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79 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Bad Tölz-Wolfratshausen

Photovoltaik in Kochel a. See

21 % unter Bundesdurchschnitt

387 Anlagen mit 4,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Kochel a. See, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 4,9 MW, verteilt auf 387 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 4.095 Einwohner sind das 1,20 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Kochel a. See liegt damit 21 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 21 Regionen in diesem Umfeld belegt Kochel a. See damit Platz 15 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,6 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 37 % und eine mittlere Anlagengröße von 13 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,20

kW
▼ -21 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,5

%

145 Speicher bei 387 Anlagen

Installiert

4,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+13 %

Solaranlagen

387

Einwohner

4.095

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kochel a. See?

Segmentierter PV-Zubau in Kochel a. See — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Kochel a. See wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+73 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+73 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +73 %
  • Heimsegment▲ +51 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kochel a. See: 624 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
036September 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 4 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 1 kWFebruar 2026: 1 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 1 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
067134September 2025: 25 kW, Vorjahr 19 kWOktober 2025: 51 kW, Vorjahr 34 kWNovember 2025: 32 kW, Vorjahr 71 kWDezember 2025: 66 kW, Vorjahr 33 kWJanuar 2026: 24 kW, Vorjahr 18 kWFebruar 2026: 25 kW, Vorjahr 15 kWMärz 2026: 45 kW, Vorjahr 33 kWApril 2026: 61 kWMai 2026: 33 kW, Vorjahr 34 kWJuni 2026: 24 kW, Vorjahr 29 kWJuli 2026: 134 kW, Vorjahr 26 kWAugust 2026: 34 kW, Vorjahr 56 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0100200September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 42 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 36 kW, Vorjahr 200 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 142 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
18 22 kW +73 %
Heimsegment
2–30 kWp
43 553 kW +51 %
Gewerbe
>30 kWp
1 36 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 63 624 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kochel a. See zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kochel a. See, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kochel a. See 47 Speicher mit zusammen 541 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +31 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+21 %
Anlagen
20
Kapazität
115 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+31 %
Anlagen
26
Kapazität
388 kWh
Ø/Anlage
14,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
38 kWh
Ø/Anlage
38 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
47
Kapazität
541 kWh
Ø/Anlage
11,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kochel a. See im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kochel a. See 1,20 kW
Ø Bad Tölz-Wolfratshausen 1,19 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kochel a. See hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kochel a. See auf?

Mit einer Speicherquote von 37 % gehört Kochel a. See zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 145 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Kochel a. See stehen bislang 387 Solaranlagen mit insgesamt 4,9 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Kochel a. See belegt aktuell Platz 15 von 21 im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Kochel a. See mit 1,20 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Kochel a. See?

8243182432

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kochel a. See — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kochel a. See gibt es laut solarzubau.de aktuell 387 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,9 MW. Das entspricht 1,20 kW pro Einwohner.
145 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kochel a. See [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kochel-a-see/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kochel a. See installiert?

In Kochel a. See sind 4,9 MW PV-Leistung in 387 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 21 im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.095 Einwohner entspricht der Bestand 1,20 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kochel a. See im Vergleich da?

Mit 1,20 kW pro Einwohner liegt Kochel a. See unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen belegt Kochel a. See Platz 15 von 21. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kochel a. See?

In Kochel a. See sind 145 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kochel a. See?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kochel a. See 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 63 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kochel a. See?

Kochel a. See liegt im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen im Bundesland Bayern. Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen gibt es insgesamt 21 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kochel a. See?

In Kochel a. See entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 43 neuen Anlagen und 553 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kochel a. See?

In Kochel a. See wurden in den letzten 12 Monaten 18 Balkonkraftwerke registriert (22 kW). Das sind +73 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kochel a. See?

In Kochel a. See wurden in den letzten 12 Monaten 63 neue Solaranlagen mit insgesamt 624 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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