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276 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Mühldorf a. Inn

Photovoltaik in Niedertaufkirchen

Solaranlagen
337 Anlagen
Installierte Leistung
6,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
4,31 kW pro Kopf

2,8× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Niedertaufkirchen?

Niedertaufkirchen, Landkreis Mühldorf a. Inn in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 6,2 MW, verteilt auf 337 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 1.439 Einwohnern entspricht das 4,31 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Niedertaufkirchen liegt damit 176 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 15 von 31 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,2 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 34 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 18 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,31

kW
▲ +176 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

33,5

%

113 Speicher bei 337 Anlagen

Installiert

6,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+4 %

Solaranlagen

337

Einwohner

1.439

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Niedertaufkirchen?

Segmentierter PV-Zubau in Niedertaufkirchen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Niedertaufkirchen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
3 5 kW -40 %
Heimsegment
2–30 kWp
18 238 kW +20 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 21 243 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Niedertaufkirchen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Niedertaufkirchen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Niedertaufkirchen wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Niedertaufkirchen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Niedertaufkirchen 4,31 kW
Ø Mühldorf a. Inn 3,28 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Niedertaufkirchen hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Niedertaufkirchen auf?

Kaum eine Region erreicht diese Dichte: 4,31 kW Solarleistung pro Einwohner machen Niedertaufkirchen zu einem der solarstärksten Orte Deutschlands.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Niedertaufkirchen kommen auf jeden Einwohner 4,31 kW Solarleistung. 337 Anlagen mit insgesamt 6,2 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Niedertaufkirchen führt das Feld im Landkreis Mühldorf a. Inn deutlich an: Platz 15 von 31, 63 % über dem Landesschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Niedertaufkirchen mit 4,31 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Mühldorf a. Inn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Niedertaufkirchen vergleichen

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Solaranlage planen in Niedertaufkirchen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

18,4 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

34 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

21 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Landgemeinde wie Niedertaufkirchen prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude die Dachlandschaft: 87 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 14,6 kWp. Mit 23 Steckersolargeräten (3 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Niedertaufkirchen angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 34 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Niedertaufkirchen verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Niedertaufkirchen läuft gebremst: 21 neue Anlagen mit 0,2 MW in zwölf Monaten sind 169 Watt je Einwohner, rund 19 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 66 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Niedertaufkirchen?

84494

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Niedertaufkirchen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Niedertaufkirchen gibt es laut solarzubau.de aktuell 337 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,2 MW. Das entspricht 4,31 kW pro Einwohner.
113 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Niedertaufkirchen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-niedertaufkirchen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Niedertaufkirchen installiert?

In Niedertaufkirchen sind 6,2 MW PV-Leistung in 337 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 31 im Landkreis Mühldorf a. Inn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.439 Einwohner entspricht der Bestand 4,31 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Niedertaufkirchen im Vergleich da?

Mit 4,31 kW pro Einwohner liegt Niedertaufkirchen über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mühldorf a. Inn belegt Niedertaufkirchen Platz 15 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Niedertaufkirchen?

In Niedertaufkirchen sind 113 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 33,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Niedertaufkirchen liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Niedertaufkirchen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Niedertaufkirchen 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 21 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 169 Watt in zwölf Monaten, rund 19 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Niedertaufkirchen üblich?

Eine typische Dachanlage in Niedertaufkirchen hat 14,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 292 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 87 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Niedertaufkirchen stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 31 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 23 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Niedertaufkirchen?

Niedertaufkirchen liegt im Landkreis Mühldorf a. Inn im Bundesland Bayern. Im Landkreis Mühldorf a. Inn gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Niedertaufkirchen?

In Niedertaufkirchen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 18 neuen Anlagen und 238 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Niedertaufkirchen?

In Niedertaufkirchen wurden in den letzten 12 Monaten 3 Balkonkraftwerke registriert (5 kW). Das sind -40 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Niedertaufkirchen?

In Niedertaufkirchen wurden in den letzten 12 Monaten 21 neue Solaranlagen mit insgesamt 243 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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