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118 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Niedersachsen · Emsland

Photovoltaik in Papenburg

Nah am Bundesdurchschnitt

3.791 Anlagen mit 66,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Papenburg, Landkreis Emsland (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 3.791 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 66,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 37.206 Einwohner sind das 1,79 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Papenburg liegt damit 18 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 60 Regionen in diesem Umfeld belegt Papenburg damit Platz 59 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 7,8 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 48 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 18 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,79

kW
▲ +18 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,3

%

1.830 Speicher bei 3.791 Anlagen

Installiert

66,7 MW

Zubau 12 Mon.

7,8 MW

+12 %

Solaranlagen

3.791

Einwohner

37.206

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Papenburg?

Segmentierter PV-Zubau in Papenburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Papenburg trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+8 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -17 %
  • Heimsegment▲ +8 %
  • Gewerbe▼ -52 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Papenburg: 7.803 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02549September 2025: 21 kW, Vorjahr 21 kWOktober 2025: 23 kW, Vorjahr 14 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 11 kWDezember 2025: 9 kW, Vorjahr 17 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 14 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 11 kWMärz 2026: 42 kW, Vorjahr 32 kWApril 2026: 33 kW, Vorjahr 49 kWMai 2026: 36 kW, Vorjahr 34 kWJuni 2026: 16 kW, Vorjahr 30 kWJuli 2026: 35 kW, Vorjahr 37 kWAugust 2026: 24 kW, Vorjahr 44 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0244488September 2025: 411 kW, Vorjahr 320 kWOktober 2025: 331 kW, Vorjahr 275 kWNovember 2025: 320 kW, Vorjahr 488 kWDezember 2025: 221 kW, Vorjahr 234 kWJanuar 2026: 321 kW, Vorjahr 375 kWFebruar 2026: 210 kW, Vorjahr 226 kWMärz 2026: 438 kW, Vorjahr 360 kWApril 2026: 431 kW, Vorjahr 260 kWMai 2026: 264 kW, Vorjahr 266 kWJuni 2026: 337 kW, Vorjahr 247 kWJuli 2026: 312 kW, Vorjahr 265 kWAugust 2026: 231 kW, Vorjahr 229 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02k4kSeptember 2025: 2.306 kWOktober 2025: 36 kW, Vorjahr 191 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 198 kWDezember 2025: 43 kW, Vorjahr 4.423 kWJanuar 2026: 245 kW, Vorjahr 215 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 219 kWMärz 2026: 66 kW, Vorjahr 60 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 1.919 kWMai 2026: 153 kW, Vorjahr 50 kWJuni 2026: 861 kW, Vorjahr 251 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 141 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 57 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
188 262 kW -17 %
Heimsegment
2–30 kWp
323 3,8 MW +8 %
Gewerbe
>30 kWp
10 3,7 MW -52 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 524 7,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Papenburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Papenburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Papenburg 398 Speicher mit zusammen 4,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +53 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+38 %
Anlagen
264
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+17 %
Anlagen
127
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
12,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+53 %
Anlagen
6
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
176,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
398
Kapazität
4,2 MWh
Ø/Anlage
10,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Papenburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Papenburg 1,79 kW
Ø Emsland 3,22 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Papenburg liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Papenburg auf?

Mit einer Speicherquote von 48 % gehört Papenburg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.830 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

66,7 MW aus 3.791 Anlagen: Papenburg liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Niedersachsen ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Platz 59 von 60: Papenburg liegt im Landkreis Emsland spürbar über dem Landesdurchschnitt. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Papenburg mit 1,79 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Emsland

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Papenburg?

26871

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Papenburg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Papenburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.791 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 66,7 MW. Das entspricht 1,79 kW pro Einwohner.
1.830 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Papenburg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-papenburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Papenburg installiert?

In Papenburg sind 66,7 MW PV-Leistung in 3.791 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 59 von 60 im Landkreis Emsland. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 37.206 Einwohner entspricht der Bestand 1,79 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Papenburg im Vergleich da?

Mit 1,79 kW pro Einwohner liegt Papenburg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Emsland belegt Papenburg Platz 59 von 60. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Papenburg?

In Papenburg sind 1.830 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Papenburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Papenburg 7,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 524 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Papenburg?

Papenburg liegt im Landkreis Emsland im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Emsland gibt es insgesamt 60 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Papenburg?

In Papenburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 323 neuen Anlagen und 3,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 10 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Papenburg?

In Papenburg wurden in den letzten 12 Monaten 188 Balkonkraftwerke registriert (262 kW). Das sind -17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Papenburg?

In Papenburg wurden in den letzten 12 Monaten 524 neue Solaranlagen mit insgesamt 7,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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