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127 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Ostallgäu

Photovoltaik in Pfronten

Solaranlagen
952 Anlagen
Installierte Leistung
15,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,98 kW pro Kopf

27 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 952 Anlagen mit 15,2 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Pfronten?

Pfronten, Landkreis Ostallgäu (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 952 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 15,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 7.687 Einwohner sind das 1,98 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Pfronten liegt damit 27 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 45 Regionen in diesem Umfeld belegt Pfronten damit Platz 42 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,1 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 36 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,98

kW
▲ +27 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,5

%

338 Speicher bei 952 Anlagen

Installiert

15,2 MW

Zubau 12 Mon.

1,1 MW

+7 %

Solaranlagen

952

Einwohner

7.687

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Pfronten?

Segmentierter PV-Zubau in Pfronten — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Pfronten wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+89 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+89 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +89 %
  • Heimsegment▲ +24 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Pfronten: 1.123 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510November 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 1 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 1 kWSeptember 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
063125November 2025: 91 kW, Vorjahr 125 kWDezember 2025: 83 kW, Vorjahr 81 kWJanuar 2026: 61 kW, Vorjahr 48 kWFebruar 2026: 35 kW, Vorjahr 31 kWMärz 2026: 83 kW, Vorjahr 49 kWApril 2026: 76 kWMai 2026: 27 kW, Vorjahr 59 kWJuni 2026: 28 kW, Vorjahr 58 kWJuli 2026: 118 kW, Vorjahr 60 kWAugust 2026: 80 kW, Vorjahr 63 kWSeptember 2026: 98 kW, Vorjahr 83 kWOktober 2026: 73 kW, Vorjahr 30 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
050100November 2025: 100 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 39 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 41 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 56 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
53 75 kW +89 %
Heimsegment
2–30 kWp
68 853 kW +24 %
Gewerbe
>30 kWp
3 195 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 124 1,1 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Pfronten zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Pfronten, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Pfronten 93 Speicher mit zusammen 851 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +67 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+67 %
Anlagen
54
Kapazität
292 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+25 %
Anlagen
38
Kapazität
528 kWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
30 kWh
Ø/Anlage
30 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
93
Kapazität
851 kWh
Ø/Anlage
9,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Pfronten im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Pfronten 1,98 kW
Ø Ostallgäu 3,68 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Pfronten liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Pfronten auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 36 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 338 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Pfronten setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

952 Solaranlagen, 15,2 MW Gesamtleistung: Pfronten schneidet beim PV-Ausbau besser ab als der Großteil der deutschen Kommunen. Die Region in Bayern nutzt ihr Solarpotenzial aktiv.

Einordnung

Pfronten rangiert auf Platz 42 von 45 im Landkreis Ostallgäu – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet steht Pfronten überdurchschnittlich da. Die 1,98 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Ostallgäu

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Pfronten: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

16,0 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

36 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

124 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Pfronten ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 80 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,7 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 45 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. 36 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

146 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Pfronten baut langsamer aus als der Bund (30 % darunter) und liegt unter dem Tempo Bayerns; 124 Anlagen mit 1,1 MW kamen hinzu. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 24 % beschleunigt.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Pfronten?

87459

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Pfronten — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Pfronten gibt es laut solarzubau.de aktuell 952 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,2 MW. Das entspricht 1,98 kW pro Einwohner.
338 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Pfronten [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-pfronten/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Pfronten installiert?

In Pfronten sind 15,2 MW PV-Leistung in 952 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 42 von 45 im Landkreis Ostallgäu. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.687 Einwohner entspricht der Bestand 1,98 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Pfronten im Vergleich da?

Mit 1,98 kW pro Einwohner liegt Pfronten über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ostallgäu belegt Pfronten Platz 42 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Pfronten?

In Pfronten sind 338 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Pfronten liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Pfronten?

In den letzten 12 Monaten wurden in Pfronten 1,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 124 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 146 Watt in zwölf Monaten, rund 30 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Pfronten üblich?

Eine typische Dachanlage in Pfronten hat 10,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 764 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 80 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Pfronten stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 45 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 148 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Pfronten?

Pfronten liegt im Landkreis Ostallgäu im Bundesland Bayern. Im Landkreis Ostallgäu gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Pfronten?

In Pfronten entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 68 neuen Anlagen und 853 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Pfronten?

In Pfronten wurden in den letzten 12 Monaten 53 Balkonkraftwerke registriert (75 kW). Das sind +89 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Pfronten?

In Pfronten wurden in den letzten 12 Monaten 124 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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