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157 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Landsberg am Lech

Photovoltaik in Pürgen

57 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 715 Anlagen mit 8,7 MW Gesamtleistung

Pürgen, Landkreis Landsberg am Lech in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 8,7 MW, verteilt auf 715 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 3.659 Einwohner sind das 2,39 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Pürgen liegt damit 57 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 31 Regionen in diesem Umfeld belegt Pürgen damit Platz 23 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,7 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 38 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,39

kW
▲ +57 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,9

%

271 Speicher bei 715 Anlagen

Installiert

8,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+8 %

Solaranlagen

715

Einwohner

3.659

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Pürgen?

Segmentierter PV-Zubau in Pürgen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Pürgen verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 30 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+30 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +30 %
  • Heimsegment▼ -25 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Pürgen: 703 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 2 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 2 kWFebruar 2026: 2 kWMärz 2026: 7 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
075149September 2025: 14 kW, Vorjahr 44 kWOktober 2025: 30 kW, Vorjahr 149 kWNovember 2025: 17 kW, Vorjahr 37 kWDezember 2025: 45 kW, Vorjahr 42 kWJanuar 2026: 73 kW, Vorjahr 52 kWFebruar 2026: 45 kW, Vorjahr 26 kWMärz 2026: 23 kW, Vorjahr 29 kWApril 2026: 63 kW, Vorjahr 60 kWMai 2026: 31 kW, Vorjahr 43 kWJuni 2026: 26 kW, Vorjahr 64 kWJuli 2026: 60 kW, Vorjahr 39 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 3 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0117233September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 233 kWFebruar 2026: 55 kWMärz 2026: 175 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
25 35 kW +30 %
Heimsegment
2–30 kWp
39 438 kW -25 %
Gewerbe
>30 kWp
2 230 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 66 703 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Pürgen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Pürgen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Pürgen 48 Speicher mit zusammen 478 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +18 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+18 %
Anlagen
30
Kapazität
180 kWh
Ø/Anlage
6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-40 %
Anlagen
17
Kapazität
235 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
62 kWh
Ø/Anlage
62 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
48
Kapazität
478 kWh
Ø/Anlage
10 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Pürgen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Pürgen 2,39 kW
Ø Landsberg am Lech 3,36 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Pürgen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Pürgen auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 38 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 271 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Pürgen setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

1,6-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Pürgen aus. Insgesamt 715 Anlagen mit 8,7 MW machen das möglich.

Einordnung

Pürgen reiht sich auf Platz 23 von 31 im Landkreis Landsberg am Lech ein – nahe am Landesdurchschnitt. 2,39 kW pro Kopf heben Pürgen auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Landsberg am Lech

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Pürgen?

86932

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Pürgen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Pürgen gibt es laut solarzubau.de aktuell 715 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,7 MW. Das entspricht 2,39 kW pro Einwohner.
271 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Pürgen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-puergen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Pürgen installiert?

In Pürgen sind 8,7 MW PV-Leistung in 715 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 23 von 31 im Landkreis Landsberg am Lech. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.659 Einwohner entspricht der Bestand 2,39 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Pürgen im Vergleich da?

Mit 2,39 kW pro Einwohner liegt Pürgen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Landsberg am Lech belegt Pürgen Platz 23 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Pürgen?

In Pürgen sind 271 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Pürgen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Pürgen 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 66 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Pürgen?

Pürgen liegt im Landkreis Landsberg am Lech im Bundesland Bayern. Im Landkreis Landsberg am Lech gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Pürgen?

In Pürgen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 39 neuen Anlagen und 438 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Pürgen?

In Pürgen wurden in den letzten 12 Monaten 25 Balkonkraftwerke registriert (35 kW). Das sind +30 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Pürgen?

In Pürgen wurden in den letzten 12 Monaten 66 neue Solaranlagen mit insgesamt 703 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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