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119 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Coesfeld

Photovoltaik in Lüdinghausen

Nah am Bundesdurchschnitt

3.015 Anlagen mit 45,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Lüdinghausen, Landkreis Coesfeld in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 3.015 Solaranlagen und 45,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 25.265 Einwohner sind das 1,81 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Lüdinghausen liegt damit 19 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 11 Regionen in diesem Umfeld belegt Lüdinghausen damit Platz 9 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,9 MW, das entspricht etwa 6 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 43 % und eine mittlere Anlagengröße von 15 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,81

kW
▲ +19 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,5

%

1.311 Speicher bei 3.015 Anlagen

Installiert

45,7 MW

Zubau 12 Mon.

2,9 MW

+6 %

Solaranlagen

3.015

Einwohner

25.265

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Lüdinghausen?

Segmentierter PV-Zubau in Lüdinghausen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Lüdinghausen: +33 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+33 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +33 %
  • Heimsegment▼ -6 %
  • Gewerbe▼ -37 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Lüdinghausen: 2.909 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01631September 2025: 19 kW, Vorjahr 16 kWOktober 2025: 24 kW, Vorjahr 12 kWNovember 2025: 24 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 14 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 22 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 27 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 26 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 23 kW, Vorjahr 25 kWJuli 2026: 19 kW, Vorjahr 21 kWAugust 2026: 12 kW, Vorjahr 31 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0140280September 2025: 165 kW, Vorjahr 280 kWOktober 2025: 244 kW, Vorjahr 171 kWNovember 2025: 193 kW, Vorjahr 182 kWDezember 2025: 140 kW, Vorjahr 215 kWJanuar 2026: 193 kW, Vorjahr 135 kWFebruar 2026: 125 kW, Vorjahr 221 kWMärz 2026: 156 kW, Vorjahr 114 kWApril 2026: 157 kW, Vorjahr 192 kWMai 2026: 154 kW, Vorjahr 166 kWJuni 2026: 199 kW, Vorjahr 213 kWJuli 2026: 207 kW, Vorjahr 166 kWAugust 2026: 107 kW, Vorjahr 106 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0279558September 2025: 98 kW, Vorjahr 100 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 36 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 126 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 41 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 558 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 65 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 346 kW, Vorjahr 99 kWJuli 2026: 98 kWAugust 2026: 98 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
159 221 kW +33 %
Heimsegment
2–30 kWp
177 2 MW -6 %
Gewerbe
>30 kWp
4 641 kW -37 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 342 2,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Lüdinghausen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Lüdinghausen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Lüdinghausen 246 Speicher mit zusammen 2,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +39 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+39 %
Anlagen
168
Kapazität
976 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+24 %
Anlagen
73
Kapazität
993 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
159 kWh
Ø/Anlage
53 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
246
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
8,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Lüdinghausen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Lüdinghausen 1,81 kW
Ø Coesfeld 2,22 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Lüdinghausen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Lüdinghausen auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 43 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.311 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Lüdinghausen setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

45,7 MW aus 3.015 Anlagen: Lüdinghausen liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Nordrhein-Westfalen ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Platz 9 von 11 im Landkreis Coesfeld: Lüdinghausen übertrifft den Landesdurchschnitt um 109 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Bundesweit betrachtet steht Lüdinghausen überdurchschnittlich da. Die 1,81 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Coesfeld

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Lüdinghausen?

59348

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Lüdinghausen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Lüdinghausen gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.015 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 45,7 MW. Das entspricht 1,81 kW pro Einwohner.
1.311 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Lüdinghausen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-luedinghausen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Lüdinghausen installiert?

In Lüdinghausen sind 45,7 MW PV-Leistung in 3.015 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 11 im Landkreis Coesfeld. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 25.265 Einwohner entspricht der Bestand 1,81 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Lüdinghausen im Vergleich da?

Mit 1,81 kW pro Einwohner liegt Lüdinghausen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Coesfeld belegt Lüdinghausen Platz 9 von 11. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Lüdinghausen?

In Lüdinghausen sind 1.311 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Lüdinghausen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Lüdinghausen 2,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 342 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Lüdinghausen?

Lüdinghausen liegt im Landkreis Coesfeld im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Coesfeld gibt es insgesamt 11 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Lüdinghausen?

In Lüdinghausen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 177 neuen Anlagen und 2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Lüdinghausen?

In Lüdinghausen wurden in den letzten 12 Monaten 159 Balkonkraftwerke registriert (221 kW). Das sind +33 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Lüdinghausen?

In Lüdinghausen wurden in den letzten 12 Monaten 342 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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