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108 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Hessen · Schwalm-Eder-Kreis

Photovoltaik in Niedenstein

Nah am Bundesdurchschnitt

785 Anlagen mit 9,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Niedenstein, Landkreis Schwalm-Eder-Kreis (Hessen) zählt mit Stand 2026-08-28 785 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 9,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 5.570 Einwohner sind das 1,64 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Niedenstein liegt damit 8 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 27 Regionen in diesem Umfeld belegt Niedenstein damit Platz 22 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,7 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 38 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,64

kW
▲ +8 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,0

%

298 Speicher bei 785 Anlagen

Installiert

9,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+8 %

Solaranlagen

785

Einwohner

5.570

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Niedenstein?

Segmentierter PV-Zubau in Niedenstein — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Niedenstein trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+14 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +14 %
  • Heimsegment▼ -38 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Niedenstein: 704 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 0 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
064128September 2025: 39 kW, Vorjahr 54 kWOktober 2025: 92 kW, Vorjahr 25 kWNovember 2025: 57 kW, Vorjahr 48 kWDezember 2025: 78 kW, Vorjahr 102 kWJanuar 2026: 39 kW, Vorjahr 48 kWFebruar 2026: 31 kW, Vorjahr 79 kWMärz 2026: 34 kW, Vorjahr 122 kWApril 2026: 30 kW, Vorjahr 89 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 79 kWJuni 2026: 32 kW, Vorjahr 10 kWJuli 2026: 64 kW, Vorjahr 128 kWAugust 2026: 29 kW, Vorjahr 78 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05099September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 99 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
53 70 kW +14 %
Heimsegment
2–30 kWp
49 535 kW -38 %
Gewerbe
>30 kWp
1 99 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 103 704 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Niedenstein zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Niedenstein, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Niedenstein 65 Speicher mit zusammen 490 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +12 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+12 %
Anlagen
46
Kapazität
259 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-41 %
Anlagen
19
Kapazität
231 kWh
Ø/Anlage
12,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
65
Kapazität
490 kWh
Ø/Anlage
7,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Niedenstein im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Niedenstein 1,64 kW
Ø Schwalm-Eder-Kreis 2,14 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Niedenstein liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Niedenstein auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 38 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 298 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Niedenstein setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Niedenstein liegt mit 785 Anlagen und 9,1 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Mit Platz 22 von 27 und 73 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Niedenstein zu den Vorreitern im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Niedenstein mit 1,64 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Niedenstein?

34305

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Niedenstein — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Niedenstein gibt es laut solarzubau.de aktuell 785 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,1 MW. Das entspricht 1,64 kW pro Einwohner.
298 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Niedenstein [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-niedenstein/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Niedenstein installiert?

In Niedenstein sind 9,1 MW PV-Leistung in 785 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 22 von 27 im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.570 Einwohner entspricht der Bestand 1,64 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Niedenstein im Vergleich da?

Mit 1,64 kW pro Einwohner liegt Niedenstein über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis belegt Niedenstein Platz 22 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Niedenstein?

In Niedenstein sind 298 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Niedenstein?

In den letzten 12 Monaten wurden in Niedenstein 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 103 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Niedenstein?

Niedenstein liegt im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Niedenstein?

In Niedenstein entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 49 neuen Anlagen und 535 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Niedenstein?

In Niedenstein wurden in den letzten 12 Monaten 53 Balkonkraftwerke registriert (70 kW). Das sind +14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Niedenstein?

In Niedenstein wurden in den letzten 12 Monaten 103 neue Solaranlagen mit insgesamt 704 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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