raesfeld?

In Raesfeld entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 128 neuen Anlagen und 1,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Raesfeld?

In Raesfeld wurden in den letzten 12 Monaten 54 Balkonkraftwerke registriert (73 kW). Das sind -22 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Raesfeld?

In Raesfeld wurden in den letzten 12 Monaten 189 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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