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5,8× Bundesschnitt
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Straubing-Bogen

Photovoltaik in Mallersdorf-Pfaffenberg

Solaranlagen
1.254 Anlagen
Installierte Leistung
60,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
9,04 kW pro Kopf

5,8× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Mallersdorf-Pfaffenberg?

Mallersdorf-Pfaffenberg, Landkreis Straubing-Bogen in Bayern kommt mit Stand 2026-10-27 auf 1.254 Solaranlagen und 60,8 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 6.722 Einwohner sind das 9,04 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Mallersdorf-Pfaffenberg liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (5,8-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 37 Regionen in diesem Umfeld belegt Mallersdorf-Pfaffenberg damit Platz 11 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 8,9 MW, das entspricht etwa 15 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 27 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 48 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

9,04

kW
▲ 5,8× Bundesschnitt vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

27,2

%

341 Speicher bei 1.254 Anlagen

Installiert

60,8 MW

Zubau 12 Mon.

8,9 MW

+15 %

Solaranlagen

1.254

Einwohner

6.722

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Mallersdorf-Pfaffenberg?

Segmentierter PV-Zubau in Mallersdorf-Pfaffenberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Mallersdorf-Pfaffenberg trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-18 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -18 %
  • Heimsegment▼ -27 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freifläche▼ -100 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Mallersdorf-Pfaffenberg: 8.911 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059November 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 1 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWSeptember 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
086171November 2025: 101 kW, Vorjahr 151 kWDezember 2025: 15 kW, Vorjahr 53 kWJanuar 2026: 98 kW, Vorjahr 102 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 151 kWMärz 2026: 17 kW, Vorjahr 151 kWApril 2026: 60 kW, Vorjahr 73 kWMai 2026: 40 kW, Vorjahr 54 kWJuni 2026: 49 kW, Vorjahr 61 kWJuli 2026: 171 kW, Vorjahr 50 kWAugust 2026: 65 kW, Vorjahr 73 kWSeptember 2026: 64 kW, Vorjahr 62 kWOktober 2026: 55 kW, Vorjahr 25 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0235469November 2025: 0 kW, Vorjahr 469 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 98 kW, Vorjahr 150 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 48 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 42 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 51 kWJuli 2026: 74 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
05k10kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 340 kWJanuar 2026: 24 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 9.996 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 7.847 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
28 37 kW -18 %
Heimsegment
2–30 kWp
53 737 kW -27 %
Gewerbe
>30 kWp
4 266 kW —
Freifläche
Freifläche
1 24 kW -100 %
Gesamt 90 8,9 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Mallersdorf-Pfaffenberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Mallersdorf-Pfaffenberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Mallersdorf-Pfaffenberg 61 Speicher mit zusammen 1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 16,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +5 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-23 %
Anlagen
28
Kapazität
146 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+5 %
Anlagen
30
Kapazität
419 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
3
Kapazität
457 kWh
Ø/Anlage
152,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
61
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
16,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Mallersdorf-Pfaffenberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Mallersdorf-Pfaffenberg 9,04 kW
Ø Straubing-Bogen 8,73 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Mallersdorf-Pfaffenberg hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Mallersdorf-Pfaffenberg auf?

9,04 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Mallersdorf-Pfaffenberg zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Mallersdorf-Pfaffenberg kommen auf jeden Einwohner 9,04 kW Solarleistung. 1.254 Anlagen mit insgesamt 60,8 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Platz 11 von 37 im Landkreis Straubing-Bogen: Mallersdorf-Pfaffenberg übertrifft den Landesdurchschnitt um 243 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 9,04 kW pro Einwohner setzen Mallersdorf-Pfaffenberg deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Straubing-Bogen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Mallersdorf-Pfaffenberg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

48,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

27 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

90 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Mallersdorf-Pfaffenberg ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 82 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 13,5 kWp. 62 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. Mit 27 % Speicherquote ist Mallersdorf-Pfaffenberg speicherarm; ältere Anlagen mit hoher Einspeisevergütung lohnen eine Nachrüstung selten, neue Anlagen werden dagegen überwiegend mit Batterie geplant.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (90 Anlagen, 8,9 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 6.722 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 95 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Mallersdorf-Pfaffenberg?

84066

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Mallersdorf-Pfaffenberg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Mallersdorf-Pfaffenberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.254 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 60,8 MW. Das entspricht 9,04 kW pro Einwohner.
341 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 27,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Mallersdorf-Pfaffenberg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-mallersdorf-pfaffenberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Mallersdorf-Pfaffenberg installiert?

In Mallersdorf-Pfaffenberg sind 60,8 MW PV-Leistung in 1.254 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 11 von 37 im Landkreis Straubing-Bogen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.722 Einwohner entspricht der Bestand 9,04 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Mallersdorf-Pfaffenberg im Vergleich da?

Mit 9,04 kW pro Einwohner liegt Mallersdorf-Pfaffenberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Straubing-Bogen belegt Mallersdorf-Pfaffenberg Platz 11 von 37. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Mallersdorf-Pfaffenberg?

In Mallersdorf-Pfaffenberg sind 341 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 27,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Mallersdorf-Pfaffenberg liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Mallersdorf-Pfaffenberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Mallersdorf-Pfaffenberg 8,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 90 neue Anlagen. Je Einwohner ist das ein Vielfaches des Bundesdurchschnitts, geprägt von einzelnen Großanlagen und nicht von Hausdächern. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 15 Prozent – rund 15 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Mallersdorf-Pfaffenberg üblich?

Eine typische Dachanlage in Mallersdorf-Pfaffenberg hat 13,5 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.031 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 82 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Mallersdorf-Pfaffenberg stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 62 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 113 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Mallersdorf-Pfaffenberg?

Mallersdorf-Pfaffenberg liegt im Landkreis Straubing-Bogen im Bundesland Bayern. Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es insgesamt 37 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Mallersdorf-Pfaffenberg?

In Mallersdorf-Pfaffenberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 53 neuen Anlagen und 737 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Mallersdorf-Pfaffenberg?

In Mallersdorf-Pfaffenberg wurden in den letzten 12 Monaten 28 Balkonkraftwerke registriert (37 kW). Das sind -18 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Mallersdorf-Pfaffenberg?

In Mallersdorf-Pfaffenberg wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (24 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Mallersdorf-Pfaffenberg?

In Mallersdorf-Pfaffenberg wurden in den letzten 12 Monaten 90 neue Solaranlagen mit insgesamt 8,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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