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32 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Esslingen

Photovoltaik in Ostfildern

68 % unter Bundesdurchschnitt

2.332 Anlagen mit 19,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Ostfildern, Landkreis Esslingen (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 2.332 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 19,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 39.778 Einwohner sind das 0,49 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Ostfildern liegt damit 68 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 44 Regionen in diesem Umfeld belegt Ostfildern damit Platz 43 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,8 MW, das entspricht etwa 14 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 46 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 8,3 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,49

kW
▼ -68 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,8

%

1.067 Speicher bei 2.332 Anlagen

Installiert

19,3 MW

Zubau 12 Mon.

2,8 MW

+14 %

Solaranlagen

2.332

Einwohner

39.778

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ostfildern?

Segmentierter PV-Zubau in Ostfildern — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Ostfildern trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+3 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -4 %
  • Heimsegment▼ -6 %
  • Gewerbe▲ +3 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ostfildern: 2.775 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01938September 2025: 18 kW, Vorjahr 27 kWOktober 2025: 15 kW, Vorjahr 23 kWNovember 2025: 17 kW, Vorjahr 21 kWDezember 2025: 13 kW, Vorjahr 10 kWJanuar 2026: 15 kW, Vorjahr 14 kWFebruar 2026: 11 kW, Vorjahr 13 kWMärz 2026: 24 kW, Vorjahr 28 kWApril 2026: 33 kW, Vorjahr 29 kWMai 2026: 38 kW, Vorjahr 28 kWJuni 2026: 32 kW, Vorjahr 23 kWJuli 2026: 33 kW, Vorjahr 29 kWAugust 2026: 17 kW, Vorjahr 31 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0146291September 2025: 153 kW, Vorjahr 190 kWOktober 2025: 188 kW, Vorjahr 153 kWNovember 2025: 159 kW, Vorjahr 118 kWDezember 2025: 129 kW, Vorjahr 83 kWJanuar 2026: 143 kW, Vorjahr 248 kWFebruar 2026: 91 kW, Vorjahr 161 kWMärz 2026: 111 kW, Vorjahr 166 kWApril 2026: 132 kW, Vorjahr 110 kWMai 2026: 132 kW, Vorjahr 108 kWJuni 2026: 113 kW, Vorjahr 162 kWJuli 2026: 291 kW, Vorjahr 213 kWAugust 2026: 101 kW, Vorjahr 146 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0170339September 2025: 0 kWOktober 2025: 164 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 105 kWDezember 2025: 127 kW, Vorjahr 170 kWJanuar 2026: 34 kWFebruar 2026: 99 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 186 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 112 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 339 kW, Vorjahr 164 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
221 267 kW -4 %
Heimsegment
2–30 kWp
180 1,7 MW -6 %
Gewerbe
>30 kWp
7 763 kW +3 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 409 2,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ostfildern zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ostfildern, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ostfildern 305 Speicher mit zusammen 2,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +44 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+44 %
Anlagen
232
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-12 %
Anlagen
70
Kapazität
929 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
94 kWh
Ø/Anlage
47 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
305
Kapazität
2,2 MWh
Ø/Anlage
7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Ostfildern im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ostfildern 0,49 kW
Ø Esslingen 0,73 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Ostfildern hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Ostfildern auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 46 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.067 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Ostfildern setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Ostfildern zählt bislang 2.332 Solaranlagen mit 19,3 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Ostfildern rangiert auf Platz 43 von 44 im Landkreis Esslingen – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Esslingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Ostfildern?

73760

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ostfildern — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ostfildern gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.332 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 19,3 MW. Das entspricht 0,49 kW pro Einwohner.
1.067 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ostfildern [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ostfildern/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ostfildern installiert?

In Ostfildern sind 19,3 MW PV-Leistung in 2.332 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 43 von 44 im Landkreis Esslingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 39.778 Einwohner entspricht der Bestand 0,49 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ostfildern im Vergleich da?

Mit 0,49 kW pro Einwohner liegt Ostfildern unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Esslingen belegt Ostfildern Platz 43 von 44. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ostfildern?

In Ostfildern sind 1.067 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ostfildern?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ostfildern 2,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 409 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ostfildern?

Ostfildern liegt im Landkreis Esslingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Esslingen gibt es insgesamt 44 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ostfildern?

In Ostfildern entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 180 neuen Anlagen und 1,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 7 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ostfildern?

In Ostfildern wurden in den letzten 12 Monaten 221 Balkonkraftwerke registriert (267 kW). Das sind -4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ostfildern?

In Ostfildern wurden in den letzten 12 Monaten 409 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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