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386 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Deggendorf

Photovoltaik in Osterhofen

Solaranlagen
2.939 Anlagen
Installierte Leistung
74,0 MW installiert
Leistung pro Einwohner
6,03 kW pro Kopf

3,9× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Osterhofen?

Osterhofen, Landkreis Deggendorf in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 74,0 MW, verteilt auf 2.939 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 12.280 Einwohnern entspricht das 6,03 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Osterhofen liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (3,9-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 11 von 26 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,4 MW neue Leistung hinzu – rund 3 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 24 % und eine mittlere Anlagengröße von 25 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

6,03

kW
▲ +286 % vs. Bundesdurchschnitt

Speicherquote

24,3

%

715 Speicher bei 2.939 Anlagen

Installiert

74,0 MW

Zubau 12 Mon.

2,4 MW

+3 %

Solaranlagen

2.939

Einwohner

12.280

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Osterhofen?

Segmentierter PV-Zubau in Osterhofen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Osterhofen verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 49 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+49 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +49 %
  • Heimsegment▲ +8 %
  • Gewerbe▲ +8 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Osterhofen: 2.449 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0917November 2025: 5 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 4 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 13 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 7 kWSeptember 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2026: 9 kW, Vorjahr 4 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0180359November 2025: 78 kW, Vorjahr 120 kWDezember 2025: 75 kW, Vorjahr 246 kWJanuar 2026: 339 kW, Vorjahr 359 kWFebruar 2026: 47 kW, Vorjahr 86 kWMärz 2026: 124 kW, Vorjahr 62 kWApril 2026: 177 kW, Vorjahr 213 kWMai 2026: 74 kW, Vorjahr 113 kWJuni 2026: 188 kW, Vorjahr 70 kWJuli 2026: 293 kW, Vorjahr 163 kWAugust 2026: 123 kW, Vorjahr 110 kWSeptember 2026: 237 kW, Vorjahr 94 kWOktober 2026: 73 kW, Vorjahr 50 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0130259November 2025: 0 kW, Vorjahr 39 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 86 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 50 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 259 kW, Vorjahr 64 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 68 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 131 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
0169337November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 112 kW, Vorjahr 337 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 25 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
66 97 kW +49 %
Heimsegment
2–30 kWp
123 1,8 MW +8 %
Gewerbe
>30 kWp
5 413 kW +8 %
Freifläche
Freifläche
1 112 kW —
Gesamt 196 2,4 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Osterhofen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Osterhofen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Osterhofen 140 Speicher mit zusammen 1,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +45 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+45 %
Anlagen
64
Kapazität
371 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+29 %
Anlagen
75
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
15 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
140
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
11 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Osterhofen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Osterhofen 6,03 kW
Ø Deggendorf 6,26 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Osterhofen hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Osterhofen auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 6,03 kW pro Einwohner kann Osterhofen rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

Osterhofen gehört zu den Spitzenreitern beim Solarausbau in Deutschland. Pro Einwohner sind hier 6,03 kW Photovoltaik-Leistung installiert – mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Mittel. 2.939 Anlagen kommen zusammen auf 74,0 MW und machen die Region zu einem Zugpferd der Energiewende in Bayern.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Deggendorf belegt Osterhofen Platz 11 von 26 – ganze 129 % über dem Landesdurchschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Osterhofen mit 6,03 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Deggendorf

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Osterhofen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

25,2 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

24 %

seltener als im Bundesschnitt (~40 %)

Neu in 12 Monaten

196 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Osterhofen ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 83 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 13,2 kWp. Mit 208 Steckersolargeräten (66 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Osterhofen angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Nur 24 % der Anlagen in Osterhofen haben einen Speicher, deutlich weniger als im Bund (rund 40 %). Das liegt meist an einem älteren Bestand aus der Volleinspeisungszeit, nicht an den Dächern.

Der Zubau in Osterhofen läuft gebremst: 196 neue Anlagen mit 2,4 MW in zwölf Monaten sind 200 Watt je Einwohner, rund 5 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 2 % weitgehend stabil.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Osterhofen?

94486

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Osterhofen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Osterhofen gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.939 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 74,0 MW. Das entspricht 6,03 kW pro Einwohner.
715 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 24,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Osterhofen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-osterhofen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Osterhofen installiert?

In Osterhofen sind 74,0 MW PV-Leistung in 2.939 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 11 von 26 im Landkreis Deggendorf. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.280 Einwohner entspricht der Bestand 6,03 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Osterhofen im Vergleich da?

Mit 6,03 kW pro Einwohner liegt Osterhofen über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Deggendorf belegt Osterhofen Platz 11 von 26. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Osterhofen?

In Osterhofen sind 715 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 24,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Osterhofen liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Osterhofen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Osterhofen 2,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 196 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 200 Watt in zwölf Monaten, rund 5 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Osterhofen üblich?

Eine typische Dachanlage in Osterhofen hat 13,2 kWp; das ist der Durchschnitt der 2.436 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 83 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Osterhofen stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 32 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 208 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Osterhofen?

Osterhofen liegt im Landkreis Deggendorf im Bundesland Bayern. Im Landkreis Deggendorf gibt es insgesamt 26 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Osterhofen?

In Osterhofen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 123 neuen Anlagen und 1,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Osterhofen?

In Osterhofen wurden in den letzten 12 Monaten 66 Balkonkraftwerke registriert (97 kW). Das sind +49 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Osterhofen?

In Osterhofen wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (112 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Osterhofen?

In Osterhofen wurden in den letzten 12 Monaten 196 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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