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97 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Rhein-Hunsrück-Kreis

Photovoltaik in Laubach

Nah am Bundesdurchschnitt

69 Anlagen mit 0,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Laubach, Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 0,6 MW, verteilt auf 69 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 439 Einwohner sind das 1,47 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Laubach liegt damit 3 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 104 Regionen in diesem Umfeld belegt Laubach damit Platz 78 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,1 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 32 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,4 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,47

kW
▼ -3 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

31,9

%

22 Speicher bei 69 Anlagen

Installiert

0,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+9 %

Solaranlagen

69

Einwohner

439

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Laubach?

Segmentierter PV-Zubau in Laubach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Laubach wird vom Heimsegment-Segment getragen.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
6 9 kW
Heimsegment
2–30 kWp
4 48 kW
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 10 57 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Laubach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Laubach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Laubach wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Laubach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Laubach 1,47 kW
Ø Rhein-Hunsrück-Kreis 2,18 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Laubach liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Laubach auf?

Mit einer Speicherquote von 32 % gehört Laubach zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 22 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

1,47 kW pro Kopf – damit bewegt sich Laubach nahe am Bundesmittel. 69 Anlagen mit 0,6 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis belegt Laubach Platz 78 von 104 – ein Wert im landesüblichen Mittelfeld. Bundesweit betrachtet liegt Laubach mit 1,47 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis

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Welche Postleitzahl gehört zu Laubach?

56288

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Laubach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Laubach gibt es laut solarzubau.de aktuell 69 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 0,6 MW. Das entspricht 1,47 kW pro Einwohner.
22 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 31,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Laubach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-laubach-07140079/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Laubach installiert?

In Laubach sind 0,6 MW PV-Leistung in 69 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 78 von 104 im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 439 Einwohner entspricht der Bestand 1,47 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Laubach im Vergleich da?

Mit 1,47 kW pro Einwohner liegt Laubach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis belegt Laubach Platz 78 von 104. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Laubach?

In Laubach sind 22 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 31,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Laubach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Laubach 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 10 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Laubach?

Laubach liegt im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis gibt es insgesamt 104 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Laubach?

In Laubach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 4 neuen Anlagen und 48 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Laubach?

In Laubach wurden in den letzten 12 Monaten 6 Balkonkraftwerke registriert (9 kW). Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Laubach?

In Laubach wurden in den letzten 12 Monaten 10 neue Solaranlagen mit insgesamt 57 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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