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54 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Rhein-Pfalz-Kreis

Photovoltaik in Limburgerhof

46 % unter Bundesdurchschnitt

1.208 Anlagen mit 9,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Limburgerhof, Landkreis Rhein-Pfalz-Kreis in Rheinland-Pfalz kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.208 Solaranlagen und 9,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 11.684 Einwohner sind das 0,82 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Limburgerhof liegt damit 46 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 25 Regionen in diesem Umfeld belegt Limburgerhof damit Platz 23 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,6 MW, das entspricht etwa 16 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 54 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 7,9 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,82

kW
▼ -46 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

54,3

%

656 Speicher bei 1.208 Anlagen

Installiert

9,5 MW

Zubau 12 Mon.

1,6 MW

+16 %

Solaranlagen

1.208

Einwohner

11.684

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Limburgerhof?

Segmentierter PV-Zubau in Limburgerhof — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Limburgerhof setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-14 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -14 %
  • Heimsegment▼ -15 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Limburgerhof: 1.567 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224September 2025: 24 kW, Vorjahr 11 kWOktober 2025: 8 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 12 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 13 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 13 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 15 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 15 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
080160September 2025: 97 kW, Vorjahr 146 kWOktober 2025: 106 kW, Vorjahr 156 kWNovember 2025: 72 kW, Vorjahr 25 kWDezember 2025: 111 kW, Vorjahr 160 kWJanuar 2026: 62 kW, Vorjahr 56 kWFebruar 2026: 83 kW, Vorjahr 92 kWMärz 2026: 33 kW, Vorjahr 50 kWApril 2026: 87 kW, Vorjahr 109 kWMai 2026: 63 kW, Vorjahr 136 kWJuni 2026: 77 kW, Vorjahr 51 kWJuli 2026: 77 kW, Vorjahr 83 kWAugust 2026: 118 kW, Vorjahr 99 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0236472September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 472 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 58 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 89 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
82 107 kW -14 %
Heimsegment
2–30 kWp
82 986 kW -15 %
Gewerbe
>30 kWp
3 472 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 168 1,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Limburgerhof zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Limburgerhof, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Limburgerhof 131 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +25 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+25 %
Anlagen
87
Kapazität
507 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-18 %
Anlagen
40
Kapazität
533 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
127 kWh
Ø/Anlage
42,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
131
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Limburgerhof im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Limburgerhof 0,82 kW
Ø Rhein-Pfalz-Kreis 1,12 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Limburgerhof hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Limburgerhof auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 54 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 656 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Limburgerhof setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Limburgerhof stehen bislang 1.208 Solaranlagen mit insgesamt 9,5 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Limburgerhof belegt aktuell Platz 23 von 25 im Landkreis Rhein-Pfalz-Kreis. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Pfalz-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Limburgerhof?

67117

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Limburgerhof — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Limburgerhof gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.208 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,5 MW. Das entspricht 0,82 kW pro Einwohner.
656 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 54,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Limburgerhof [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-limburgerhof/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Limburgerhof installiert?

In Limburgerhof sind 9,5 MW PV-Leistung in 1.208 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 23 von 25 im Landkreis Rhein-Pfalz-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.684 Einwohner entspricht der Bestand 0,82 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Limburgerhof im Vergleich da?

Mit 0,82 kW pro Einwohner liegt Limburgerhof unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Pfalz-Kreis belegt Limburgerhof Platz 23 von 25. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Limburgerhof?

In Limburgerhof sind 656 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 54,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Limburgerhof?

In den letzten 12 Monaten wurden in Limburgerhof 1,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 168 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 16 Prozent – rund 16 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Limburgerhof?

Limburgerhof liegt im Landkreis Rhein-Pfalz-Kreis im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Rhein-Pfalz-Kreis gibt es insgesamt 25 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Limburgerhof?

In Limburgerhof entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 82 neuen Anlagen und 986 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Limburgerhof?

In Limburgerhof wurden in den letzten 12 Monaten 82 Balkonkraftwerke registriert (107 kW). Das sind -14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Limburgerhof?

In Limburgerhof wurden in den letzten 12 Monaten 168 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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