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41 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Münster

Solaranlagen
15.238 Anlagen
Installierte Leistung
198,5 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,64 kW pro Kopf

59 % unter Bundesdurchschnitt

15.238 Anlagen mit 198,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 30 von 53
Zubau-Rang 31 von 53
Vergleichen →

Die kreisfreie Stadt Münster in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 198,5 MW, verteilt auf 15.238 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 308.258 Einwohner sind das 0,64 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – die kreisfreie Stadt Münster liegt damit 59 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 53 Regionen in diesem Umfeld belegt die kreisfreie Stadt Münster damit Platz 30 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 29,3 MW, das entspricht etwa 15 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 57 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,64

kW
▼ -59 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

56,7

%

8.640 Speicher bei 15.238 Anlagen

Installiert

198,5 MW

Zubau 12 Mon.

29,3 MW

+15 %

Solaranlagen

15.238

Speicher

8.640

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Münster?

Segmentierter PV-Zubau in Münster — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Münster trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+4 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +4 %
  • Heimsegment▼ -13 %
  • Gewerbe▼ -29 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Münster: 29.266 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
075149November 2025: 42 kW, Vorjahr 41 kWDezember 2025: 52 kW, Vorjahr 28 kWJanuar 2026: 37 kW, Vorjahr 49 kWFebruar 2026: 46 kW, Vorjahr 47 kWMärz 2026: 129 kW, Vorjahr 112 kWApril 2026: 149 kW, Vorjahr 125 kWMai 2026: 126 kW, Vorjahr 125 kWJuni 2026: 122 kW, Vorjahr 145 kWJuli 2026: 145 kW, Vorjahr 143 kWAugust 2026: 119 kW, Vorjahr 122 kWSeptember 2026: 104 kW, Vorjahr 85 kWOktober 2026: 54 kW, Vorjahr 59 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
08942kNovember 2025: 1.256 kW, Vorjahr 1.746 kWDezember 2025: 1.230 kW, Vorjahr 1.787 kWJanuar 2026: 1.261 kW, Vorjahr 1.272 kWFebruar 2026: 841 kW, Vorjahr 1.283 kWMärz 2026: 1.308 kW, Vorjahr 1.281 kWApril 2026: 1.115 kW, Vorjahr 1.133 kWMai 2026: 1.078 kW, Vorjahr 1.066 kWJuni 2026: 1.217 kW, Vorjahr 1.199 kWJuli 2026: 1.244 kW, Vorjahr 1.517 kWAugust 2026: 1.057 kW, Vorjahr 1.018 kWSeptember 2026: 1.515 kW, Vorjahr 1.457 kWOktober 2026: 667 kW, Vorjahr 1.100 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
01k2kNovember 2025: 781 kW, Vorjahr 726 kWDezember 2025: 208 kW, Vorjahr 505 kWJanuar 2026: 583 kW, Vorjahr 1.531 kWFebruar 2026: 464 kW, Vorjahr 667 kWMärz 2026: 588 kW, Vorjahr 1.201 kWApril 2026: 922 kW, Vorjahr 1.250 kWMai 2026: 385 kW, Vorjahr 998 kWJuni 2026: 168 kW, Vorjahr 524 kWJuli 2026: 2.060 kW, Vorjahr 1.983 kWAugust 2026: 791 kW, Vorjahr 342 kWSeptember 2026: 388 kW, Vorjahr 598 kWOktober 2026: 75 kW, Vorjahr 137 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
03k6kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 966 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 999 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 5.791 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
878 1,1 MW +4 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.277 13,8 MW -13 %
Gewerbe
>30 kWp
46 7,4 MW -29 %
Freifläche
Freifläche
5 6,8 MW —
Gesamt 2.229 29,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Münster zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Münster, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Münster 1.611 Speicher mit zusammen 13,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +11 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-4 %
Anlagen
1.027
Kapazität
5,6 MWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+2 %
Anlagen
546
Kapazität
7,1 MWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+11 %
Anlagen
19
Kapazität
897 kWh
Ø/Anlage
47,2 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
1.611
Kapazität
13,8 MWh
Ø/Anlage
8,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

59 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Münster 0,64 kW
Ø Nordrhein-Westfalen 0,89 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Münster hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt auf?

8.640 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Münster – eine Quote von 57 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Münster stehen bislang 15.238 Solaranlagen mit insgesamt 198,5 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb Nordrhein-Westfalens steht Münster auf Platz 30 von 53. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,64 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Wie schneidet Nordrhein-Westfalen insgesamt ab?

Vergleiche alle 53 Landkreise und Städte in Nordrhein-Westfalen im vollständigen Ranking.

Nordrhein-Westfalen-Ranking ansehen →

Münster gegen die Nachbarkreise

Direkter Vergleich mit den angrenzenden Kreisen: Leistung je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote.

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Münster

481434814548147481494815148153481554815748159481614816348165481674832448341

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Münster — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Münster gibt es laut solarzubau.de aktuell 15.238 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 198,5 MW. Das entspricht 0,64 kW pro Einwohner.
8.640 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 56,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Münster [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-muenster/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Münster installiert?

In der kreisfreien Stadt Münster (Nordrhein-Westfalen) sind aktuell 198,5 MW Photovoltaik-Leistung in 15.238 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 30 von 53 in Nordrhein-Westfalen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 308.258 Einwohner entspricht der Bestand 0,64 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Münster im Vergleich da?

Mit 0,64 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Münster unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Münster?

In der kreisfreien Stadt Münster sind 8.640 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 56,7 % bezogen auf die 15.238 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Münster zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Münster 29,3 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 15 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Münster?

Münster ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Nordrhein-Westfalen hat insgesamt 53 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Münster?

In der kreisfreien Stadt Münster entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 1.277 neuen Anlagen und 13,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 46 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Münster?

In der kreisfreien Stadt Münster wurden in den letzten 12 Monaten 878 Balkonkraftwerke registriert (1,1 MW). Das sind +4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in der kreisfreien Stadt Münster?

In der kreisfreien Stadt Münster wurden in den letzten 12 Monaten 5 Freiflächenanlagen zugebaut (6,8 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Münster?

In der kreisfreien Stadt Münster wurden in den letzten 12 Monaten 2.229 neue Solaranlagen mit insgesamt 29,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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