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244 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Mühldorf a. Inn

Photovoltaik in Mettenheim

Solaranlagen
713 Anlagen
Installierte Leistung
14,0 MW installiert
Leistung pro Einwohner
3,80 kW pro Kopf

2,4× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Mettenheim?

Mettenheim, Landkreis Mühldorf a. Inn (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 713 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 14,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 3.689 Einwohner sind das 3,80 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Mettenheim liegt damit 144 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 31 Regionen in diesem Umfeld belegt Mettenheim damit Platz 17 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,4 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 33 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 20 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,80

kW
▲ +144 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

33,1

%

236 Speicher bei 713 Anlagen

Installiert

14,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+3 %

Solaranlagen

713

Einwohner

3.689

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Mettenheim?

Segmentierter PV-Zubau in Mettenheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Mettenheim: +64 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+64 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +64 %
  • Heimsegment▼ -29 %
  • Gewerbe▼ -90 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Mettenheim: 431 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048November 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 8 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 2 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWSeptember 2026: 5 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
053106November 2025: 24 kW, Vorjahr 31 kWDezember 2025: 32 kW, Vorjahr 89 kWJanuar 2026: 12 kW, Vorjahr 54 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 106 kWMärz 2026: 35 kW, Vorjahr 22 kWApril 2026: 33 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 39 kWJuni 2026: 19 kW, Vorjahr 41 kWJuli 2026: 60 kW, Vorjahr 31 kWAugust 2026: 44 kW, Vorjahr 18 kWSeptember 2026: 41 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2026: 12 kW, Vorjahr 15 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0198396November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 156 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 200 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 48 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 396 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 79 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
19 27 kW +64 %
Heimsegment
2–30 kWp
30 319 kW -29 %
Gewerbe
>30 kWp
1 79 kW -90 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 51 431 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Mettenheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Mettenheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Mettenheim 36 Speicher mit zusammen 345 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +14 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+3 %
Anlagen
17
Kapazität
98 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+14 %
Anlagen
18
Kapazität
242 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
36
Kapazität
345 kWh
Ø/Anlage
9,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Mettenheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Mettenheim 3,80 kW
Ø Mühldorf a. Inn 3,28 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Mettenheim hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Mettenheim auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 33 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 236 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Mettenheim setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 3,80 kW pro Kopf setzt Mettenheim bundesweit Maßstäbe. Die 713 installierten PV-Anlagen liefern zusammen 14,0 MW – ein Vielfaches dessen, was vergleichbare Regionen in Bayern erreichen.

Einordnung

Im Ranking des Landkreises Mühldorf a. Inn steht Mettenheim auf Platz 17 von 31 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. 3,80 kW pro Kopf heben Mettenheim auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Mühldorf a. Inn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Mettenheim: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

19,7 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

33 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

51 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Landgemeinde bringt Mettenheim vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 82 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 13,0 kWp. 70 Balkonkraftwerke sind registriert, 19 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 33 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

117 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Mettenheim baut langsamer aus als der Bund (44 % darunter) und liegt unter dem Tempo Bayerns; 51 Anlagen mit 0,4 MW kamen hinzu. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 67 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Mettenheim?

84562

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Mettenheim — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Mettenheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 713 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,0 MW. Das entspricht 3,80 kW pro Einwohner.
236 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Mettenheim [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-mettenheim-by/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Mettenheim installiert?

In Mettenheim sind 14,0 MW PV-Leistung in 713 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 31 im Landkreis Mühldorf a. Inn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.689 Einwohner entspricht der Bestand 3,80 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Mettenheim im Vergleich da?

Mit 3,80 kW pro Einwohner liegt Mettenheim über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mühldorf a. Inn belegt Mettenheim Platz 17 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Mettenheim?

In Mettenheim sind 236 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 33,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Mettenheim liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Mettenheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Mettenheim 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 51 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 117 Watt in zwölf Monaten, rund 44 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Mettenheim üblich?

Eine typische Dachanlage in Mettenheim hat 13,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 586 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 82 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Mettenheim stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 33 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 70 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Mettenheim?

Mettenheim liegt im Landkreis Mühldorf a. Inn im Bundesland Bayern. Im Landkreis Mühldorf a. Inn gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Mettenheim?

In Mettenheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 30 neuen Anlagen und 319 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Mettenheim?

In Mettenheim wurden in den letzten 12 Monaten 19 Balkonkraftwerke registriert (27 kW). Das sind +64 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Mettenheim?

In Mettenheim wurden in den letzten 12 Monaten 51 neue Solaranlagen mit insgesamt 431 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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