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371 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Landshut

Photovoltaik in Postau

Solaranlagen
377 Anlagen
Installierte Leistung
9,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
5,79 kW pro Kopf

3,7× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Postau?

Postau, Landkreis Landshut in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 9,8 MW, verteilt auf 377 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 1.695 Einwohner sind das 5,79 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Postau liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (3,7-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 35 Regionen in diesem Umfeld belegt Postau damit Platz 11 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,4 MW, das entspricht etwa 4 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 32 % und eine mittlere Anlagengröße von 26 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

5,80

kW
▲ +271 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

32,1

%

121 Speicher bei 377 Anlagen

Installiert

9,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+4 %

Solaranlagen

377

Einwohner

1.695

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Postau?

Segmentierter PV-Zubau in Postau — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Postau wächst das Heimsegment-Segment am stärksten (+23 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
4 7 kW -44 %
Heimsegment
2–30 kWp
23 360 kW +23 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 27 367 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Postau zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Postau, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Postau wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Postau im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Postau 5,80 kW
Ø Landshut 4,74 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Postau hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Postau auf?

Rechnerisch entfallen auf jeden Einwohner 5,79 kW Photovoltaik – ein Wert, der Postau weit vor den meisten Vergleichsregionen platziert.

Überblick

Postau gehört zu den Spitzenreitern beim Solarausbau in Deutschland. Pro Einwohner sind hier 5,79 kW Photovoltaik-Leistung installiert – mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Mittel. 377 Anlagen kommen zusammen auf 9,8 MW und machen die Region zu einem Zugpferd der Energiewende in Bayern.

Einordnung

Platz 11 von 35 im Landkreis Landshut: Postau übertrifft den Landesdurchschnitt um 120 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 5,79 kW pro Einwohner setzen Postau deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Landshut

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Postau: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

26,1 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

32 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

27 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Postau ist eine Landgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. 84 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 13,6 kWp. 27 Balkonkraftwerke sind registriert, 4 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 32 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Beim aktuellen Zubau liegt Postau über dem Bundesdurchschnitt: 27 neue Anlagen mit 0,4 MW in zwölf Monaten, 217 Watt je Einwohner, unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 9 % weitgehend stabil.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Postau?

84103

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Postau — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Postau gibt es laut solarzubau.de aktuell 377 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,8 MW. Das entspricht 5,80 kW pro Einwohner.
121 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 32,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Postau [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-postau/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Postau installiert?

In Postau sind 9,8 MW PV-Leistung in 377 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 11 von 35 im Landkreis Landshut. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.695 Einwohner entspricht der Bestand 5,79 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Postau im Vergleich da?

Mit 5,80 kW pro Einwohner liegt Postau über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Landshut belegt Postau Platz 11 von 35. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Postau?

In Postau sind 121 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 32,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Postau liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Postau?

In den letzten 12 Monaten wurden in Postau 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 27 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 217 Watt in zwölf Monaten, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Postau üblich?

Eine typische Dachanlage in Postau hat 13,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 316 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 84 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Postau stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 33 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 27 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Postau?

Postau liegt im Landkreis Landshut im Bundesland Bayern. Im Landkreis Landshut gibt es insgesamt 35 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Postau?

In Postau entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 23 neuen Anlagen und 360 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Postau?

In Postau wurden in den letzten 12 Monaten 4 Balkonkraftwerke registriert (7 kW). Das sind -44 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Postau?

In Postau wurden in den letzten 12 Monaten 27 neue Solaranlagen mit insgesamt 367 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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