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260 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Deggendorf

Photovoltaik in Lalling

Solaranlagen
430 Anlagen
Installierte Leistung
6,7 MW installiert
Leistung pro Einwohner
4,05 kW pro Kopf

2,6× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Lalling?

Lalling, Landkreis Deggendorf (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 430 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 6,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 1.651 Einwohnern entspricht das 4,05 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Lalling liegt damit 160 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 15 von 26 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,4 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 33 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,05

kW
▲ +160 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

32,6

%

140 Speicher bei 430 Anlagen

Installiert

6,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+6 %

Solaranlagen

430

Einwohner

1.651

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Lalling?

Segmentierter PV-Zubau in Lalling — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Lalling wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
12 17 kW -23 %
Heimsegment
2–30 kWp
28 350 kW -16 %
Gewerbe
>30 kWp
1 31 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 42 410 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Lalling zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Lalling, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Lalling 28 Speicher mit zusammen 321 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +26 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+26 %
Anlagen
11
Kapazität
77 kWh
Ø/Anlage
7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+10 %
Anlagen
15
Kapazität
204 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
30 kWh
Ø/Anlage
30 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
28
Kapazität
321 kWh
Ø/Anlage
11,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Lalling im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Lalling 4,05 kW
Ø Deggendorf 6,26 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Lalling hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Lalling auf?

Kaum eine Region erreicht diese Dichte: 4,05 kW Solarleistung pro Einwohner machen Lalling zu einem der solarstärksten Orte Deutschlands.

Überblick

Mit 4,05 kW pro Kopf setzt Lalling bundesweit Maßstäbe. Die 430 installierten PV-Anlagen liefern zusammen 6,7 MW – ein Vielfaches dessen, was vergleichbare Regionen in Bayern erreichen.

Einordnung

Lalling führt das Feld im Landkreis Deggendorf deutlich an: Platz 15 von 26, 54 % über dem Landesschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Lalling mit 4,05 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Deggendorf

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Solaranlage planen in Lalling: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

15,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

33 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

42 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Landgemeinde bringt Lalling vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 85 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 13,2 kWp. Mit 48 Steckersolargeräten (12 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Lalling angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 33 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Lalling verbreitet, aber kein Automatismus.

42 Anlagen und 0,4 MW kamen in Lalling binnen zwölf Monaten hinzu. Je Einwohner sind das 249 Watt, etwas mehr als im Bundesschnitt und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 26 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahlen gehören zu Lalling?

9425994551

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Lalling — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Lalling gibt es laut solarzubau.de aktuell 430 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,7 MW. Das entspricht 4,05 kW pro Einwohner.
140 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 32,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Lalling [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-lalling/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Lalling installiert?

In Lalling sind 6,7 MW PV-Leistung in 430 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 26 im Landkreis Deggendorf. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.651 Einwohner entspricht der Bestand 4,05 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Lalling im Vergleich da?

Mit 4,05 kW pro Einwohner liegt Lalling über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Deggendorf belegt Lalling Platz 15 von 26. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Lalling?

In Lalling sind 140 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 32,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Lalling liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Lalling?

In den letzten 12 Monaten wurden in Lalling 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 42 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 249 Watt in zwölf Monaten, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Lalling üblich?

Eine typische Dachanlage in Lalling hat 13,2 kWp; das ist der Durchschnitt der 367 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 85 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Lalling stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 48 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Lalling?

Lalling liegt im Landkreis Deggendorf im Bundesland Bayern. Im Landkreis Deggendorf gibt es insgesamt 26 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Lalling?

In Lalling entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 28 neuen Anlagen und 350 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Lalling?

In Lalling wurden in den letzten 12 Monaten 12 Balkonkraftwerke registriert (17 kW). Das sind -23 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Lalling?

In Lalling wurden in den letzten 12 Monaten 42 neue Solaranlagen mit insgesamt 410 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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