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121 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Kleve

Photovoltaik in Kranenburg

21 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.335 Anlagen mit 20,8 MW Gesamtleistung

Kranenburg, Landkreis Kleve (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.335 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 20,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 11.303 Einwohnern entspricht das 1,84 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Kranenburg liegt damit 21 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 9 von 16 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 43 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,84

kW
▲ +21 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,8

%

572 Speicher bei 1.335 Anlagen

Installiert

20,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+5 %

Solaranlagen

1.335

Einwohner

11.303

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kranenburg?

Segmentierter PV-Zubau in Kranenburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Kranenburg setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +5 %
  • Heimsegment▼ -25 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kranenburg: 947 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01020September 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 12 kW, Vorjahr 9 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 8 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 11 kW, Vorjahr 17 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 20 kWMai 2026: 13 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 10 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 14 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
074148September 2025: 59 kW, Vorjahr 75 kWOktober 2025: 45 kW, Vorjahr 126 kWNovember 2025: 80 kW, Vorjahr 140 kWDezember 2025: 79 kW, Vorjahr 148 kWJanuar 2026: 42 kW, Vorjahr 130 kWFebruar 2026: 117 kW, Vorjahr 82 kWMärz 2026: 66 kW, Vorjahr 44 kWApril 2026: 79 kW, Vorjahr 34 kWMai 2026: 82 kW, Vorjahr 93 kWJuni 2026: 49 kW, Vorjahr 138 kWJuli 2026: 84 kW, Vorjahr 47 kWAugust 2026: 49 kW, Vorjahr 53 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0329658September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 99 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 37 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 658 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 158 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
76 116 kW +5 %
Heimsegment
2–30 kWp
72 831 kW -25 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 148 947 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kranenburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kranenburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kranenburg 109 Speicher mit zusammen 858 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +15 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+15 %
Anlagen
73
Kapazität
361 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-34 %
Anlagen
35
Kapazität
457 kWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
109
Kapazität
858 kWh
Ø/Anlage
7,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kranenburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kranenburg 1,84 kW
Ø Kleve 1,79 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kranenburg liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kranenburg auf?

Auffällig hoch: 43 % aller Solaranlagen in Kranenburg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Kranenburg setzt stärker auf Solarenergie als der Bundesdurchschnitt. 1.335 Photovoltaik-Anlagen liefern zusammen 20,8 MW – ein Wert, der die Region in Nordrhein-Westfalen überdurchschnittlich positioniert.

Einordnung

Kranenburg führt das Feld im Landkreis Kleve deutlich an: Platz 9 von 16, 113 % über dem Landesschnitt. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Kranenburg nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Kleve

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Welche Postleitzahl gehört zu Kranenburg?

47559

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kranenburg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kranenburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.335 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 20,8 MW. Das entspricht 1,84 kW pro Einwohner.
572 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kranenburg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kranenburg-nw/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kranenburg installiert?

In Kranenburg sind 20,8 MW PV-Leistung in 1.335 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 16 im Landkreis Kleve. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.303 Einwohner entspricht der Bestand 1,84 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kranenburg im Vergleich da?

Mit 1,84 kW pro Einwohner liegt Kranenburg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Kleve belegt Kranenburg Platz 9 von 16. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kranenburg?

In Kranenburg sind 572 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kranenburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kranenburg 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 148 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kranenburg?

Kranenburg liegt im Landkreis Kleve im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Kleve gibt es insgesamt 16 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kranenburg?

In Kranenburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 72 neuen Anlagen und 831 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 76 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kranenburg?

In Kranenburg wurden in den letzten 12 Monaten 76 Balkonkraftwerke registriert (116 kW). Das sind +5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kranenburg?

In Kranenburg wurden in den letzten 12 Monaten 148 neue Solaranlagen mit insgesamt 947 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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