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58 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Saarland · Merzig-Wadern

Photovoltaik in Mettlach

42 % unter Bundesdurchschnitt

1.047 Anlagen mit 11,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Mettlach, Landkreis Merzig-Wadern in Saarland kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.047 Solaranlagen und 11,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 12.621 Einwohner sind das 0,89 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Mettlach liegt damit 42 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 7 Regionen in diesem Umfeld belegt Mettlach damit Platz 7 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,2 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 49 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,89

kW
▼ -42 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,7

%

510 Speicher bei 1.047 Anlagen

Installiert

11,2 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+10 %

Solaranlagen

1.047

Einwohner

12.621

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Mettlach?

Segmentierter PV-Zubau in Mettlach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Mettlach verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 29 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+29 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +29 %
  • Heimsegment▼ -5 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Mettlach: 1.174 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01122September 2025: 11 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 4 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 22 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 9 kW, Vorjahr 14 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 21 kW, Vorjahr 20 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 1 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
067133September 2025: 99 kW, Vorjahr 133 kWOktober 2025: 104 kW, Vorjahr 106 kWNovember 2025: 66 kW, Vorjahr 37 kWDezember 2025: 50 kW, Vorjahr 59 kWJanuar 2026: 86 kW, Vorjahr 68 kWFebruar 2026: 43 kW, Vorjahr 102 kWMärz 2026: 95 kW, Vorjahr 69 kWApril 2026: 71 kW, Vorjahr 68 kWMai 2026: 92 kW, Vorjahr 132 kWJuni 2026: 101 kW, Vorjahr 54 kWJuli 2026: 122 kW, Vorjahr 98 kWAugust 2026: 34 kW, Vorjahr 84 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05099September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 86 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 99 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
79 112 kW +29 %
Heimsegment
2–30 kWp
83 962 kW -5 %
Gewerbe
>30 kWp
1 99 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 163 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Mettlach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Mettlach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Mettlach 122 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +14 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+14 %
Anlagen
69
Kapazität
361 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+12 %
Anlagen
51
Kapazität
658 kWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
140 kWh
Ø/Anlage
70 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
122
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Mettlach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Mettlach 0,89 kW
Ø Merzig-Wadern 2,04 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Mettlach hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Mettlach auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 49 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 510 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Mettlach setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

11,2 MW Solarleistung aus 1.047 Anlagen – Mettlach hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Saarland gegeben.

Einordnung

Mettlach rangiert auf Platz 7 von 7 im Landkreis Merzig-Wadern – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Merzig-Wadern

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Mettlach?

6669366706

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Mettlach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Mettlach gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.047 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,2 MW. Das entspricht 0,89 kW pro Einwohner.
510 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Mettlach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-mettlach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Mettlach installiert?

In Mettlach sind 11,2 MW PV-Leistung in 1.047 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 7 von 7 im Landkreis Merzig-Wadern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.621 Einwohner entspricht der Bestand 0,89 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Mettlach im Vergleich da?

Mit 0,89 kW pro Einwohner liegt Mettlach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Merzig-Wadern belegt Mettlach Platz 7 von 7. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Mettlach?

In Mettlach sind 510 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Mettlach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Mettlach 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 163 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Mettlach?

Mettlach liegt im Landkreis Merzig-Wadern im Bundesland Saarland. Im Landkreis Merzig-Wadern gibt es insgesamt 7 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Mettlach?

In Mettlach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 83 neuen Anlagen und 962 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 79 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Mettlach?

In Mettlach wurden in den letzten 12 Monaten 79 Balkonkraftwerke registriert (112 kW). Das sind +29 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Mettlach?

In Mettlach wurden in den letzten 12 Monaten 163 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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