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110 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Konstanz

Photovoltaik in Radolfzell am Bodensee

Nah am Bundesdurchschnitt

2.887 Anlagen mit 53,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Radolfzell am Bodensee, Landkreis Konstanz (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 2.887 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 53,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 31.734 Einwohner sind das 1,68 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Radolfzell am Bodensee liegt damit 10 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 24 Regionen in diesem Umfeld belegt Radolfzell am Bodensee damit Platz 16 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,3 MW, das entspricht etwa 6 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 46 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 18 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,68

kW
▲ +10 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,7

%

1.318 Speicher bei 2.887 Anlagen

Installiert

53,3 MW

Zubau 12 Mon.

3,3 MW

+6 %

Solaranlagen

2.887

Einwohner

31.734

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Radolfzell am Bodensee?

Segmentierter PV-Zubau in Radolfzell am Bodensee — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Radolfzell am Bodensee wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Gewerbe (-5 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -15 %
  • Heimsegment▼ -19 %
  • Gewerbe▼ -5 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Radolfzell am Bodensee: 3.340 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01733September 2025: 19 kW, Vorjahr 24 kWOktober 2025: 15 kW, Vorjahr 21 kWNovember 2025: 11 kW, Vorjahr 16 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 15 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 14 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 14 kW, Vorjahr 27 kWApril 2026: 25 kW, Vorjahr 26 kWMai 2026: 23 kW, Vorjahr 29 kWJuni 2026: 16 kW, Vorjahr 21 kWJuli 2026: 24 kW, Vorjahr 24 kWAugust 2026: 33 kW, Vorjahr 16 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0164327September 2025: 58 kW, Vorjahr 212 kWOktober 2025: 179 kW, Vorjahr 229 kWNovember 2025: 211 kW, Vorjahr 194 kWDezember 2025: 193 kW, Vorjahr 195 kWJanuar 2026: 119 kW, Vorjahr 261 kWFebruar 2026: 101 kW, Vorjahr 234 kWMärz 2026: 123 kW, Vorjahr 145 kWApril 2026: 200 kW, Vorjahr 276 kWMai 2026: 228 kW, Vorjahr 158 kWJuni 2026: 135 kW, Vorjahr 171 kWJuli 2026: 327 kW, Vorjahr 212 kWAugust 2026: 96 kW, Vorjahr 138 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0491981September 2025: 0 kWOktober 2025: 198 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 46 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 62 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 777 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 981 kWMai 2026: 76 kW, Vorjahr 74 kWJuni 2026: 33 kWJuli 2026: 81 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 66 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
02k3kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 3.378 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
159 204 kW -15 %
Heimsegment
2–30 kWp
149 2 MW -19 %
Gewerbe
>30 kWp
8 1,2 MW -5 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 316 3,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Radolfzell am Bodensee zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Radolfzell am Bodensee, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Radolfzell am Bodensee 230 Speicher mit zusammen 2,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-19 %
Anlagen
147
Kapazität
696 kWh
Ø/Anlage
4,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-10 %
Anlagen
77
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
14,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
6
Kapazität
372 kWh
Ø/Anlage
62 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
230
Kapazität
2,2 MWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Radolfzell am Bodensee im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Radolfzell am Bodensee 1,68 kW
Ø Konstanz 1,62 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Radolfzell am Bodensee liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Radolfzell am Bodensee auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 46 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.318 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Radolfzell am Bodensee setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

2.887 Solaranlagen erzeugen in Radolfzell am Bodensee eine Gesamtleistung von 53,3 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Im Ranking des Landkreises Konstanz steht Radolfzell am Bodensee auf Platz 16 von 24 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Radolfzell am Bodensee mit 1,68 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Konstanz

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Radolfzell am Bodensee?

7825678315

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Radolfzell am Bodensee — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Radolfzell am Bodensee gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.887 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 53,3 MW. Das entspricht 1,68 kW pro Einwohner.
1.318 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Radolfzell am Bodensee [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-radolfzell-am-bodensee/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Radolfzell am Bodensee installiert?

In Radolfzell am Bodensee sind 53,3 MW PV-Leistung in 2.887 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 16 von 24 im Landkreis Konstanz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 31.734 Einwohner entspricht der Bestand 1,68 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Radolfzell am Bodensee im Vergleich da?

Mit 1,68 kW pro Einwohner liegt Radolfzell am Bodensee über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Konstanz belegt Radolfzell am Bodensee Platz 16 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Radolfzell am Bodensee?

In Radolfzell am Bodensee sind 1.318 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Radolfzell am Bodensee?

In den letzten 12 Monaten wurden in Radolfzell am Bodensee 3,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 316 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Radolfzell am Bodensee?

Radolfzell am Bodensee liegt im Landkreis Konstanz im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Konstanz gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Radolfzell am Bodensee?

In Radolfzell am Bodensee entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 149 neuen Anlagen und 2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 8 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Radolfzell am Bodensee?

In Radolfzell am Bodensee wurden in den letzten 12 Monaten 159 Balkonkraftwerke registriert (204 kW). Das sind -15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Radolfzell am Bodensee?

In Radolfzell am Bodensee wurden in den letzten 12 Monaten 316 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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