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116,5× Bundesschnitt
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Steinburg

Photovoltaik in Nienbüttel

Solaranlagen
25 Anlagen
Installierte Leistung
24,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
181,73 kW pro Kopf

116,5× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Nienbüttel?

Nienbüttel, Landkreis Steinburg in Schleswig-Holstein verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 24,2 MW, verteilt auf 25 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 133 Einwohnern entspricht das 181,73 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Nienbüttel liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (116,5-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 3 von 80 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,1 MW neue Leistung hinzu – rund 0 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 20 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 967 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

181,73

kW
▲ 116,5× Bundesschnitt vs. Bundesdurchschnitt

Speicherquote

20,0

%

5 Speicher bei 25 Anlagen

Installiert

24,2 MW

Zubau 12 Mon.

93 kW

+0 %

Solaranlagen

25

Einwohner

133

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Nienbüttel?

Segmentierter PV-Zubau in Nienbüttel — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Das Gewerbe-Segment treibt den aktuellen PV-Zubau in Nienbüttel.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
— — nicht vertreten
Heimsegment
2–30 kWp
2 22 kW —
Gewerbe
>30 kWp
1 71 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 3 93 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Nienbüttel zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Nienbüttel, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Nienbüttel wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Nienbüttel im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Nienbüttel 181,73 kW
Ø Steinburg 4,63 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Nienbüttel hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Nienbüttel auf?

Kaum eine Region erreicht diese Dichte: 181,73 kW Solarleistung pro Einwohner machen Nienbüttel zu einem der solarstärksten Orte Deutschlands.

Überblick

Nienbüttel gehört zu den Spitzenreitern beim Solarausbau in Deutschland. Pro Einwohner sind hier 181,73 kW Photovoltaik-Leistung installiert – mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Mittel. 25 Anlagen kommen zusammen auf 24,2 MW und machen die Region zu einem Zugpferd der Energiewende in Schleswig-Holstein.

Einordnung

Nienbüttel führt das Feld im Landkreis Steinburg deutlich an: Platz 3 von 80, 9689 % über dem Landesschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Nienbüttel mit 181,73 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Steinburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Nienbüttel: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

967 kW

Durchschnitt wird von Freiflächen geprägt; Dachanlagen liegen meist bei 8–15 kW

Anlagen mit Speicher

20 %

seltener als im Bundesschnitt (~40 %)

Neu in 12 Monaten

3 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Nienbüttel ist eine Kleinstgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. 68 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 11,6 kWp. 99 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. Nur 20 % der Anlagen in Nienbüttel haben einen Speicher, deutlich weniger als im Bund (rund 40 %). Das liegt meist an einem älteren Bestand aus der Volleinspeisungszeit, nicht an den Dächern.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (3 Anlagen, 0,1 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 133 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau vervielfacht.

In Schleswig-Holstein gilt eine Solarpflicht bei Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Nienbüttel?

25596

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Nienbüttel — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Nienbüttel gibt es laut solarzubau.de aktuell 25 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 24,2 MW. Das entspricht 181,73 kW pro Einwohner.
5 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 20,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Nienbüttel [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-nienbuettel/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Nienbüttel installiert?

In Nienbüttel sind 24,2 MW PV-Leistung in 25 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 80 im Landkreis Steinburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 133 Einwohner entspricht der Bestand 181,73 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Nienbüttel im Vergleich da?

Mit 181,73 kW pro Einwohner liegt Nienbüttel über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Steinburg belegt Nienbüttel Platz 3 von 80. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Nienbüttel?

In Nienbüttel sind 5 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 20,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Nienbüttel liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Nienbüttel?

In den letzten 12 Monaten wurden in Nienbüttel 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 3 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 701 Watt in zwölf Monaten, das 3,3-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Schleswig-Holstein insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 0 Prozent – rund 0 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Nienbüttel üblich?

Eine typische Dachanlage in Nienbüttel hat 11,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 17 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 68 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstgemeinde wie Nienbüttel stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 99 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 2 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Nienbüttel?

Nienbüttel liegt im Landkreis Steinburg im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Steinburg gibt es insgesamt 80 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Nienbüttel?

In Nienbüttel entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 1 neuen Anlagen und 71 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Nienbüttel?

In Nienbüttel wurden in den letzten 12 Monaten 3 neue Solaranlagen mit insgesamt 93 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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