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139 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Kreisfreie Stadt in Bayern

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Straubing

39 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 3.721 Anlagen mit 103,6 MW Gesamtleistung

Rang 56 von 96
Zubau-Rang 94 von 96
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Die kreisfreie Stadt Straubing (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 3.721 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 103,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 49.002 Einwohner sind das 2,11 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – die kreisfreie Stadt Straubing liegt damit 39 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 96 Regionen in diesem Umfeld belegt die kreisfreie Stadt Straubing damit Platz 56 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,1 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 37 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 28 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,11

kW
▲ +39 % vs. Bundesdurchschnitt

Gute Speicherquote

37,4

%

1.393 Speicher bei 3.721 Anlagen

Installiert

103,6 MW

Zubau 12 Mon.

3,1 MW

+3 %

Solaranlagen

3.721

Speicher

1.393

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Straubing?

Segmentierter PV-Zubau in Straubing — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Straubing setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-15 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -15 %
  • Heimsegment▼ -46 %
  • Gewerbe▼ -32 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Straubing: 3.056 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02243September 2025: 17 kW, Vorjahr 16 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 18 kW, Vorjahr 9 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 8 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 16 kWFebruar 2026: 13 kW, Vorjahr 20 kWMärz 2026: 21 kW, Vorjahr 21 kWApril 2026: 20 kW, Vorjahr 37 kWMai 2026: 28 kW, Vorjahr 25 kWJuni 2026: 20 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 32 kW, Vorjahr 43 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 17 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0279558September 2025: 228 kW, Vorjahr 319 kWOktober 2025: 183 kW, Vorjahr 331 kWNovember 2025: 111 kW, Vorjahr 315 kWDezember 2025: 119 kW, Vorjahr 373 kWJanuar 2026: 110 kW, Vorjahr 118 kWFebruar 2026: 40 kW, Vorjahr 194 kWMärz 2026: 119 kW, Vorjahr 137 kWApril 2026: 220 kW, Vorjahr 182 kWMai 2026: 207 kW, Vorjahr 235 kWJuni 2026: 127 kW, Vorjahr 558 kWJuli 2026: 225 kW, Vorjahr 283 kWAugust 2026: 80 kW, Vorjahr 225 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0177354September 2025: 0 kW, Vorjahr 140 kWOktober 2025: 82 kW, Vorjahr 265 kWNovember 2025: 40 kW, Vorjahr 165 kWDezember 2025: 354 kWJanuar 2026: 100 kW, Vorjahr 141 kWFebruar 2026: 118 kWMärz 2026: 47 kW, Vorjahr 238 kWApril 2026: 174 kW, Vorjahr 61 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 299 kWJuni 2026: 100 kWJuli 2026: 59 kW, Vorjahr 163 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
02k3kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 1.088 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1.000 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 3.227 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
148 201 kW -15 %
Heimsegment
2–30 kWp
143 1,8 MW -46 %
Gewerbe
>30 kWp
13 1,1 MW -32 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 306 3,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Straubing zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Straubing, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Straubing 230 Speicher mit zusammen 1,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,2 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-30 %
Anlagen
145
Kapazität
679 kWh
Ø/Anlage
4,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-19 %
Anlagen
83
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-76 %
Anlagen
1
Kapazität
92 kWh
Ø/Anlage
92 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
230
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
8,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Straubing 2,11 kW
Ø Bayern 2,59 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Straubing liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

1.393 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Straubing – eine Quote von 37 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Straubing setzt stärker auf Solarenergie als der Bundesdurchschnitt. 3.721 Photovoltaik-Anlagen liefern zusammen 103,6 MW – ein Wert, der die Region in Bayern überdurchschnittlich positioniert.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb Bayerns steht Straubing auf Platz 56 von 96. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Straubing nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Straubing

9431594351

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Straubing — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Straubing gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.721 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 103,6 MW. Das entspricht 2,11 kW pro Einwohner.
1.393 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Straubing [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-straubing/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Straubing installiert?

In der kreisfreien Stadt Straubing (Bayern) sind aktuell 103,6 MW Photovoltaik-Leistung in 3.721 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 56 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 49.002 Einwohner entspricht der Bestand 2,11 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Straubing im Vergleich da?

Mit 2,11 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Straubing über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Straubing?

In der kreisfreien Stadt Straubing sind 1.393 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 37,4 % bezogen auf die 3.721 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Straubing zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Straubing 3,1 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 3 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Straubing?

Straubing ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Straubing?

In der kreisfreien Stadt Straubing entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 143 neuen Anlagen und 1,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 13 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Straubing?

In der kreisfreien Stadt Straubing wurden in den letzten 12 Monaten 148 Balkonkraftwerke registriert (201 kW). Das sind -15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Straubing?

In der kreisfreien Stadt Straubing wurden in den letzten 12 Monaten 306 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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