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38 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Trier-Saarburg

Photovoltaik in Oberbillig

Solaranlagen
83 Anlagen
Installierte Leistung
0,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,60 kW pro Kopf

62 % unter Bundesdurchschnitt

83 Anlagen mit 0,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Oberbillig?

Oberbillig, Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz kommt mit Stand 2026-10-27 auf 83 Solaranlagen und 0,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 969 Einwohnern entspricht das 0,60 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Oberbillig liegt damit 62 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 84 von 85 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,0 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 43 % und eine mittlere Anlagengröße von 7,0 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,60

kW
▼ -62 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,4

%

36 Speicher bei 83 Anlagen

Installiert

0,6 MW

Zubau 12 Mon.

24 kW

+4 %

Solaranlagen

83

Einwohner

969

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Oberbillig?

Segmentierter PV-Zubau in Oberbillig — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Oberbillig wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
3 4 kW -46 %
Heimsegment
2–30 kWp
3 20 kW -87 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 6 24 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Oberbillig zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Oberbillig, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Oberbillig wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Oberbillig im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Oberbillig 0,60 kW
Ø Trier-Saarburg 2,38 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Oberbillig hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Oberbillig auf?

Auffällig hoch: 43 % aller Solaranlagen in Oberbillig laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Aktuell erzeugen 83 Solaranlagen in Oberbillig eine Leistung von 0,6 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Trier-Saarburg steht Oberbillig auf Platz 84 von 85. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,60 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Trier-Saarburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Oberbillig: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

7,0 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

43 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

6 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Oberbillig ist eine Kleinstgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. 76 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 8,8 kWp. Mit 20 Steckersolargeräten (3 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Oberbillig angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 43 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Oberbillig verbreitet, aber kein Automatismus.

Zubau findet in Oberbillig derzeit kaum statt: 6 neue Anlagen mit 0,0 MW in zwölf Monaten, 24 Watt je Einwohner und damit weit unter dem Bundeswert, unter dem Tempo Rheinland-Pfalz'. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 85 % zurückgegangen.

In Rheinland-Pfalz gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen Neubauten und neuen Parkplätzen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Oberbillig?

54331

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Oberbillig — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Oberbillig gibt es laut solarzubau.de aktuell 83 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 0,6 MW. Das entspricht 0,60 kW pro Einwohner.
36 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Oberbillig [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-oberbillig/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Oberbillig installiert?

In Oberbillig sind 0,6 MW PV-Leistung in 83 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 84 von 85 im Landkreis Trier-Saarburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 969 Einwohner entspricht der Bestand 0,60 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Oberbillig im Vergleich da?

Mit 0,60 kW pro Einwohner liegt Oberbillig unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Trier-Saarburg belegt Oberbillig Platz 84 von 85. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Oberbillig?

In Oberbillig sind 36 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Oberbillig liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Oberbillig?

In den letzten 12 Monaten wurden in Oberbillig 0,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 6 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 24 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Rheinland-Pfalz insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Oberbillig üblich?

Eine typische Dachanlage in Oberbillig hat 8,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 63 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 76 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstgemeinde wie Oberbillig stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 20 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Oberbillig?

Oberbillig liegt im Landkreis Trier-Saarburg im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Trier-Saarburg gibt es insgesamt 85 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Oberbillig?

In Oberbillig entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 3 neuen Anlagen und 20 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Oberbillig?

In Oberbillig wurden in den letzten 12 Monaten 3 Balkonkraftwerke registriert (4 kW). Das sind -46 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Oberbillig?

In Oberbillig wurden in den letzten 12 Monaten 6 neue Solaranlagen mit insgesamt 24 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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