Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
306 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Baden-Württemberg · Neckar-Odenwald-Kreis

Photovoltaik in Osterburken

Solaranlagen
845 Anlagen
Installierte Leistung
31,7 MW installiert
Leistung pro Einwohner
4,77 kW pro Kopf

3,1× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Osterburken?

Osterburken, Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-10-27 auf 845 Solaranlagen und 31,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 6.639 Einwohner sind das 4,77 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Osterburken liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (3,1-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 27 Regionen in diesem Umfeld belegt Osterburken damit Platz 6 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,1 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 33 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 37 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,77

kW
▲ +206 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

33,1

%

280 Speicher bei 845 Anlagen

Installiert

31,7 MW

Zubau 12 Mon.

1,1 MW

+3 %

Solaranlagen

845

Einwohner

6.639

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Osterburken?

Segmentierter PV-Zubau in Osterburken — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Osterburken setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-8 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -8 %
  • Heimsegment▼ -18 %
  • Gewerbe▼ -73 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Osterburken: 1.100 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0816November 2025: 0 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 3 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 16 kWSeptember 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2026: 1 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
076152November 2025: 25 kW, Vorjahr 22 kWDezember 2025: 49 kW, Vorjahr 72 kWJanuar 2026: 99 kW, Vorjahr 85 kWFebruar 2026: 66 kW, Vorjahr 69 kWMärz 2026: 38 kW, Vorjahr 55 kWApril 2026: 62 kW, Vorjahr 76 kWMai 2026: 35 kW, Vorjahr 55 kWJuni 2026: 45 kW, Vorjahr 152 kWJuli 2026: 67 kW, Vorjahr 142 kWAugust 2026: 58 kW, Vorjahr 36 kWSeptember 2026: 94 kW, Vorjahr 66 kWOktober 2026: 60 kW, Vorjahr 23 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
05001kNovember 2025: 89 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 46 kWJanuar 2026: 144 kW, Vorjahr 1.000 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 54 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 44 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 94 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 53 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
03k7kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 6.590 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 30 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
35 47 kW -8 %
Heimsegment
2–30 kWp
57 696 kW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
3 326 kW -73 %
Freifläche
Freifläche
1 30 kW —
Gesamt 96 1,1 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Osterburken zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Osterburken, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Osterburken 80 Speicher mit zusammen 953 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +39 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+25 %
Anlagen
47
Kapazität
266 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+39 %
Anlagen
32
Kapazität
434 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
253 kWh
Ø/Anlage
253 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
80
Kapazität
953 kWh
Ø/Anlage
11,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Osterburken im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Osterburken 4,77 kW
Ø Neckar-Odenwald-Kreis 3,53 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Osterburken hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Osterburken auf?

4,77 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Osterburken zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Osterburken kommen auf jeden Einwohner 4,77 kW Solarleistung. 845 Anlagen mit insgesamt 31,7 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Platz 6 von 27 im Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis: Osterburken übertrifft den Landesdurchschnitt um 227 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. 4,77 kW pro Kopf heben Osterburken auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Osterburken vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

Solaranlage planen in Osterburken: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

37,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

33 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

96 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt Osterburken vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 75 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 11,9 kWp. 49 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. 33 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (96 Anlagen, 1,1 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 6.639 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 87 % zurückgegangen.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Baden-Württemberg

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahl gehört zu Osterburken?

74706

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Osterburken — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Osterburken gibt es laut solarzubau.de aktuell 845 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 31,7 MW. Das entspricht 4,77 kW pro Einwohner.
280 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Osterburken [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-osterburken/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Osterburken installiert?

In Osterburken sind 31,7 MW PV-Leistung in 845 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 27 im Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.639 Einwohner entspricht der Bestand 4,77 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Osterburken im Vergleich da?

Mit 4,77 kW pro Einwohner liegt Osterburken über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis belegt Osterburken Platz 6 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Osterburken?

In Osterburken sind 280 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 33,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Osterburken liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Osterburken?

In den letzten 12 Monaten wurden in Osterburken 1,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 96 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 166 Watt in zwölf Monaten, rund 21 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Osterburken üblich?

Eine typische Dachanlage in Osterburken hat 11,9 kWp; das ist der Durchschnitt der 633 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 75 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Osterburken stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 49 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 136 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Osterburken?

Osterburken liegt im Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Osterburken?

In Osterburken entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 57 neuen Anlagen und 696 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Osterburken?

In Osterburken wurden in den letzten 12 Monaten 35 Balkonkraftwerke registriert (47 kW). Das sind -8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Osterburken?

In Osterburken wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (30 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Osterburken?

In Osterburken wurden in den letzten 12 Monaten 96 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.