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88 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Landkreis in Niedersachsen

Photovoltaik im Landkreis Goslar

Nah am Bundesdurchschnitt

9.410 Anlagen mit 170,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 27 von 45
Zubau-Rang 20 von 45
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Der Landkreis Goslar (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 9.410 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 170,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 126.775 Einwohner sind das 1,34 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – der Landkreis Goslar liegt damit 12 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 45 Regionen in diesem Umfeld belegt der Landkreis Goslar damit Platz 27 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 30,4 MW, das entspricht etwa 18 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 45 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 18 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,34

kW
▼ -12 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

45,4

%

4.275 Speicher bei 9.410 Anlagen

Installiert

170,0 MW

Zubau 12 Mon.

30,4 MW

+18 %

Solaranlagen

9.410

Speicher

4.275

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Goslar?

Segmentierter PV-Zubau in Goslar — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Goslar wächst das Freifläche-Segment am stärksten (+4136 % vs. Vorjahr). Freifläche bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Freifläche-Anlagen am stärksten zu (+4136 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -2 %
  • Heimsegment▼ -25 %
  • Gewerbe▼ -65 %
  • Freifläche▲ +4136 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Goslar: 30.371 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
085169September 2025: 89 kW, Vorjahr 77 kWOktober 2025: 62 kW, Vorjahr 80 kWNovember 2025: 46 kW, Vorjahr 39 kWDezember 2025: 32 kW, Vorjahr 36 kWJanuar 2026: 26 kW, Vorjahr 33 kWFebruar 2026: 29 kW, Vorjahr 44 kWMärz 2026: 137 kW, Vorjahr 114 kWApril 2026: 128 kW, Vorjahr 141 kWMai 2026: 146 kW, Vorjahr 169 kWJuni 2026: 125 kW, Vorjahr 108 kWJuli 2026: 167 kW, Vorjahr 166 kWAugust 2026: 106 kW, Vorjahr 110 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0481961September 2025: 643 kW, Vorjahr 759 kWOktober 2025: 580 kW, Vorjahr 961 kWNovember 2025: 676 kW, Vorjahr 699 kWDezember 2025: 621 kW, Vorjahr 760 kWJanuar 2026: 398 kW, Vorjahr 677 kWFebruar 2026: 257 kW, Vorjahr 499 kWMärz 2026: 498 kW, Vorjahr 586 kWApril 2026: 615 kW, Vorjahr 670 kWMai 2026: 505 kW, Vorjahr 858 kWJuni 2026: 620 kW, Vorjahr 726 kWJuli 2026: 763 kW, Vorjahr 793 kWAugust 2026: 344 kW, Vorjahr 649 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05581kSeptember 2025: 216 kW, Vorjahr 227 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 166 kWNovember 2025: 446 kW, Vorjahr 706 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1.115 kWJanuar 2026: 34 kW, Vorjahr 326 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWMärz 2026: 43 kW, Vorjahr 99 kWApril 2026: 585 kW, Vorjahr 258 kWMai 2026: 80 kW, Vorjahr 693 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 555 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 65 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
010k19kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 16 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 19 kWNovember 2025: 999 kWDezember 2025: 221 kWJanuar 2026: 971 kW, Vorjahr 348 kWFebruar 2026: 19.017 kWMärz 2026: 30 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 19 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
777 1,1 MW -2 %
Heimsegment
2–30 kWp
601 6,5 MW -25 %
Gewerbe
>30 kWp
13 1,5 MW -65 %
Freifläche
Freifläche
6 21,2 MW +4136 %
Gesamt 1.409 30,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Goslar zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Goslar, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Goslar 1.001 Speicher mit zusammen 8,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,1 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-7 %
Anlagen
678
Kapazität
3,4 MWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-7 %
Anlagen
303
Kapazität
4,2 MWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-13 %
Anlagen
13
Kapazität
539 kWh
Ø/Anlage
41,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
1.001
Kapazität
8,1 MWh
Ø/Anlage
8,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

12 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Goslar 1,34 kW
Ø Niedersachsen 1,43 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Goslar liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 45 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 4.275 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Goslar setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Goslar sind 9.410 PV-Anlagen mit zusammen 170,0 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Goslar reiht sich auf Platz 27 von 45 in Niedersachsen ein – nahe am Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Seesen führt mit 41,9 MW

7 Gemeinden im Landkreis Goslar

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Goslar

Wie schneidet Niedersachsen insgesamt ab?

Vergleiche alle 45 Landkreise und Städte in Niedersachsen im vollständigen Ranking.

Niedersachsen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Goslar

3744438640386423864438667386783868538690387003870438707387093872338729

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Goslar — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Goslar gibt es laut solarzubau.de aktuell 9.410 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 170,0 MW. Das entspricht 1,34 kW pro Einwohner.
4.275 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Goslar [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-goslar/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Goslar installiert?

Im Landkreis Goslar (Niedersachsen) sind aktuell 170,0 MW Photovoltaik-Leistung in 9.410 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 27 von 45 in Niedersachsen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 126.775 Einwohner entspricht der Bestand 1,34 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Goslar im Vergleich da?

Mit 1,34 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Goslar unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Goslar?

Im Landkreis Goslar sind 4.275 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 45,4 % bezogen auf die 9.410 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Goslar zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Goslar 30,4 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 18 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Goslar hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Goslar ist Seesen mit 41,9 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 7 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Goslar?

Goslar ist ein Landkreis im Bundesland Niedersachsen. Niedersachsen hat insgesamt 45 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Goslar?

Im Landkreis Goslar entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 6 neuen Anlagen und 21,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 601 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Goslar?

Im Landkreis Goslar wurden in den letzten 12 Monaten 777 Balkonkraftwerke registriert (1,1 MW). Das sind -2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Goslar?

Im Landkreis Goslar wurden in den letzten 12 Monaten 6 Freiflächenanlagen zugebaut (21,2 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Goslar?

Im Landkreis Goslar wurden in den letzten 12 Monaten 1.409 neue Solaranlagen mit insgesamt 30,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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