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166 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Steinfurt

Photovoltaik in Mettingen

66 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.699 Anlagen mit 29,4 MW Gesamtleistung

Mettingen, Landkreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.699 Solaranlagen und 29,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 11.654 Einwohnern entspricht das 2,52 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Mettingen liegt damit 66 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 9 von 24 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,5 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 49 % und eine mittlere Anlagengröße von 17 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,52

kW
▲ +66 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,7

%

828 Speicher bei 1.699 Anlagen

Installiert

29,4 MW

Zubau 12 Mon.

2,5 MW

+9 %

Solaranlagen

1.699

Einwohner

11.654

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Mettingen?

Segmentierter PV-Zubau in Mettingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Mettingen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-5 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -5 %
  • Heimsegment▼ -17 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Mettingen: 2.527 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01122September 2025: 10 kW, Vorjahr 13 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 14 kW, Vorjahr 16 kWMai 2026: 15 kW, Vorjahr 14 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 10 kWJuli 2026: 22 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0123245September 2025: 157 kW, Vorjahr 134 kWOktober 2025: 106 kW, Vorjahr 225 kWNovember 2025: 75 kW, Vorjahr 245 kWDezember 2025: 130 kW, Vorjahr 158 kWJanuar 2026: 113 kW, Vorjahr 208 kWFebruar 2026: 96 kW, Vorjahr 128 kWMärz 2026: 110 kW, Vorjahr 107 kWApril 2026: 151 kW, Vorjahr 51 kWMai 2026: 172 kW, Vorjahr 125 kWJuni 2026: 89 kW, Vorjahr 187 kWJuli 2026: 217 kW, Vorjahr 133 kWAugust 2026: 73 kW, Vorjahr 82 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0363726September 2025: 0 kW, Vorjahr 50 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 99 kWDezember 2025: 107 kW, Vorjahr 233 kWJanuar 2026: 726 kW, Vorjahr 399 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0816September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 16 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
81 106 kW -5 %
Heimsegment
2–30 kWp
121 1,5 MW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
6 932 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 209 2,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Mettingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Mettingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Mettingen 159 Speicher mit zusammen 17 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 106,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +25 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-12 %
Anlagen
88
Kapazität
559 kWh
Ø/Anlage
6,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+25 %
Anlagen
67
Kapazität
866 kWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
80 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
15,5 MWh
Ø/Anlage
15.477 kWh
Gesamt
Anlagen
159
Kapazität
17 MWh
Ø/Anlage
106,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Mettingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Mettingen 2,52 kW
Ø Steinfurt 1,94 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Mettingen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Mettingen auf?

Auffällig hoch: 49 % aller Solaranlagen in Mettingen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mettingen erzeugt 1,7-mal so viel Solarstrom pro Kopf wie der deutsche Durchschnitt. 1.699 Anlagen liefern zusammen 29,4 MW und positionieren die Region weit vorn in Nordrhein-Westfalen.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Steinfurt belegt Mettingen Platz 9 von 24 – ganze 191 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Mettingen mit 2,52 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Steinfurt

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Welche Postleitzahl gehört zu Mettingen?

49497

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Mettingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Mettingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.699 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 29,4 MW. Das entspricht 2,52 kW pro Einwohner.
828 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Mettingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-mettingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Mettingen installiert?

In Mettingen sind 29,4 MW PV-Leistung in 1.699 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 24 im Landkreis Steinfurt. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.654 Einwohner entspricht der Bestand 2,52 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Mettingen im Vergleich da?

Mit 2,52 kW pro Einwohner liegt Mettingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Steinfurt belegt Mettingen Platz 9 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Mettingen?

In Mettingen sind 828 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Mettingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Mettingen 2,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 209 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Mettingen?

Mettingen liegt im Landkreis Steinfurt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Steinfurt gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Mettingen?

In Mettingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 121 neuen Anlagen und 1,5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Mettingen?

In Mettingen wurden in den letzten 12 Monaten 81 Balkonkraftwerke registriert (106 kW). Das sind -5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Mettingen?

In Mettingen wurden in den letzten 12 Monaten 209 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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