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127 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Ostallgäu

Photovoltaik in Pfronten

27 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 925 Anlagen mit 14,9 MW Gesamtleistung

Pfronten, Landkreis Ostallgäu (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 925 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 14,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 7.687 Einwohner sind das 1,94 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Pfronten liegt damit 27 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 45 Regionen in diesem Umfeld belegt Pfronten damit Platz 42 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,0 MW, das entspricht etwa 6 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 34 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,94

kW
▲ +27 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

34,3

%

317 Speicher bei 925 Anlagen

Installiert

14,9 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+6 %

Solaranlagen

925

Einwohner

7.687

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Pfronten?

Segmentierter PV-Zubau in Pfronten — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Pfronten wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+152 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+152 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +152 %
  • Heimsegment▼ -4 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Pfronten: 957 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 4 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 1 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 1 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
063125September 2025: 90 kW, Vorjahr 57 kWOktober 2025: 30 kW, Vorjahr 77 kWNovember 2025: 91 kW, Vorjahr 125 kWDezember 2025: 96 kW, Vorjahr 81 kWJanuar 2026: 49 kW, Vorjahr 48 kWFebruar 2026: 35 kW, Vorjahr 31 kWMärz 2026: 83 kW, Vorjahr 49 kWApril 2026: 76 kWMai 2026: 27 kW, Vorjahr 59 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 58 kWJuli 2026: 96 kW, Vorjahr 60 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 63 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
050100September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 60 kWNovember 2025: 100 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 39 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 41 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 56 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
56 80 kW +152 %
Heimsegment
2–30 kWp
59 683 kW -4 %
Gewerbe
>30 kWp
3 195 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 118 957 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Pfronten zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Pfronten, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Pfronten 90 Speicher mit zusammen 801 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +91 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+91 %
Anlagen
53
Kapazität
275 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+26 %
Anlagen
36
Kapazität
496 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
30 kWh
Ø/Anlage
30 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
90
Kapazität
801 kWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Pfronten im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Pfronten 1,94 kW
Ø Ostallgäu 3,60 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Pfronten liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Pfronten auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 34 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 317 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Pfronten setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

925 Solaranlagen, 14,9 MW Gesamtleistung: Pfronten schneidet beim PV-Ausbau besser ab als der Großteil der deutschen Kommunen. Die Region in Bayern nutzt ihr Solarpotenzial aktiv.

Einordnung

Pfronten rangiert auf Platz 42 von 45 im Landkreis Ostallgäu – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet steht Pfronten überdurchschnittlich da. Die 1,94 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Ostallgäu

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Pfronten?

87459

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Pfronten — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Pfronten gibt es laut solarzubau.de aktuell 925 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,9 MW. Das entspricht 1,94 kW pro Einwohner.
317 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 34,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Pfronten [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-pfronten/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Pfronten installiert?

In Pfronten sind 14,9 MW PV-Leistung in 925 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 42 von 45 im Landkreis Ostallgäu. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.687 Einwohner entspricht der Bestand 1,94 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Pfronten im Vergleich da?

Mit 1,94 kW pro Einwohner liegt Pfronten über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ostallgäu belegt Pfronten Platz 42 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Pfronten?

In Pfronten sind 317 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 34,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Pfronten?

In den letzten 12 Monaten wurden in Pfronten 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 118 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Pfronten?

Pfronten liegt im Landkreis Ostallgäu im Bundesland Bayern. Im Landkreis Ostallgäu gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Pfronten?

In Pfronten entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 59 neuen Anlagen und 683 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Pfronten?

In Pfronten wurden in den letzten 12 Monaten 56 Balkonkraftwerke registriert (80 kW). Das sind +152 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Pfronten?

In Pfronten wurden in den letzten 12 Monaten 118 neue Solaranlagen mit insgesamt 957 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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