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104 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Hessen · Schwalm-Eder-Kreis

Photovoltaik in Körle

Nah am Bundesdurchschnitt

470 Anlagen mit 4,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Körle, Landkreis Schwalm-Eder-Kreis in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 470 Solaranlagen und 4,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 3.119 Einwohner sind das 1,57 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Körle liegt damit 4 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 27 Regionen in diesem Umfeld belegt Körle damit Platz 24 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,3 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 31 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 10 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,58

kW
▲ +4 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

30,9

%

145 Speicher bei 470 Anlagen

Installiert

4,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+5 %

Solaranlagen

470

Einwohner

3.119

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Körle?

Segmentierter PV-Zubau in Körle — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Körle setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+20 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +20 %
  • Heimsegment▼ -25 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Körle: 255 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 1 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 2 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04997September 2025: 18 kW, Vorjahr 97 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 35 kWNovember 2025: 21 kW, Vorjahr 9 kWDezember 2025: 35 kW, Vorjahr 7 kWJanuar 2026: 24 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 32 kWApril 2026: 50 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 13 kW, Vorjahr 35 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 22 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 18 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
33 44 kW +20 %
Heimsegment
2–30 kWp
19 211 kW -25 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 52 255 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Körle zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Körle, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Körle 30 Speicher mit zusammen 201 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 6,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +1 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
20
Kapazität
83 kWh
Ø/Anlage
4,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-16 %
Anlagen
10
Kapazität
118 kWh
Ø/Anlage
11,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
30
Kapazität
201 kWh
Ø/Anlage
6,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Körle im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Körle 1,58 kW
Ø Schwalm-Eder-Kreis 2,14 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Körle liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Körle auf?

Mit einer Speicherquote von 31 % gehört Körle zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 145 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

1,57 kW pro Kopf – damit bewegt sich Körle nahe am Bundesmittel. 470 Anlagen mit 4,9 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Platz 24 von 27 im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis: Körle übertrifft den Landesdurchschnitt um 66 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Körle mit 1,57 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Körle?

34327

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Körle — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Körle gibt es laut solarzubau.de aktuell 470 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,9 MW. Das entspricht 1,58 kW pro Einwohner.
145 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 30,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Körle [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-koerle/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Körle installiert?

In Körle sind 4,9 MW PV-Leistung in 470 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 24 von 27 im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.119 Einwohner entspricht der Bestand 1,57 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Körle im Vergleich da?

Mit 1,58 kW pro Einwohner liegt Körle über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis belegt Körle Platz 24 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Körle?

In Körle sind 145 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 30,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Körle?

In den letzten 12 Monaten wurden in Körle 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 52 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Körle?

Körle liegt im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Körle?

In Körle entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 19 neuen Anlagen und 211 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 33 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Körle?

In Körle wurden in den letzten 12 Monaten 33 Balkonkraftwerke registriert (44 kW). Das sind +20 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Körle?

In Körle wurden in den letzten 12 Monaten 52 neue Solaranlagen mit insgesamt 255 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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